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13. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Schulausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Schulausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 28.11.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:40 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Lieske verweist auf eine E-Mail der Piraten-Ratsfraktion zum Thema „Mobbing an Göttinger Schulen“, die ihm und den Ratsfraktionen vor kurzem zugegangen sei. Herr Rieth erläutert die E-Mail, die dem Protokoll als Anlage beigefügt ist. Herr Lieske schlägt vor, zu diesem Thema eine Erhebung an den Schulen durchzuführen, um eine Bestandsaufnahme zu bekommen. Auf dieser Grundlage könnten dann Lösungsansätze entwickelt werden, wobei in der Thematik zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen unterschieden werden müsse; die Landesschulbehörde und auch die Schulpsychologie ssten in die Diskussion einbezogen werden. Herr Siebert und Frau Stobbe verweisen auf bereits bestehende Maßnahmen an den Gesamtschulen insbesondere gegen Cybermobbing und nennen exemplarisch den Einsatz von externen Coaches, Medienpädagogen und Schüler-Eltern-Coaching. Herr Siebert verweist zudem auf ein Projekt aus Nordrhein-Westfalen, für das es Zuschüsse vom Land gebe. Herr Lieske lt eine finanzielle Unterstützung seitens des Landes r unerlässlich. Frau Prang berichtet, dass die Grundschulen das Thema unter dem Begriff „Gewaltprävention in nahezu allen Schulkonzepten verankert hätten. Nach Einschätzung von Herrn Becker nehme Mobbing zu und finde auch immer öfter schon in den jüngeren Jahrgängen statt. Mobbing werde von Schule oftmals - trotz Konzepten zur Gewaltprävention - zu spät entdeckt. Eine negative Folge könnten Schulabgänge von betroffenen Schülern sein. Auf Nachfrage von Herr Nier und Vorschlag von Herrn Becker antwortet Herr Lieske, dass die Verwaltung dem Schulausschuss im Frühjahr 2014 einen Vorschlag mache, wie man mit dem Thema weiter umgehen könne. Er warne jedoch davor, die Erwartungen zu hoch werden zu lassen. Der Schulträger könne hier lediglich einen Anstoß geben.

 

Herr Lieske informiert über das Auslaufen der Förderperiode des ESF-Förderprogramms der Bundesregierung. Hiervon sei die Finanzierung der Projekte „2. Chance“ und „KonTur“ der Beschäftigungsförderung betroffen; zumindest bis die neue Förderperiode anlaufe. Um die Projekte bis dahin fortführen zu können, müsse eine Finanzierungslücke von 149.000 Euro geschlossen werden. Der Finanzausschuss habe sich mit dem Thema bereits beschäftigt und einer überplanmäßigen Ausgabe in dieser Höhe zugestimmt. Der Jugendhilfeausschuss werde eine entsprechende Beschlussempfehlung an den Rat formulieren.  Herr Nier hält einen solchen Beschluss für richtig, weist jedoch darauf hin, dass man sich mit der Finanzierung der Projekte möglicherweise erneut befassen müsse. Zur erneuten Erlangung der ESF-rdermittel werde ein neuer Antrag mit einem entsprechenden Genehmigungsverfahren erforderlich sein.

 

 

 
 

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