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16. öffentliche Sitzung des Ortsrates Roringen
TOP: Ö 4
Gremium: Ortsrat Roringen Beschlussart: abgelehnt
Datum: Do, 21.11.2013 Status: öffentlich
Zeit: 20:00 - 21:45 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Dorfgemeinschaftshaus Roringen, Lange Str. 4, 37077 Göttingen-Roringen
Ort:
FB61/1021/13 Fortentwicklung städtisches Busliniennetz
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Ortsbürgermeister Rosenplänter begrüßt Frau Engelmann von den Göttinger Verkehrsbetrieben

Herr Ortsbürgermeister Rosenplänter begrüßt Frau Engelmann von den Göttinger Verkehrsbetrieben.

 

Frau Engelmann begrüßt die Ortsratsmitglieder und Zuhörer.

Sie führt aus, dass es in den letzten 15 Jahren nicht nur eine Erhöhung der Nachfrage im öffentlichen Nahverkehr, sondern ebenfalls eine starke Verlagerung der Nachfrage gegeben habe. Eine Anpassung des Liniennetzes an die heutigen Bedürfnisse sei deshalb zwingend notwendig. Hierbei gäbe es allerdings starke finanzielle Einschränkungen, so dass eine Optimierung auch schwierig sei.

Es habe seit der Präsentation des ersten Entwurfes in der Öffentlichkeit viele Anregungen und Kritik gegeben, auf die man aber teilweise auch schon reagiert habe. Dies sei auch hier gewünscht wenn es um die konkrete Anbindung Roringens gehe.

Roringen soll zukünftig durch die Linie 91 angebunden werden, die dem Linienverlauf nach der bisherigen Linie 10 entspreche. Allerdings führe der Linienverlauf nunmehr über die Eiswiese bis hin zur Schöneberger Straße in Geismar. Dies habe den Vorteil, dass FKG und Eiswiese direkt angebunden seien.

Morgens und Mittags würden weiterhin Sonderbusse zur KGS fahren.

Eine weitere Neuerung sei, dass die Busse, so auch die Linie 91, morgens bis 08.00 Uhr den Bahnhof und erst danach, wenn Geschäfte und Ärzte öffnen, die Innenstadt anfahren würden. Der Bahnhof werde allerdings auch morgens bis 08.00 Uhr im ¼ Std.-Takt an die Innenstadt angebunden.

 

Herr Rosenplänter merkt an, dass die Linie 91 tagsüber durch die Nikolaistraße fahre. Das bedeute, dass der Bahnhof nicht mehr direkt angefahren werde, dieses sehe der Ortsrat als problematisch an. Der Vorschlag des Ortsrates hierzu sei eine Linienführung durch die Innenstadt zum Bahnhof und von da über die Bürgerstraße bis zum Stegemühlenweg. Dies müsse auch für den Rückweg der Linie 91 gelten, der dann ebenfalls über den Bahnhof führen müsse.

 

 

Roringen habe bereits mehrfach eine eigene Linie gefordert, so Herr Massow. Man fahre aber nunmehr weiterhin immer über Herbehausen, wenn man nach Roringen wolle. Er schlage deshalb vor, entweder eine eigenständige Linie für Roringen einzurichten oder beide Busse, die nach Herbehausen fahren, auch über Roringen fahren zu lassen. So gäbe es zumindest eine echte halbstündige Anbindung.

Nach einer kurzen Diskussion über den Vorschlag von Herrn Massow sagt Frau Engelmann zu, diesen Vorschlag zu prüfen. Man müsse aber immer auch sehen, dass eine halbstündige Anbindung einen erheblichen Kostenfaktor darstelle demgegenüber nur sehr geringe Fahrgastzahlen in Roringen stünden.

 

Ein Bürger berichtet, dass es mit dem Linientaxi häufig Schwierigkeiten gab. Diese müssten sich dann zukünftig erledigt haben, da das Linientaxi zukünftig abgeschafft werde.

 

Frau Warnecke bittet zu berücksichtigen, dass Veranstaltungen in der Stadt oft bis 23.00 / 24.00 Uhr dauern würden und dass dann eine Rückfahrt mit dem Bus noch möglich sein sollte.

 

Herr Krause gibt an, dass er aufgrund der langen Streckenführung die Gefahr von Verspätungen sehe.

 

Frau Paul berichtet, dass der Bus bisher schon ca. 35 Minuten von Roringen bis zum Bahnhof brauche. Wenn man dann noch umsteigen müsse, erhöhe sich die Fahrzeit auf bis zu ca. einer Stunde, dies sei eindeutig zu lang.

Anschließend spricht auch sie sich ausdrücklich dafür aus, den Bahnhof weiterhin direkt anzufahren. Es gehe nicht nur um den Bahnhof, man müsse auch berücksichtigen, dass dort auch die VHS, die Lokhalle, Kino etc. angesiedelt seien.

 

Auf die Frage von Frau Waldmann, ob die Ganztagsschüler zukünftig umsteigen müssten, antwortet Frau Engelmann, dass die Taktung zukünftig so angepasst werden soll, dass Umsteigemöglichkeiten gegeben sind.

 

Frau Warnecke fragt, warum es neue Liniennummern gäbe.

Frau Engelmann erklärt, dass die 8 derzeit entweder bis Weende Ost oder bis Papenberg fahre, je nach Takt. Zukünftig bekomme jeder Linienweg eine eigene Liniennummer.

 

Frau Wünn und Herr Ritzkowski sprechen sich nochmals ausdrücklich für einen halbstündigen Takt nach Roringen und die Anbindung des Bahnhofs aus.

 

Frau Bornemann regt an, in Weende zukünftig nicht jede Haltestelle zu bedienen, um so die Fahrzeit zu verkürzen.

 

Anschließend fasst der Ortsrat Roringen einstimmig folgenden Beschluss:

 

Anschließend fasst der Ortsrat Roringen einstimmig folgenden Beschluss:

Der Ortsrat nimmt die Vorlage der Verwaltung ablehnend zur Kenntnis.

Der Ortsrat Roringen sieht die Anbindung des Ortsteils durch die geplanten Änderungen verschlechtert.

Der Ortsrat wünscht eine halbstündige Anbindung Roringens sowie eine direkte Anbindung des Bahnhofs und stimmt dem Vorschlag zum weiteren Verfahren daher nicht zu.

 

 

 
 

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