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7. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt - und Klimaschutz
TOP: Ö 2
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 27.11.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:05 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Dr

 

Herr Dr. Scherer begrüßt insbesondere die Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke zu diesem TOP.

 

Herr Bachmeier/LÄRMKONTOR GmbH stellt die abgeschlossene Lärmkartierung für den Bereich der Stadt Göttingen anhand einer Powerpoint-Präsentation vor.

Anmerkung: Die Präsentation ist der Anlage zum Protokoll zu entnehmen.

 

Herr Holefleisch merkt an, die Stadt habe bereits negative Erfahrungen mit den Feinstaubmessungen an der Nohlstraße in Bezug auf die Kalibrierung gemacht. Er fragt nach der exponierten Signifikanz des Modells der Lärmkartierung. 

Herr Bachmeier antwortet, bei der Berechnung der Feinstaubbelastung handele es sich um langwierige Berechnungsgrundlagen. Für die Ermittlung des Schallemissionspegels an Straßen bildet die RLS-90 (Richtlinie für den Schallschutz an Straßen) die Berechnungsbasis. Diese Berechnungen seien im Ergebnis eher geringfügig zu hoch (1-2 dB(A)) und nah an der Wirklichkeit. Auch kostentechnisch bestehe keine andere Möglichkeit.

Herr Koch interessiert sich für die Bewertung des LKW-Verkehrs auf den Nebenstraßen, insbesondere im Industriegebiet aufgrund der besonderen Luft- und Lärmproblematik. Diese Straßen sollten benannt werden.

Herr Bachmeier erwidert, das kartierte Straßennetz sei mit der Verwaltung abgestimmt, die Daten zur Verkehrssituation wurde von der Stadtplanung zur Verfügung gestellt.

Herr Koch verweist auf die Gesundheitsgefährdung für an den Bundes- und Landesstraßen wohnenden Menschen, ebenso wie in der Weststadt an der Grätzelstraße und der Königsallee sowie an der B3.

Herr Bachmeier erläutert, die strategische Lärmkartierung erfolgte schwerpunktmäßig (bis 1000 DTV), weit darunter nicht.

Auf die Nachfrage von Herrn Koch antwortet Herr Dienberg, auch Straßen mit 16.000 Fahrzeugen/tag wurden berücksichtigt.

Herr Bachmeier gibt Herrn Dr. Scherer zur Antwort, eine Verminderung von 3 dB(A) entspricht der Verringerung von 16.000 Fahrzeuge/täglich auf 8.000 Fahrzeuge/täglich.

Herr Dr. Scherer fragt nach, ob pro 50m Entfernung von einer WEA sich jeweils die Lärmemission um 5 dB(A) verringert.

Herr Bachmeier merkt an, dass dies fachlich nicht zutreffe.

Herr Scheibler beanstandet, dass andere Lärmquellen, wie Fluglärm keine Relevanz erfahren.

Herr Bachmeier stellt dar, nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie erfolgt die Berechnungsgrundlage nach einem festgelegten Rahmen.

 

Frau Janßen/LK-Argus GmbH erläutert die Lärmaktionsplanung mittels einer Powerpoint- Präsentation.

Anmerkung: Die Präsentation ist der Anlage zum Protokoll zu entnehmen.

 

Frau Janßen führt aus, bspw. entspreche eine Geschwindigkeitsreduzierung von 50 km/h auf 30 km/h bzw. von 60 km/h auf 40 km/h der Halbierung der Verkehrsmenge, welches eine entsprechende Lärmreduzierung bedeute.

Nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie wird für den Lärmaktionsplan eine Mitwirkung der Öffentlichkeit gefordert. Diese soll zum Entwurf des Lärmaktionsplans im Rahmen der öffentlichen Auslegung stattfinden. Darüber hinaus sei ein öffentliches Lärmforum geplant. Auf der Internet-Seite der Stadt Göttingen seien Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten vorgesehen.

Herr Holefleisch verweist auf die gesundheitlichen Beeinträchtigungen mittels Lärmemission. Die Grenzwerte liegen deutlich niedriger als kartiert wurde.

Frau Janßen erläutert, der Prozess der Lärmaktionsplanung dauere 5 Jahre und erfahre eine Fortschreibung. Die Idee sei, mit der Kartierung der hohen Schwellen anzufangen und mit den unteren Schwellen aufzuhören.

Auf die Nachfrage von Herrn Dr. Scherer, nach den zweckmäßigsten Stadtbussen in dieser Hinsicht, antwortet Frau Janßen, von der EU vorgegeben seien neue Grenzwerte. Die Norm Euro 6 sowie Hybridbusse seien geräuscharm.

Herr Eilert beanstandet den nächtlichen Lärmpegel im Gewerbegebiet. LKW lassen beim entladen den Motor laufen. Firmeninhaber seien in der Nachtruhe gestört. Zweifelhaft sei, ob dies in das Gutachten eingeflossen sei. Die Kehrmaschinen der GEB werden bereits um 5.00 Uhr im Gewerbegebiet betrieben. Diesbezügliche Regelungen in diesem Bereich fehlen.

 

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Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Laermkartierung Göttingen_UA 27-11-2012 (2402 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Laermaktionsplanung Göttingen_UA 27-11-2012 (2456 KB)      

 

 

 
 

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