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19. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 14.11.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:35 - 18:40 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB51/0416/13 Trägerauswahl für Ganztagsangebote an der Lohbergschule
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:51-Fachbereich Jugend   
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Frau Gerl-Plein teilt mit, dass sich Herr Gottwald als Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt nicht an diesem Tagesordnungspunkt beteiligen werde.

 

Herr Schmidt erläutert die Vorlage. Auf das Interessenbekundungsverfahren hin habe es lediglich eine Interessenbekundung gegeben, die gemeinsam vom Kinderhaus e.V. sowie der Arbeiterwohlfahrt eingereicht worden sei. Er antwortet auf Anfragen, dass die in den finanziellen Auswirkungen genannten 60% der Kinder, die am Ganztagsbetrieb bis 15.30 Uhr teilnehmen würden, ein dem Rahmenkonzept entsprechender kalkulatorischer Wert sei. Man habe im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens alle Träger angeschrieben, die Erfahrungen mit Hortbetreuung vorweisen könnten. Die Verwaltung sehe keine rechtlichen Probleme, den Jugendhilfeausschuss beschließen zu lassen, den Zuschlag einer noch zu gründenden Gesellschaft zu geben.

 

Herr Dames äert, dass man nicht nur Träger von Kindertagesstätten an Interessenbekundungsverfahren teilhaben lassen solle.

 

Herr Schwanitz begrüßt den Zusammenschluss der beiden Träger. Er macht darauf aufmerksam, dass sowohl die finanzielle als auch die personelle Ausstattung eventuell nicht ausreichend seien, um ein inklusives Angebot vorzuhalten. Herr fer stimmt dem zu, da das Rahmenkonzept nicht unter dem Gesichtspunkt der Inklusion verfasst worden sei. Allerdings gelte dies auch für die rderung von Kindertagesstätten ganz allgemein. Herr Schmidt ergänzt, dass das Fachministerium diese Situation nicht berücksichtige und eine finanzielle Besserstellung entsprechender Angebote aufgrund fehlender Mittel nicht zu erwarten sei.

 

Frau Gerl-Plein stellt die Vorlage der Verwaltung zur Abstimmung. Die Vorlage wird einstimmig genehmigt.

 

 

 

 

Frau Gerl-Plein unterbricht die Sitzung für Bürgerfragen.

 

Herr Kunze fragt, welche inhaltliche Arbeit im Jugendzentrum Innenstadt (JuzI) geleistet werde und verweist auf den Grad der Verschmutzung, insbesondere durch Glasscherben, im Umfeld der Einrichtung. Er fragt außerdem, ob es möglich sei, die Zuschüsse an das JuzI zu kürzen und auf der anderen Seite die Mittel für den Stadtjugendring aufzustocken.

 

Herr Lieske antwortet, dass das JuzI in der Tat das Jugendzentrum mit dem größten Kundenkreis sei, was natürlich auch der günstigen Lage geschuldet sei. Herr Damesgt hinzu, dass die Lage am Ende der Nikolaistraße auch erkläre, dass die Verunreinigungen nicht notwendigerweise von Nutzern des Jugendzentrums verursacht würden. Die vorgeschlagene Umwidmung von Mitteln sehe er als problematisch und den falschen Weg.

 

Herr Kunze fragt, ob es möglich sei, einmal eine Sitzung des Jugendhilfeausschusses im JuzI stattfinden zu lassen. Frau Gerl-Plein antwortet, dass man dies prüfen werde.

 

Beschluss:             

 

1.      Die zu gründende Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) aus Kinderhaus e.V. und der AWO Göttingen gGmbH erhält den Zuschlag für die Trägerschaft für die Nachmittagsangebote im Rahmen des Ganztagsbetriebs an der Lohbergschule.

 

2.      Die Verwaltung wird beauftragt, einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit der o.g. GbR abzuschließen.

 

 
 

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