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23. öffentliche Sitzung des Ausschusses für allgemeine Angelegenheiten, Integration und Gleichstellung
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für allg. Angelegenheiten, Integration und Gleichstellung Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 25.11.2013 Status: öffentlich
Zeit: 16:30 - 17:48 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Frau Thür stellt anhand einer Präsentation (ist dem Protokoll als Anlage beigefügt) die Ergebnisse der Postkartenbefragung zum Internationalen Weltmädchentag vor.

 

Auf Nachfrage von Ratsfrau Reuter erläutert Frau Thür, dass neben den Mädchen, von denen sich 20 % benachteiligt fühlten, auch Jungen befragt wurden. 8 % der Jungen geben an, sich benachteiligt zu fühlen.

 

Obwohl das Rücksendedatum in den Herbstferien lag, seien 120 Karten zurückgekommen. Diese Zahl sei zwar nicht repräsentativ, aber dennoch aussagekräftig. Man sei sehr erstaunt gewesen, wie ernsthaft und überlegt die Mädchen die Karten ausgefüllt und mit Ihren Wünschen und Forderungen versehen hätten.

 

Auf die Nachfrage der Ratsfrau Reuter erläutert Frau Thür, dass die Altersgrenze bis 25 Jahre ginge, da die Karten auch an Berufsbildenden Schulen verteilt worden seien. Die Hauptzielgruppe seien aber die 9 16-hrigen Mädchen.

 

Ratsherr Rieth nimmt Bezug auf den Wunsch der Mädchen nach mehr Mädchensportmöglichkeiten und erkundigt sich, ob hier möglicherweise auch die Finanzierung von Vereinsbeiträgen für die Familien ein Problem sein könne?

 

Dies verneint Frau Thür. Eher seien die geringen Angebote das Problem.

 

rgermeister Holefleisch erörtert, dass der Sportausschuss gemeinsam mit der Göttinger Sport und Freizeit GmbH einen Stadtsportplan erarbeite. Hier solle die Möglichkeit bestehen, per Klick bestimmte Sportarten oder Vereine auszuwählen. Möglicherweise nne hier auch eine Kategorie „Sportmöglichkeiten ausschließlich für Mädchen“ aufgenommen werden. Er schlägt Frau Thür vor, sich diesbezüglich mit der Göttinger Sport und Freizeit GmbH in Verbindung zu setzen.

 

Frau Thür nimmt Bezug auf die Nachfrage des Beigeordneten Nier und legt dar, dass viele Jugendzentren keine ausschließlichen Mädchenräume und wenn, dann nur bis zu einer bestimmten Altersgruppe anböten. Sie bestigt, dass hier Bedarf bestehe und gezielt auf die Einrichtungen zugegangen werden müsse.

 

Bürgermeisterin Behbehani stellt fest, dass die Situation seit Jahren auch im Jugendhilfeausschuss thematisiert werde. Es bestünden durchaus Mädchengruppen, jedoch sei es wichtig, dass die Zentren die Mädchenarbeit dauerhaft umsetzten und auch in ihre Konzepte aufnähmen.

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anlage zu TOP 4_Präsentation (2288 KB)      

 

 

 
 

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