zurück
 
 
6. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 11
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 08.03.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:15 - 18:25 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB66/123/12 Anfragen des Ausschusses
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Tischvorlage
Federführend:66-Fachbereich Tiefbau und Bauverwaltung (ehem. FB 60)   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Zur Anfrage der Bündnis 90/ Die GRÜNEN-Fraktion bezügl

Zur Anfrage der Bündnis 90/ Die GRÜNEN-Fraktion bezügl. der Personallage in der Verkehrsplanungsabteilung verweist Herr Dienberg auf die zuvor verteilte Stellungnahme der Verwaltung.

-----

Auf Nachfrage von Frau Oldenburg erläutert Herr Dienberg, dass das Lampenmodell, welches derzeit in den umgestalteten Seitenstraßen der Innenstadt zur Anwendung komme (Modell „Bega“) über energiesparende Leuchtmittel verfüge, allerdings nicht über LED. Dies gelte i.Ü. aber auch für die drei von der Verwaltung probeweise auf dem Marktplatz aufgestellten neuen Leuchtenmodelle. Die Verwaltung habe im Vorfeld der Überlegungen zur Umgestaltung der Weender Straße die lichttechnischen Anforderungen sehr dezidiert ermittelt. Er bitte in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, dass nicht allein Fragen der Gestaltung beurteilt werden dürften, sondern insbesondere auch Fragen der Lichtwirkung. In dieser Hinsicht seien LED für den hier beabsichtigten Einsatz in der Fußgängerzone kritisch zu bewerten, da sie ein sehr kaltes Licht erzeugten. Die Verwaltung wolle jedoch gerne prüfen, ob das Modell „Bega“ auch mit LED nachgerüstet werden könne.

 

Herr Henze verweist in diesem Zusammenhang auf einen offenen Brief seiner Fraktion. Vor dem Hintergrund der bisher durchweg negativen Rückmeldungen aus dem Kreis der Bürger und Anlieger habe sich seine Fraktion veranlasst gesehen, bereits im Vorfeld der Bemusterung deutlich zu machen, dass die drei Musterleuchten sämtlich abgelehnt würden. Er plädiere dafür, dass die Bega-Leuchte auch in der Weender Straße zum Einsatz komme. Es sei nicht nachvollziehbar, warum in der Innenstadt unterschiedliche Lampentypen zum Einsatz kommen sollten, zumal sich seinerzeit die politischen Gremien nach einem längeren Entscheidungsprozess weitestgehend einvernehmlich für diesen Lampentyp ausgesprochen hätten.

 

Herr Dienberg gibt zu bedenken, dass die Lampenmodelle erst wenige Tage stünden. Ein wesentliches Kriterium sei zudem die Ausleuchtung. Er plädiere daher eindrücklich dafür, dass die Lampen in dem jetzt anstehenden Ortstermin zunächst bemustert werden sollten, bevor bereits eine Entscheidung getroffen werde. Herr Holefleisch ergänzt, dass die jetzige Aufstellsituation auch wenig aussagekräftig sei. Derzeit seien in unmittelbarer Nähe drei unterschiedliche Einzelstücke installiert worden, die auch untereinander „konkurrierten“. In der Fläche ergäbe sich ein deutlich anderes Bild. Dies treffe i.Ü. auch auf die Bega-Leuchte zu; er wolle nicht ausschließen, dass diese zwar für die Seitenstraßen, aber nicht für die gesamte Weender Straße geeignet sei.

 

Herr Kromschröder macht deutlich, dass auch er die drei Lampenmodelle ablehne; er habe in diesem Sinne gegenüber der Verwaltung auch bereits schriftlich Stellung genommen. Insbesondere bemängele er die Lichtpunkthöhe. Es müsse zudem sichergestellt sein, dass ein warmes Licht zum Einsatz komme und dass den Belangen des Denkmalschutzes Rechnung getragen werde.

