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6. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 08.03.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:15 - 18:25 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Dienberg teilt für die Verwaltung Folgendes mit:

Herr Dienberg teilt für die Verwaltung Folgendes mit:

 

·         Die Stadt Göttingen habe im Rahmen des Nieders. ÖPNV-Konjunkturprogramms für das Fördervorhaben „Grunderneuerung von Bushaltestellen“ eine entsprechende Förderzusage von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) erhalten; die Förderquote betrage 75%. Wie bisher geplant - und im Haushalt 2012 berücksichtigt - werde die Verwaltung in 2012 insgesamt sieben Bushaltestellen mit den entsprechenden Fördermitteln niederflur­gerecht umbauen. Die Gesamtaufwendungen beliefen sich auf rd. 130 TEUR – davon würden 97,5 TEUR durch Fördermittel gedeckt. Im Einzelnen handele es sich um folgende Standorte:
* Haltestelle "Jugendherberge" /Buslinie 9 (stadteinwärts)
* Haltestelle "Nonnenstieg" / Buslinie 9 (stadteinwärts)
* Haltestelle "Theaterplatz" / Buslinie 8 (stadtauswärts)
* Haltestelle "Krugstraße" / Buslinien 4/5 (stadteinwärts)
* Haltestelle "Krugstraße" / Buslinie 5 (stadtauswärts)
* Haltestelle "Ithweg" / Buslinie 4 (stadteinwärts)
* Haltestelle "Am Hasengraben" / Buslinie 9 (stadtauswärts)
Die Stadt wolle auch im kommenden Jahr das Programm zur Modernisierung der Haltestellen fortsetzen und hierzu in einer der kommenden Sitzungen einen Vorschlag unterbreiten.

 

·         Die Stadt Göttingen führe derzeit den für die Errichtung des Radweges nach Herberhausen erforderlichen Grunderwerb durch. Die Grunderwerbs­verhandlungen gestalteten sich jedoch vergleichsweise schwierig, da man es z T. mit Eigentums- und Erbengemeinschaften mit vielen Beteiligten zu tun habe. Wegen der geschilderten Probleme beim Grunderwerb werde es daher voraussichtlich zu Verzögerungen bei der Realisierung des Radweges kommen.

 

·         Aufgrund der Baumaßnahmen in der Jüdenstraße und im Stumpfebiel würden zeitgleich mehrere Busumleitungen erforderlich. Wg. der Auswirkungen auf die Fahrtzeiten und Umsteigeverbindungen solle die Phase der zeitgleichen Umleitungen jedoch auf die Zeit der Sommerferien beschränkt werden. Herr Koss erläutert die geplanten Busumleitungen sodann im Detail: Aufgrund der Baumaßnahme in der Jüdenstraße solle für rd. ½ Jahr der nördlich verlaufende Verkehr über die Trasse Wendenstraße-Obere Karspüle umgeleitet werden; die Buslinien, die normalerweise über die Friedrichstraße verkehren würden, würden über die Trasse Wendenstraße-Albaniplatz umgeleitet. Wegen der im Bauausschuss bereits vorgestellten Baumaßnahme im Stumpfebiel werde jedoch zusätzlich auch im westlichen Teil des Busrings eine Umleitung erforderlich werden. Hier solle der Busverkehr über den Bahnhof und die Groner Straße umgeleitet werden; diese Umleitung sei jedoch auf die Zeit der Sommerferien begrenzt. Herr Dienberg weist darauf hin, dass in diesem Zeitraum dann auch zahlreiche Umsteigebeziehungen nicht mehr gewährleistet werden können. Er bitte jedoch zu berücksichtigen, dass es sich hierbei um einen Zeitraum von wenigen Wochen handele; zudem sei das Fahrgastaufkommen in den Sommerferien vergleichsweise gering. Herr Brendler ergänzt, dass die Maßnahme mit den Göttinger Verkehrsbetrieben abgestimmt sei.
Nach Ansicht von Herrn Holefleisch sei hier eine intensive Öffentlichkeitsarbeit erforderlich; die Göttinger Verkehrsbetriebe mögen ein entsprechendes Marketingkonzept entwickeln und z.B. Vergünstigungen für Abo-Kunden prüfen, um die Beeinträchtigungen auf diese Weise zu kompensieren. Auf Nachfrage von Herrn Dr. Krohn teilt Herr Brendler mit, dass während der Bauphase keine Behindertenparkplätze wegfielen. Frau Behrens (Pro City) erklärt, dass von den Geschäftsinhabern in der Wendenstraße v.a. Bedenken gegen eine Umleitung sämtlicher Buslinien über den Albaniplatz geäußert worden seien, da die Busse dann alle „geradeaus“ führen und damit voraussichtlich hohe Geschwindigkeiten erreichten. Ein Großteil der Busse müsse nun jedoch in die „Obere Karspüle“ abbiegen, was den Verkehr verlangsame; dies werde von den Geschäftsinhabern ausdrücklich begrüßt.

 

·         Die Verwaltung habe die versucht, die Hinweise aus Ausschuss und Bevölkerung aufzugreifen, und die Zahl der Bäume im Bereich der Jüdenstraße zu erhöhen. Dies sei zwar auf Schwierigkeiten gestoßen; gleichwohl hätten einige Verbesserungen erreicht werden können. Sodann erläutert Herr Lepper die Planungen im Detail. Pflanzungen seien wegen der in der Jüdenstraße verlaufenden Kanäle und Versorgungsleitungen schwierig, aber mit entsprechenden Schutzmaßnahmen durchaus möglich. Aus Sicht der Verwaltung kämen zwei oder drei zusätzliche Baumpflanzungen auf der Ostseite der Straße im Bereich der Anlieferzone in Betracht.

 

·         Die SPD-Ratsfraktion habe sich im Rahmen eines offenen Briefes gegen die Auswahl der von der Verwaltung probeweise aufgestellten Musterleuchten ausgesprochen; auch Herr Kromschröder habe ein ähnliches Votum abgegeben. Herr Dienberg verweist darauf, dass hierzu im Anschluss an die Ausschuss-Sitzung noch ein Ortstermin stattfinden werde.

 

 

 
 

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