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19.öffentliche Sitzung des Ortsrates Nikolausberg
TOP: Ö 3.1
Gremium: Ortsrat Nikolausberg Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 28.11.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 20:00 - 21:05 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Gasthaus "Zum Klosterkrug", Kalklage 2, 37077 Göttingen-Nikolausberg
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Ackermann (Leiterin der Kita Baumhaus) stellt sich und die Einrichtung zunächst kurz vor. Sie führt aus, dass zzt. insgesamt 117 Kinder in der Krippe (15), der Kita (70) und dem Hort (32) untergebracht sind und dass der Bedarf an Krippen und Ganztagsplätzen in der Vergangenheit stark gestiegen ist. Ob und wie man den gesteigerten Bedarf decken könne, sei zzt. noch offen. Das Familienzentrum, welches ebenfalls in den Räumlichkeiten angegliedert ist, besteht seit dem Sommer 2009 und ist aus der Idee entstanden, ein offenes Haus für die ganze Familie zu schaffen. Dies werde auch von den Kindern, Eltern, Großeltern und sonstigen Interessierten sehr gut angenommen. Alle Einrichtungen sind eng verknüpft und kooperieren miteinander.

Das Familienzentrum nebst dem Personal wird ausschließlich über Spenden finanziert. Neben der täglichen Arbeit wird einmal im Jahr ein Familienausflug angeboten und für 2014 plane man im ersten Halbjahr ein Zirkusprojekt. Damit der Weiterbetrieb gewährleistet werden kann, sei man auf finanzielle Hilfen angewiesen. Neben der Beantragung von finanziellen Hilfen beim Kirchenkreisamt und dem Jugendamt habe man sich auch an den Ortsrat gewandt.

 

Frau Güntzler bitte um Auskunft zu folgenden Fragen:

1.      Erfolgt eine verstärkte Mitarbeit der Eltern?

2.      Ist das Familienzentrum/ die Kita Baumhaus mit anderen Einrichtungen vernetzt?

3.      Wie erfolgt die Finanzierung?

 

Frau Ackermann erläutert zu der ersten Frage, dass sich die Eltern sehr engagieren (z.B. durch Vater-Kind-Aktionen). Vernetzt sei man mit dem Jugendamt der Stadt Göttingen und dem Familienbildungszentrum. Anderen Kooperationen stehe man aber aufgeschlossen gegenüber. Die Finanzierung des Familienzentrums erfolgt ausschließlich über Spenden. Man habe beim Diakonischen Werk, der Stadt Göttingen und der Kirche finanzielle Unterstützung beantragt. Für 2014 sei die Finanzierung allerdings noch nicht zu 100% gesichert.

 

Auf Nachfrage von Herrn Ortsbürgermeister Weide, ob und wie das Familienzentrum die Eltern berät, erklärt Frau Ackermann, dass dies grds. für alle Lebenslagen erfolge. Könne man nicht direkt weiterhelfen, so vermittelt man den Eltern entsprechende Kontaktstellen, an die sie sich wenden können.

 

Auf die Anfrage von Frau Dr. Gerischer zum Hort stimmt Frau Ackermann zu, dass dieser sich nicht im Haus befinde, sondern im Schulgebäude. Dies wird auch zukünftig so bleiben, aber es sei auch grds. gut miteinander kombinierbar. Zzt. liegen auf 4 Hortplätzen 15 Anfragen vor. Um den Bedarf zu decken und ggf. die Gruppe aufstocken zu können, bedarf es zusätzlicher räumlicher Möglichkeiten. Hier stehe man in Kontakt zur Schule und Schulverwaltung.

 

Der Ortsrat dankt Frau Ackermann für die Ausführungen.

 

 

 
 

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