 

Aus Sicht von Frau Morgenroth bestehe noch weiterer Beratungsbedarf. Der Rathausplatz stelle einen besondere Raumsituation dar; sie gebe zu bedenken, dass eine Lösung für die Weender Straße für den Rathausmarkt ggfs. ungeeignet sei. Insofern spreche sie sich dagegen aus, in einer übereilten Entscheidung die Bega-Leuchte für den gesamten Ausbauabschnitt festzulegen. Zumindest für den Rathausmarkt müsse eine gesonderte Gestaltung zumindest geprüft werden. Eine flächendeckende Einführung einer der drei Musterleuchten komme jedoch aufgrund der bisherigen Erfahrungen Ihres Erachtens auch nicht in Betracht.

 

Frau Oldenburg kritisiert, dass der Ausschuss nun gedrängt werde, kurzfristig eine Entscheidung zu treffen. Herr Dienberg erläutert hierzu, dass die Musterlampen leider verspätet geliefert worden seien. Zudem bitte er zu berücksichtigten, dass alle drei Modelle auch nicht in der Höhe und mit der Lichtstärke realisiert würden, wie sie derzeit installiert seien. Zudem verweise er darauf, dass alle drei Lampen mit dem Lichtkonzept für die Innenstadt kompatibel seien. Er wende sich entschieden dagegen, die Debatte auf eine unübersehbare Zahl verschiedener Modelle auszuweiten. Auch eine unterschiedliche Bestückung von Weender Straße und Rathausmarkt halte er nicht für zielführend. Herr Holefleisch ergänzt, dass die Laternenbeleuchtung in der zentralen Innenstadt aufgrund der Schaufenster­beleuchtung ohnehin eine untergeordnete Bedeutung habe; entscheidender sei vielmehr die Frage der Lichtfarbe. Es müsse unbedingt sichergestellt sein, dass eine warme Lichtfarbe Verwendung finde.

 

Auf Nachfrage von Herrn Kromschröder teilt Herr Dienberg mit, dass im Rahmen des heutigen Ortstermines noch keine abschließende Entscheidung getroffen werden müsse. Eine baldige Entscheidung sei allerdings erforderlich, da rechtzeitig vor dem für Mai terminierten Baubeginn feststehen müsse, welche Leuchte eingesetzt werden solle.

-----

Auf Nachfrage von Herrn Holefleisch zur Entwicklung eines Dorferneuerungskonzeptes für Roringen erläutert Herr Uhlig, dass ein derartiges Konzept als planerischer Fachbeitrag in die Begründung des Bebauungsplan-Entwurfes „Menzelberg“ integriert werden solle. Der Bebauungsplan-Entwurf werde derzeit erarbeitet. Das Dorferneuerungskonzept solle im Ergebnis in das Bauleitplanverfahren implementiert werden.

-----

Auf Nachfrage von Frau Morgenroth teilt Herr Melzer mit, dass der Auftrag für den geplanten Aufzug am Alten Rathaus mittlerweile erteilt worden sei. Herr Dienberg ergänzt, dass die Verwaltung hierzu am 27.03.12 im Behindertenbeirat vortragen werde.

 

 

Einwohnerinnen und Einwohner fragen Ausschuss und Verwaltung

 

Herr Kunze kritisiert die Verunreinigung des Heisenbergplatzes. Herr Dienberg verweist darauf, dass derzeit eine Umgestaltung des Platzes diskutiert werde; damit könne u.U. bereits relativ kurzfristig eine nachhaltige Lösung gefunden werden.

-----

Herr Kunze weist darauf hin, dass in folgenden Bereichen der Bürgersteig sowie der Bordstein defekt seien:

·         Immanuel-Kant-Straße im Abschnitt zwischen Reinhäuser Landstraße und Elbinger Straße

·         Theaterplatz (Nordseite) zwischen Bushaltestelle und Zufahrt zum DT.

-----

 

 

 
 

zurück