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23. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 10
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 07.03.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:15 - 20:57 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Schneider erläutert, dass die Weender Straße nebst Rathausmarkt in den Jahren 2012 und 2013 auf einer Länge von insgesamt 395 Metern ausgebaut werde. Davon sei im vergangenen Jahr innerhalb von rd. 6 ½ Monaten eine Bereich von 130 Metern Ausbaulänge realisiert worden. Für die verbleibenden 265 Meter Ausbaustrecke stehe im laufenden Jahr mit 8 ½ Monaten proportional ein deutlich kürzer Zeitraum zur Verfügung, als bei den letztjährigen Baumaßnahmen. Hierbei müsse auch berücksichtigt werden, dass vielfältige Leitungsarbeiten die Baustellenabwicklung zusätzlich verkomplizierten. Neben der Stadt selber seien noch vier weitere Leitungsträger in die Arbeiten eingebunden (Stadtwerke, e.on, GEB, EWE-Netz).

 

Im aktuellen Bauabschnitt sei auch wg. zusätzlicher privater Baustellen eine z.T. aufwändige Verkehrsführung erforderlich. An die Baustellenlogistik würden ohnehin besonders hohe Anforderungen gestellt, da in diesem Jahr wegen der großen Platzflächen die dreifache Menge an Pflasterplatten verbaut werde, wie im vergangenen Jahr. Insgesamt handele es sich um 700 m³ Pflastermaterial. Würde man diese Materialmenge zwischen Jüdenstraße und Kornmarkkreuzung in der Weender Straße aufschichten so entstünde eine 1m breite und 4,10 m hohe Mauer.

 

Herr Schneider erläutert sodann die Oberflächengestaltung resp. das Verlegemuster im Detail. Insgesamt kämen 64 unterschiedliche Plattenformate resp. Farbvarietäten zum Verbau. Dabei wiege jede Platte zwischen 90 und 140 kg.

 

Herr Ernst ergänzt, dass ein privater Bauherr auf der Ostseite der Weender Straße etwa in Höhe des Marktplatzes noch während der Pflasterarbeiten einen Kran aufstellen wolle. Dies würde die geschilderte komplizierte Baustellenabwicklung jedoch derart stören, dass der Fertigstellungstermin der Straßenbaumaßnahme rechtzeitig vor Weihnachten gefährdet wäre. Vor diesem Hintergrund sei dem Bauherren angeboten worden, den Kran dann aufstellen zu können, wenn die Pflasterarbeiten in dem fraglichen Bereich abgeschlossen seien. Dies werde voraussichtlich im Mai der Fall sein. Auf Nachfrage von Herrn Henze teilt Herr Ernst mit, dass entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssten, damit das neuverlegte Pflaster keinen Schaden nehme. Herr Dienberg ergänzt, dass das Pflaster derartigen Belastungen standhalte; die Pflasterung sowie der Unterbau seien hinreichend tragfähig. Herr Henze erklärt, der von  der Verwaltung vorgeschlagenen Vorgehensweise zuzustimmen; der Fertigstellungstermin dürfe nicht gefährdet werden.

 

Herr Holefleisch dankt der Verwaltung für die seines Erachtens sehr professionelle Baustellenabwicklung.

 

Herr ller weist darauf hin, dass im Baufeld auch zahlreiche Sondernutzungen abgewickelt werden müssten. Hinzu kämen noch Sonderveranstaltungen wie „Nacht der Kultur“ und „nselieselfest“. Die Veranstaltungen müssten so organisiert werden, dass Fußngerströme möglichst nicht durch das Baufeld geleitet werden. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr bestehe keinerlei zeitlicher Spielraum, Teile der Baustelle für derartige Veranstaltungen zu beräumen. Herr Holefleisch bittet darum, nach Abschluss der Bauarbeiten keine Zäune oder sonstige Abgrenzungen für Gastronomieflächen zuzulassen. Herr Dienberg erläutert, dass dies nur dort vorgesehen sei, wo bisher auch schon derartige Anlagen verwendet worden seien und insofern Bestandsschutz bestehe. Herr Holefleisch kritisiert diese Haltung. Über die Möblierung sei noch nicht abschließend entschieden worden; zur Möblierung zählten seines Erachtens auch derartige private Anlagen. Er bitte darum, vor einer Entscheidung diese Frage zunächst im Ausschuss zu diskutieren.

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Sodann unterbricht Herr Henze die Beratung der Ausschussmitglieder, um Bürgeranhörungen i.S.v. § 62 NKomVG zu diesem Tagesordnungspunkt zuzulassen.

 

Frau Et-Taib bittet darum, den Bauzeitenplan für die betroffenen Anlieger zur Verfügung zu stellen. Herr Ernst sagt zu den Bauzeitenplan im Internet zu veröffentlichen.

Sodann beschließt der Ausschuss einstimmig:

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

 
 

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