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12. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 05.07.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 20:45 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Herr Ohlow führt aus, dass diese Rahmenplanung auf Grundlage des Generalentwicklungsplans der Universität städtebauliche Maßstäbe setzen soll. Hierdurch soll dem Standort langfristige Perspektive gegeben werden.

 

Herr Herrmann (Büro Astoc) stellt anhand einer Präsentation die Rahmenplanung vor. Es gehe hierbei vorwiegend um eine Ideenfindung und ständige Weiterentwicklung. Hierzu wurden die Ausgangsparameter analysiert. Ziel solle eine stärke Präsenz und Einbildung der Universitätsmedizin in das Stadtbild sein. Die im Rahmen dieser Untersuchung erkannten Möglichkeiten sollen genutzt werden, um insbesondere den nördlichen Bereich des Areals an der Zimmermannstraße weiter zu entwickeln. Hier seien verschiedene Wohnformen und die Unterbringen von Dienstleistungsbetrieben denkbar. Weiterer Ansatzpunkt sei die Optimierung der Parkplatzsituation, um auch eine repräsentative Anbindung vor allem im Westbereich zu erreichen. Problematisch erweise sich derzeit der hohe Flächenanteil am Grundstück, welcher für Parkflächen in Anspruch genommen werde. Ein Augenmerk solle auch auf die Errichtung von zusammenhängenden Grünbereichen liegen.

 

Herr Holefleisch verweist auf einen Vorentwurf des Architekten Brandi hin und bittet um Auskunft, wie dieser in das nun vorgestellte Konzept einfließe. Herr Hermann erläutert, dass es keine monotonen Angebote geben solle, eine Nutzung des Bereichs zu jeder Tageszeit und mehrere Nutzungsmöglichkeiten sollen zu einer ständigen Belebung des Areals führen. Eine reine Arbeits- oder Wohnumgebung, welche zu bestimmten Zeiten unbelebt sei, solle somit nicht entstehen.

 

Herr Henze begrüßt die Überlegungen und betont deren Wichtigkeit für die weitere Sicherung der guten medizinischen Versorgung am Standort Göttingen.

 

Herr Rieth bittet um Auskunft, ob auch die vorhandenen bzw. geplanten Flachdächer als Grünflächen genutzt werden können. Herr Hermann erläutert, dass dies bereits Standard sei und daher auch entsprechend berücksichtigt werde. Der derzeitige Planungsstand sei jedoch noch nicht so weit vorangeschritten.

 

Frau Walbrun hinterfragt, ob der wegfallende Löschteich an anderer Stelle neu errichtet werde. Herr Freytag (UMG) führt hierzu aus, dass der Teich zur Löschwasserversorgung nicht mehr benötigt und derzeit als Rückhaltebecken bei Starkregenereignissen genutzt werde. Aufgrund einer derzeit erfolgenden Neuordnung der Entwässerung des Areals sei dann auch diese Funktion nicht mehr notwendig, so dass auf das Becken in Gänze verzichten werden könne. Weiterhin verweise er auf die Wichtigkeit des Projekts für die wirtschaftliche Entwicklung des Wissenschaftsstandorts Göttingen, betont jedoch auch die beschränkten finanziellen Möglichkeiten des Landes, die eine Entwicklung in einem Zug nicht zulassen würden. Sofern dies gewünscht werde, könne über die weitere zeitliche und planerische Entwicklung erneut im Ausschuss informiert werden.

 

Herr Holefleisch betont die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Universität und begrüßt diesen Vorschlag. Wichtig sei seiner Meinung bei der Umsetzung der Aspekt der Nachhaltigkeit.

 

Herr Klatt bittet um Auskunft, ob es schon konkrete Überlegungen hinsichtlich der zeitlichen Umsetzung und bezüglich der Gebäudegestaltung gebe. Hierzu erläutert Herr Herrmann die derzeit geplante sukzessive Entwicklung des Geländes mit den eingangs genannten Schwerpunkten.

 

Auf Nachfrage von Herrn Welskop, ob es bereits konkret benennbare Zeitplanungen gebe, verweist Herr Hermann erneut auf die Abhängigkeit von der finanziellen Situation des Landes, welche auch die Umsetzung der Maßnahmen beeinflusse.

 

Herr Kromschröder berichtet, dass bereits beim Neubau darauf geachtet worden sei, dass Änderungen in der Gebäude- und Geländestruktur möglich seien.

 

Herr Gilewski hinterfragt, wie die Funktionsfähigkeit der Universitätsmedizin während der Baumaßnahmen sichergestellt werde. Herr Hermann erläutert hierzu, dass eine Entwicklung Schritt für Schritt erfolgen werde. Positive Erfahrungen mit diesem Konzept seien bereits bei Baumaßnahmen an anderen Klinikstandorten gemacht worden.

Sodann beschließt der Ausschuss einstimmig:

 

Sodann beschließt der Ausschuss einstimmig:

Der Bericht wird zustimmend zur Kenntnis genommen

 

Der Bericht wird zustimmend zur Kenntnis genommen.

 
 

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