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9. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 11.10.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:04 - 19:35 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB80/419/12 Erweiterung der städtischen Kindertagesstätte Elliehausen
Schließung der städtischen Kindertagesstätte Esebeck
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:80-Fachbereich Gebäude und Immobilien Beteiligt:51-Fachbereich Jugend
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Behbehani unterbricht die Sitzung für Bürgerfragen

 

Herr Lieske und Herr Schmidt erklären, dass die Verwaltung beabsichtige, die städtische Kindertagesstätte in Esebeck zu schließen und im Gegenzug jene in Elliehausen um eine Gruppe zu erweitern. In Esebeck seien weniger als die Hälfte der Plätze belegt, wobei es sich außerdem um Halbtagsplätze handele, welche dem aktuellen Bedarf von Eltern nicht mehr entsprechen würden. Des Weiteren müssten bei Fortführung des Betriebes erhebliche Kosten für die Sanierung des Gebäudes aufgewendet werden. Daher erscheine es sinnvoller, in Elliehausen eine zusätzliche Gruppe mit längeren Öffnungszeiten einzurichten, um dort die Kinder aus Esebeck zu betreuen als auch den in Elliehausen nicht gedeckten Bedarf an Betreuungsplätzen zu befriedigen.

 

Frau Zimmermann, Leiterin der Kindertagesstätte Esebeck, antwortet auf Frage von Herrn Dames, dass die Verkehrsverbindung zwischen Esebeck und Elliehausen zu Schulbeginn bzw. Schulende gut, dazwischen aber problematisch sei.

 

Herr Schmidt und Frau Seiler antworten auf Fragen aus dem Ausschuss. Die in der städtischen Kindertagesstätte Elliehausen nicht versorgten Kinder könnten auch in der evangelischen Einrichtung keinen Platz finden. Über eine Lösung für das Transportproblem zwischen den Orten habe man bisher noch nicht beraten, allerdings zeige die Erfahrung, dass die Eltern bereit seien, Fahrgemeinschaften zu bilden.

 

Frau Behbehani öffnet die Diskussion für die anwesenden Bürger/-innen. Herr Wiedemann vom Ortsrat Elliehausen / Esebeck bittet darum, diesen Plan zu überdenken. Es sei richtig, dass die Belegungssituation dürftig sei, allerdings müssten auch andere Möglichkeiten wie die Koppelung mit einer Hortbetreuung oder andere Standorte wie die stillgelegte Molkerei in Betracht gezogen werden. Frau Hanke und Frau Wasmus befürworten die Erweiterung der Öffnungszeiten in Esebeck, so dass die nicht versorgten Kinder in Elliehausen in Esebeck betreut werden könnten. Zudem sei in Zukunft aufgrund der zu erwartenden Neubauten im Ort auch mit zusätzlichen Kindern zu rechnen.

 

Herr Schmidt und Frau Seiler antworten auf diese Anregungen. Die Einrichtung einer altersübergreifenden Gruppe sei in Betracht gezogen worden, allerdings würden Hortangebote eher in direkter Nachbarschaft zur Schule nachgefragt. Man habe die Eltern der nicht versorgten Kinder in Elliehausen befragt, ob diese eine Betreuung in Esebeck in Erwägung ziehen würden. Dies sei aber mit Hinweis auf die zu kurzen Betreuungszeiten abgelehnt worden. Die Erweiterung der Öffnungszeiten in Esebeck sei problematisch. Dies würde zusätzliche Räume für Küchenbetrieb, Ruhezonen und nach Geschlechtern getrennte Toiletten erfordern und erhebliche Kosten für Um- und Anbauten verursachen.

 

Frau Behbehani stimmt abschließend zu, dass Kindertagesstätten in den Ortsteilen wichtig seien. Es gebe rund um dieses Thema noch viele zu erörternde Fragen, die in der kommenden Sitzung geklärt werden müssten.

 

 

 

 

Frau Behbehani unterbricht die Sitzung für Bürgerfragen.

 

Herr Kunze erinnert an den Alkoholmissbrauch in der Nikolaistraße und äußert sein Befremden über eine Bierwerbung seitens des Stadtkämmerers. Er fragt an, ob dies unterbunden werden könne. Frau Behbehani äußert, dass dies in der Tat unglücklich, aber von Seiten der Stadt nicht zu ändern sei.

 

Herr Kunze fragt an, weshalb die Piratenpartei nicht zur Veranstaltungsreihe „Jugend trifft Politik“ geladen worden sei. Herr Unger antwortet, dass man nur jene Parteien geladen habe, welche im Bundestag vertreten seien.

 

Herr Kunze erfragt, im Hinblick auf die Fälle von Lebensmittelvergiftung in den neuen Bundesländern, inwiefern ein solches Vorkommnis hier möglich sei. Frau Behbehani erläutert, dass die Schulen und Kindertagesstätten in Göttingen von der städtischen Großküche versorgt würden. Die Mahlzeiten würden täglich frisch zubereitet. Zudem würden die Mahlzeiten in der Großküche nur vorgegart und erst in der Einrichtung zu Ende gekocht.

Beschlussvorschlag:

 

 
 

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