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7. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt - und Klimaschutz
TOP: Ö 7
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 27.11.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:05 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB67/134/12 Ergebnis der Baumkontrolle 2012
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:67-Fachbereich Stadtgrün und Umwelt   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Menzel berichtigt, anstatt BUND wurde Nabu bei der Abstimmung mit dem ehrenamtlichen Naturschutz auf der Internetfällliste vermerkt

Herr Menzel stellt anhand einer Powerpoint-Präsentation das Ergebnis der Baumkontrolle 2012 dar.

 

Herr Menzel berichtigt, anstatt BUND wurde Nabu bei der Abstimmung mit dem ehrenamtlichen Naturschutz auf der Internetfällliste vermerkt.

Herr Eilert verweist auf die Astbrüche bei den Pappeln am Wanderweg der Leine.

Herr Menzel erläutert, als Ersatzpflanzungen werden aufgrund der Windbruchgefahr keine Pappeln an der Leine gepflanzt.

Frau Göbel merkt an, es sollen 91 Nachpflanzungen am gleichen Standort vorgenommen, werden; die Planungen für die weiteren Nachpflanzungen stehen in Hinsicht auf Baumart und Standort noch aus.

Herr Scheibler ergänzt, aufgrund der kritischen Situation an der Leine mache es keinen Sinn, dort Pappeln nachzupflanzen.

Herr Menzel ergänzt, Schwarzpappeln sollten nicht expandiert stehen; in Randlagen seien Nachpflanzungen dieser Baumart möglich.

Herr Scheibler informiert als Vertreter für Frau Dölle/BUND. Die Abstimmung der Verwaltung und des Arbeitskreises Baumschutz habe sehr gut funktioniert, ein vollständiger Konsens sei erreicht worden. Dennoch würden mehrere Defizitbereiche existieren: Wegen zu kleiner Wurzelräume auf Grund ungünstiger Planungsabläufe, der Priorität des MIV und unzureichender Mittel verschwinden immer mehr Großbäume aus dem Straßenbild und werden durch mittelgroße oder kleinkronige Arten ersetzt. Konzeptionelle Grundlagen für Grünanlagen und Stadtbäume in Form einer Pflege- und Entwicklungsplanung fehlten. Die letztmals 2001 geänderte Baumschutzsatzung entspräche nicht mehr den Zielen einer zeitgemäßen städtischen Grünplanung. Diese Umsetzung erfordere eine deutliche Erhöhung der personellen und finanziellen Mittel. Das für „städtische“ Bäume bewährte Verfahren solle auf alle öffentlich-rechtlichen Institutionen ausgedehnt werden. Bei Änderungen des Bebauungsplans sollten die Baufelder so dimensioniert werden, dass auch Großbäume weiter auf den Parzellen Platz finden können.

Herr Dienberg spricht den mitwirkenden Akteuren des BUND für die positive Zusammenarbeit seinen Dank aus. Seitdem er für den Bau- und Umweltbereich zuständig sei, schließe eine integrierte Verkehrsplanung eine einseitige Absicht aus.

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Ergebnis der Baumkontrolle 2012 (1484 KB)      
Der Bericht über die Ergebnisse der Baumkontrolle 2012 wird zur Kenntnis genommen

 

Der Bericht über die Ergebnisse der Baumkontrolle 2012 wird zur Kenntnis genommen.

 

 
 

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