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-außerordentliche(n)- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TOP: Ö 4
Gremium: A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 09.10.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:10 Anlass: Außerordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Beschluss

Herr Dr. Hermann begrüßt Herrn Dr. Siess, Vorstand Krankenversorgung und Herrn Dr. Freytag, Vorstand Wirtschaftsführung und Administration der Universitätsmedizin Göttingen.

 

Herr Dr. Siess und Herr Dr. Freytag stellen Aufklärungsmaßnahmen der Universitätsmedizin Göttingen zu den festgestellten Unregelmäßigkeiten zum Thema Organtransplantationen dar. Die Staatsanwaltschaft ermittle noch, so dass von Seiten der Universitätsmedizin Göttingen noch nicht alle Mitarbeiter/innen befragt werden konnten. Das Transplantationszentrum in Göttingen sei relativ klein und aus ökonomischen Gründen nicht sehr bedeutend für die Universitätsmedizin. Wichtig sei es der Universitätsmedizin, Transparenz zur Organspende und Transplantation zu schaffen. Man gehe davon aus, mit einem vertretbaren Aufwand, das System sicher gestalten zu können. Allerdings sei der Mangel an Spenderorganen weiterhin ein großes Problem. Aus Sicht von Herrn Dr. Freytag sollte die Politik über einen Zwang zur Entscheidung für oder gegen die Organspende nachdenken. Niemandem könne vorgeworfen werden, wenn er sich gegen eine Organspende entscheide. Wichtig sei jedoch die Entscheidung an sich. Auf weitere Nachfragen aus dem Ausschuss erläutern Herr Dr. Siess und Herr Dr. Freytag Einzelheiten der getroffenen Maßnahmen, die das Ziel verfolgen, Vertrauen und Reputation in die Universitätsmedizin Göttingen wieder herzustellen. Göttingen müsse als Medizinstandort aufgewertet werden. Klar müsse werden, dass Verstöße gegen die Regeln keine Kavaliersdelikte seien. Auf weitere Nachfragen erläutert Herr Dr. Freytag, dass die Gefahr des Organhandels in Deutschland nicht bestehe. Es handele sich hierbei um eine schwere Straftat.

Herr Dr. Hermann dankt für die offenen Informationen und wünscht der Universitätsmedizin Göttingen viel Erfolg bei der Aufklärung und Wiederherstellung des guten Rufes, den die Universitätsmedizin Göttingen verdiene.

 

 

 
 

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