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6.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Umweltdienste
TOP: Ö 8
Gremium: Betriebsausschuss Umweltdienste Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 25.09.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:10 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
EB75/191/12 Konzept zur Umsetzung eines Modellversuches zur Einführung einer Wertstofftonne in der Stadt Göttingen
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:75-Göttinger Entsorgungsbetriebe   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Rottkord stellt anhand einer Präsentation das Konzept vor

Herr Rottkord stellt anhand einer Präsentation das Konzept vor.

Herr Dr. Scherer fragt, ob für die Einführung einer Wertstofftonne die jetzigen Fahrzeuge genutzt werden können. Herr Rottkord bejaht. Des Weiteren fragt Herr Dr. Scherer, warum ein Modellversuch durchgeführt wird. Herr Rottkord antwortet, da durch das neue Kreislaufgesetz ab dem 1. Januar 2015 Papier-, Metall,- Kunststoff- und Glasabfälle getrennt zu sammeln sind, ermöglicht der Versuch Erfahrungswerte zu sammeln. Frau Bank möchte wissen, warum keine Elektrokleingeräte mit der Wertstofftonne entsorgt werden können. Herr Rottkord antwortet, dass einige Geräte noch Quecksilber enthalten. Des Weiteren würde es zu Schwierigkeiten mit der Sortierungsanlage geben, da die meisten Geräte mit einen Kabel ausgestattet sind. Frau Stamm fragt, wie die Vorgehensweise ist, wenn sich Eigentümer weigern, die Wertstofftonne anzunehmen. Herr Rottkord sagt, dass zunächst Gespräche statt finden. Wenn es zu keiner Einigung kommt, werden ausnahmsweise Säcke zur Verfügung gestellt.

Herr Scheibler fragt, ob durch die Einführung einer Wertstofftonne die Gebührenstruktur sich ändert und eine mengenabhängige Variante möglich ist. Herr Brandenburg antwortet, dass erst der Modellversuch abzuwarten ist.

Frau Et-Taib möchte wissen, ob eine neue Verwertungsanlage für die Wertstofftonne notwendig ist. Herr Rottkord sagt, dass die Anlage des Abfallzweckverbandes in Deiderode zur Zeit nicht dafür geeignet ist. Für den Modellversuch ist beim dualen System eine Verwertungsanlage gesucht worden. Herr Brandenburg ergänzt dazu, dass beim Abfallzweckverband die nach der Verpackungsverordnung vorgegebene Sortierungstiefe nicht erreicht wird. Dennoch werden auch beim Abfallzweckverband ca. 80 % der Abfälle einer Verwertung zugeführt. Wie die Analysen ausgewertet werden, fragt Frau Et-Taib. Herr Rottkord sagt, dass dies durch ein externes Büro erfolgen wird. U.a. werden die Eigentümer ein Schreiben von der GEB erhalten und auch eine Beratung zu den Standplätzen wird statt finden.

Die Wertstofftonne wird nur in den Größen 120 Ltr. und 240 Ltr. angeboten. Frau Bank möchte den Grund dafür wissen. Herr Rottkord sagt, dass die Erfahrungen mit der Papiertonne ergeben haben, dass diese beiden Behältergrößen überwiegend benötigt werden. Der Modellversuch diene auch dazu, festzustellen, wie viel Volumen tatsächlich benötigt werden wird.

Konkrete Angebote zur Verwertung der Wertstofftonne werden zur Zeit eingeholt.

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Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich BA250912Wertstofftonne (126 KB)      
Beschlussvorschlag:

Der Beschluss wird vom Betriebsausschuss einstimmig genehmigt.

 
 

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