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6. -außerordentliche(n)- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen
TOP: Ö 8
Gremium: Rat Beschlussart: an Ausschuss verwiesen
Datum: Fr, 11.05.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:25 Anlass: Außerordentliche Sitzung
Raum: Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen
Ort:
SPD/113/12 Antrag der SPD-Ratsfraktion betr. 'Freiwillige Feuerwehr in Ganztagsschulen'
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:SPD-Ratsfraktion Beteiligt:Dezernat A - Finanzen, Ordnung und Feuerwehr
    37-Fachbereich Feuerwehr
   Dezernat B - Personal, Schule und Jugend
   40-Fachbereich Schule
   51-Fachbereich Jugend
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Ratsvorsitzende Bank teilt mit, dass der Verwaltungsausschuss empfohlen habe, den Antrag zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Feuerwehr zu überweisen.

 

Ratsherr Gilewski berichtet, wie andere Städte dem Problem des Nachwuchsmangels begegneten. Der Trend, gerade in Hinblick auf den demografischen Wandel, verheiße nichts Gutes. Im Jahresbericht der Feuerwehren aus dem Jahr 2004 habe Niedersachsens Innenminister noch keinen Nachwuchsmangel festgestellt. Im Jahr 2010 habe er „Alarm geschlagen“. Besonders groß werde das Problem in Südniedersachsen werden, da hier ein überdurchschnittlicher Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen sei. Der Antrag ziele darauf ab die Kinderfeuerwehren möglichst in Zusammenarbeit mit den Schulen auszubauen. Er bittet darum den Antrag im Jugendhilfeausschuss zu beraten.

 

Ratsherr fer begrüßt das Ansinnen des Antrages. Es würden jedoch nicht nur die Feuerwehren über fehlenden Nachwuchs klagen. Auch Jugendverbände beklagen sich, dass immer weniger Jugendliche bereit seien sich in Vereinen zu engagieren. Es sei jedoch nicht die Aufgabe der Stadt Konzepter das Nachmittagsangebot der Schulen zu erarbeiten. Zudem sei eine Übertragung eines Konzeptes auf Ganztagsschulen nicht ohne weiteres möglich und könne auch keine Zwangsvorgabe für die Schule darstellen. Ratsherr ferhrt aus, dass der Ansprechpartner für dieses Anliegen nicht die Verwaltung, sondern die Schulen und Jugendhilfeträger, die das Nachmittagsangebot verantworten, seien. Man könne allenfalls diskutieren, ob die Verwaltung den Schulen und Jugendhilfeträgern Konzepte der Feuerwehren für ein Nachmittagsangebot vermittelt oder Interessenten auf die Möglichkeit der Zusammenarbeit hinweist.

 

Ratsherr Rudolph begrüßt den Antrag und die Zielsetzung desselbigen. Als Vorsitzender eines Feuerwehrvereines sehe er den Handlungsbedarf. Jedoch ist er der Ansicht, dass das Geforderte von den Freiwilligen Feuerwehren nicht zu leisten sei. Besser solle das Thema des Brandschutzes Bestandteil des Unterrichts sein.

 

 

Der Rat beschließt einstimmig den folgenden Antrag zur weiteren Beratung in den Jugendhilfeausschuss zu überweisen:

 

Der Rat der Stadt Göttingen möge beschließen:

 

Die Verwaltung wird beauftragt unter Einbeziehung der Fachbereiches Feuerwehr und Schule ein Konzept für Nachmittagsangebote der Freiwilligen Feuerwehr an den Ganztagsgrundschulen zu entwickeln.

 

 
 

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