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8. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 13.09.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:04 - 17:59 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Laub von der Firma Empiricon sowie Herr Dames erläutern die Ergebnisse

 

Herr Laub von der Firma „mpiricon sowie Herr Dames erläutern die Ergebnisse der Schüler/-innenbefragung. Herr Dames macht eingangs darauf aufmerksam, dass alle Informationen auch in einem ausführlichen schriftlichen Bericht verfügbar seien.

 

Die repräsentative Befragung von Schüler/-innen der Klassenstufen 6 – 10 an allen Schulformen und bei allen Schulträgern habe einen Rücklauf von ca. 3.500 Fragebögen gezeitigt, womit man sehr zufrieden sei. Der Rücklauf sei sehr ausgeglichen, was die Verteilung auf Geschlechter und Klassenstufen angehe, allerdings habe man einen deutlich unterdurchschnittlichen Rücklauf von Förderschulen zu verzeichnen.

 

Von den Jugendlichen gaben 63% an, in Göttingen zu wohnen. Allerdings sei die Stadt Göttingen für 70% der Befragten der bevorzugte Freizeitort, wobei die Innenstadt der bevorzugte Anlaufpunkt sei.

 

Nur 50% der Befragten gaben an, dass ihnen offene Jugendangebote wie Jugendzentren und Kinderhäuser bekannt seien. Den höchsten Bekanntheitsgrad habe das Jugendzentrum Innenstadt. Nur 20% der Befragten gaben an, diese Angebote zu nutzen. Zwei Drittel der Besucher/-innen nutzten nur jeweils eines dieser Angebote, der Rest würde zwischen verschiedenen Einrichtungen pendeln. Die Nutzer/-innen offener Angebote würden von Einrichtung zu Einrichtung in der Alters- und Geschlechtsstruktur stark variieren. Auffällig sei ein klar definierter Einzugsbereich der Angebote in den äußeren Stadtteilen, während die Innenstadt ein deutlich überregionaler Treffpunkt sei.

 

Bei der Zufriedenheit stellte sich heraus, dass die Nutzer/-innen der offenen Angebote mehrheitlich zufrieden seien, jedoch Verbesserungsmöglichkeiten bei den Themen Mitbestimmung, Öffnungszeiten und Raumausstattung sähen. Allerdings müsse bei den Ergebnissen berücksichtigt werden, dass ein Viertel der Befragten keine Angaben gemacht hätten.

 

Die Nutzer/-innen gaben zum allergrößten Teil an, dass sie über Mund-zu-Mund-Propaganda über Freunde / Freundinnen bzw. Familie Kenntnis über diese Angebote erlangt zu haben. Andere Medien wie Zeitungen oder das Internet spielten hierbei nur eine sehr untergeordnete Rolle. Gründe für die Nutzung seien in erster Linie der Wunsch nach einem Treffpunkt mit Freunden sowie spaßorientierter Freizeitgestaltung. Daneben seien auch weitere Gründe genannt worden, wie etwa Sport, Entspannung oder der Mangel an sonstigen Freizeitmöglichkeiten. Knapp jeder Dritte Befragte äußerte den Wunsch nach weiteren Freizeitmöglichkeiten, wobei Sportangebote, Ausflüge oder Events wie Disco überwögen.

 

Von den Befragten, die keine Offenen Einrichtungen nutzten, gaben etwa drei Viertel an, anderweitige regelmäßige Angebote (z.B. Vereine) zu nutzen.

 

Herr Laub und Herr Dames antworten auf Fragen aus dem Ausschuss. Der Jugendtreff Point Six werde von Nutzer/-innen aus dem ganzen Stadtgebiet frequentiert. Die Auswirkungen der Ganztagsschulen auf die Nutzung von Angeboten der Vereine / Jugendverbände habe man nicht erfasst und könne daher keine Aussage dazu machen. Es sei grundsätzlich möglich, die im Bericht dargelegten Umfrageergebnisse den Jugendlichen mitzuteilen, allerdings seien diese eher an daraus resultierenden Veränderungen und Verbesserungen der Angebotssituation interessiert.

 

 

 
 

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