zurück
 
 
13. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Schulausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Schulausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 28.11.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:40 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Schmidt weist darauf hin, dass die Empfehlungen des Beirates zu einem pädagogischen Konzept eines neuen Gesamtschulangebotes in Göttingen an die Ausschussmitglieder verteilt und auf der Homepage der Stadt Göttingen bereitgestellt worden seien. Der von Frau Schmidt vorgetragene Zwischenbericht zur Erweiterung des Gesamtschulangebotes in Göttingen ist dem Protokoll als Anlage beigefügt. Herr Nier fragt nach den weiteren Aufgaben des Arbeitskreises. Ob der Beschluss zur Einrichtung einer weiteren IGS in Göttingen - vor dem Hintergrund, dass zunächst eine Gesetzesänderung erfolgen müsse - zum Schuljahr 2015/2016 umzusetzen sei, sei seiner Ansicht nach fraglich. Herr Brüggemann fragt, ob es hinsichtlich der IGS Bovenden auch Gespräche mit dem Landkreis Northeim gegeben habe. Frau Stobbe merkt an, dass es der Elternschaft schwer zu erklären sein werde, aus welchen Gründen die Einrichtung einer weiteren IGS zum kommenden Schuljahr nicht realisiert werden könne und fragt, was man tun könne und welche Möglichkeiten den künftigen Oberstufenschülern, auch denen der IGS Bovenden, blieben. Frau Schmidt antwortet, dass es eine gemeinsame Aufgabe sei, sich die Einzugsgebiete der Gesamtschulen anzusehen und ggf. so zu verändern, dass ein Interessenausgleich zwischen Landkreis und Stadt Göttingen hergestellt werde. Eine weitere Aufgabe auch r die politischen Gremien sei, hinsichtlich der erforderlichen Gesetzesänderung auf das Land einzuwirken. Der Landkreis Göttingen habe - wie zuvor die Stadt Göttingen - Herrn Krämer-Mandeau für ein Gutachten zur Schulentwicklungsplanung im Landkreis Göttingen beauftragt; ob die Landkreise Göttingen und Northeim Gespräche geführt haben, sei der Stadt Göttingen nicht bekannt, aber dies sei eine sinnvolle Anregung. Zum Schuljahr 2015/2016 kämen die Oberstufenschüler der IGS Bovenden auf den Göttinger Markt der zum Abitur führenden Schulen; Plätze stünden nicht nur an den weiterführenden Schulen in Trägerschaft der Stadt Göttingen, sondern auch an den Berufsbildenden Schulen zur Verfügung. Herr Becker verweist auf die begrenzten Ressourcen, und dass die Stadt auf dieses Szenario vorbereitet sein müsse. Frau Stobbe regt eine Erhebung hinsichtlich der benötigten Oberstufenplätze an den Gymnasien, Gesamtschulen und Berufsbildenden Schulen an. Frau Nagler bestätigt, dass auch die Nachfrage nach Oberstufenplätzen an den Berufsbildenden Schulen groß sei. Die Schulen in Trägerschaft der Stadt Göttingen bemühten sich, alle Schüler unterbringen zu können; nur wenige Einzelfälle seien bekannt, in denen dies in der Vergangenheit nicht gelungen sei. Herr Pache fragt nach dem weiteren Vorgehen und chte wissen, ob im Rahmen des derzeitigen Planungsprozesses noch weitere Kosten entstehen würden. Herr Lieske berichtet, dass sich der Oberbürgermeister mittelfristig eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit dem Landkreis Göttingen wünsche. Wichtig sei auch ein Blick darauf, wie viele Schüler aus dem Landkreis die Göttinger Schulen besuchten. Der Arbeitskreis werde wieder tagen, wenn eine Abstimmung zwischen Stadt und Landkreis erfolgt sei; relevante Kosten würden durch die Arbeitskreissitzungen nicht entstehen. Die Arbeit des Beirates sei abgeschlossen. Eine Aufgabe der beiden Hauptverwaltungsbeamten und Dezernenten sei es, gemeinsame Anforderungen an das Land zu formulieren. Herr Becker weist darauf hin, dass in den Arbeitskreissitzungen Klarheit über die Gesamtsituation erlangt worden sei, einige Missverständnisse ausgeräumt seien und man nun eine gemeinsame Diskussionsbasis habe. Viele sachliche Aussagen zu bestehenden Problemen könne man in den Protokollen nachlesen. Frau Schmidt ergänzt, dass die Schulverwaltungen von Landkreis und Stadt Göttingen durchaus gut zusammenarbeitet hätten, man nun jedoch an gesetzliche Grenzen stoße.

 

 

 
 

zurück