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12. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 17.01.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:04 - 18:18 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Schmidt erklärt, dass es zur Elternbefragung einen Abschlussbericht gebe, der beim Fachbereich Jugend angefordert werden könne

 

Herr Schmidt erklärt, dass es zur Elternbefragung einen Abschlussbericht gebe, der beim Fachbereich Jugend angefordert werden könne.

 

Frau Schulze und Frau Keller erläutern die Ergebnisse der Elternbefragung. Man habe alle Göttinger Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 10 Jahren angeschrieben. Dies seien circa 9.000 Fragebögen gewesen, von denen etwa 30% ausgefüllt zurückgesandt wurden. Die Eltern wurden nach der derzeitigen Betreuungssituation gefragt und ob sie diesbezügliche Änderungswünsche hätten.

 

Von den Eltern, die an der Befragung teilgenommen haben, wären etwa zwei Drittel „Zufriedene“. Dies betreffe Kinder, die einen Betreuungsplatz haben und keine Änderungswünsche hätten, aber auch Kinder ohne Betreuungsplatz, die keinen benötigen.

 

Die verbleibenden Rückmeldungen teilten sich in „Änderungswünsche“ und „Neubedarfe“ auf. „Änderungswünsche“ beträfen jene Kinder, die einen Betreuungsplatz haben, der aber nicht dem Bedarf entspreche. Schwerpunktmäßig entfallen die diesbezüglichen Meldungen auf den Krippen- und Kindergartenbereich, wo statt einer Dreivierteltagsbetreuung ein Ganztagsangebot gewünscht würde. Die „Neubedarfe“, also jene Kinder, die trotz bestehenden Bedarfs keinen Betreuungsplatz hätten, konzentrierten sich vor allem im Krippenbereich.

 

Darüber hinaus wurde der Bedarf an Betreuung zu Randzeiten, also in den Morgen- und Abendstunden, abgefragt. Hier hätte eine signifikante Menge der Befragten einen Bedarf angegeben. Obgleich sich dieser am stärksten im Kindergartenbereich zeige, habe man auch im Krippen- und Hortbereich eine nennenswerte Zahl an Rückmeldungen erhalten.

 

Nicht abgefragt habe man eventuelle Bedarfe an Wochenenden oder in Schulferien. Allerdings habe man vereinzelt entsprechende schriftliche Zusätze der Eltern erhalten.

 

Frau Schulze und Frau Keller antworten auf Fragen aus dem Ausschuss. Der Fragebogen habe in mehreren Sprachen vorgelegen (Englisch, Türkisch, Russisch, Serbokroatisch), allerdings seien diese nur in sieben Fällen abgefragt worden. Ein Rücklauf von 30% sei sehr gut. Schlüsse auf den Bedarf der Eltern, die sich nicht beteiligt hätten, könne man nicht ziehen. Allerdings bestehe die These, dass sich diejenigen, die mit der Situation zufrieden sind, nicht beteiligen würden. Ein „Nachfassen“ bei diesen Eltern sei aufgrund der hohen Zahl sehr aufwändig.

 

 

 
 

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