zurück
 
 
19. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 22.11.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:15 - 21:16 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Dienberg teilt für die Verwaltung folgendes mit:

 

?         Er wolle die Gelegenheit nutzen, den Ausschuss über die bisherigen Anstrengungen zur Umsetzung des Innenstadtleitbildes zu informieren. Ggfs. sollten häufiger Berichte zur Umsetzung von Produktzielen erfolgen.
Herr Henze bittet darum, derartige Berichte künftig in der Tagesordnung als eigenständigen Tagesordnungspunkt auszuweisen. Frau Oldenburg ergänzt, dass bei umfangreicheren Berichten ggfs. auch entsprechende Unterlagen vorab zur Verfügung gestellt werden könnten.
Frau Hoffmann erläutert sodann, dass die Zielsetzung des Innenstadtleitbildes u.a. gewesen sei, die Nutzungsmischung in der Innenstadt zu erhalten, die Einwohnerzahl innerhalb des Walls zu steigern und in diesem Zusammenhang auch die Wohnnutzung in diesem Bereich zu stärken. Ferner sollte die historische Bausubstanz sowie der Stadtgrundriss bewahrt werden. In der ngeren Vergangenheit seien zahlreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt worden, bei denen diese Aspekte jeweils Berücksichtigung gefunden hätten. Sie verweise hierzu u.a. auf die Sanierungs- und Umbauarbeiten an Bestandsgebäuden in der Weender Straße („Weender Str. 55“, „Weender Straße 58“, „Weender Straße 63“ und „Weender Str. 72/74“), auf die Konversion des ehemaligen Stadtbadareals und auf die die Umnutzung des ehem. „Grotefend-Gebäudes“. Auch die Sanierung des städt. Museums müsse in diesem Kontext betrachtet werden. Die Ertüchtigung des „Gothaer Hauses“ gehöre ebenfalls in diesen Themenkreis; leider sei dort derzeit kein weiterer Fortschritt zu verzeichnen.
Eine weitere Zielsetzung des Innenstadtleitbildes habe die Erhöhung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum betroffen. Hier hätten durch die begonnenen Ausbaumaßnahmen in der Weender Straße und den angrenzenden Seitenstraßen bereits deutliche Fortschritte erreicht werden können. Dies treffe auch auf die dort vorgenommenen Baumpflanzungen zu. Die Optimierung der Fahrradabstellanlagen sei ebenfalls bereits umgesetzt oder doch zumindest begonnen. Im Rahmen der Zielsetzung „Wasser erlebbar machen“ sei ferner geplant, am „Quartier am Leinebogen“ einen Zugang zum Leinekanal zu schaffen.
(Anmerkung des Protokollanten: Die im Vortrag verwendeten Folien werden im System allris zu diesem Tagesordnungspunkt hinterlegt werden).

Auf Nachfrage von Frau Fischer teilt Frau Hoffmann mit, dass im Bereich des Leinekanals ein Wasserspielgerät installiert werden solle. Herr Holefleisch verweist darauf, dass sich das Thema „Wasser“ in der Innenstadt nicht auf den benannten Zugang zum Leinekanal beschränken dürfe. Vielmehr sollten auch „Trinkstellen“, Brunnen etc. vorgesehen werden. Herr Dienberg erläutert, dass im Zuge des Umbaus der Weender Straße zumindest im 1. Bauabschnitt keine „Wasserspiele“ vorgesehen seien. Allerdings wären an den Stellen der bisherigen „Kleinbrunnen“ die entsprechenden technischen Einrichtungen vorhanden. Die konkrete Umsetzung derartiger Maßnahmen könne jedoch zu einem späteren Zeitpunkt noch diskutiert werden.
Frau Oldenburg fordert, dem Grundsatz von „shared space“ mehr Bedeutung einzuräumen. Ferner sei es für die Aufenthaltsqualität wichtig, prägende Sichtachsen zu erhalten resp. zu stärken. Frau Hoffmann erläutert, dass das Innenstadtleitbild bereits detaillierte Aussagen zum Thema „Sichtachsen treffe.

Auf Nachfrage von Herrn Henze teilt Frau Hoffmann mit, dass von den derzeit vorhandenen Innenstadtwohnungen viele aufgrund ihres Zustandes nicht genutzt würden. Die geschilderten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen böten die Chance, solche Flächen wieder einer Wohnnutzung zuzuführen. Die Verwaltung achte bei allen Maßnahmen darauf, dass die Wohnfläche innerhalb des Walls nicht abnehme.
Herr Koch kritisiert, dass in der Barfüßerstraße und im Ritterplan die Fahrradständer bereits installiert seien, die Sitzbänke jedoch noch nicht. Herr Lepper erläutert, dass in der Jüdenstraße 2 Bänke aufgestellt werden sollten; hierzu habe die Verwaltung erst kürzlich im Ausschuss vorgetragen. In der Barfüßerstraße seien 3 Bänke vorgesehen.

 

 
 

zurück