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3.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen
TOP: Ö 9.1
Gremium: Ortsrat Weende/Deppoldshausen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 16.02.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 22:50 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Thiehaus Weende, Breite Str. 17, 37077 Göttingen-Weende
Ort:
WeSPD/062/12 Anfrage der SPD-Ortsratsfraktion betr. Zukunftsplanungen des Weender Freibades
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:SPD-Ortsratsfraktion Weende/Deppoldshausen   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Dr. Pfahl bringt die Anfrage ein und begründet diese.

 

Herr Wolf teilt für die Verwaltung folgende Stellungnahme mit:

 

Wie bereits in der öffentlichen Sitzung des Sportausschusses am 14.02.2012 dargestellt, beträgt der Sanierungsumfang für den weiteren Betrieb des Freibades Weende ca. 4,5 Mio.€. Angesichts der in den letzten Jahren bundesweit zu erkennenden Veränderung des Freizeitverhaltens weg von den Freibädern und einem dramatischen Besucherrückgang an allen Freibadstandorten auch in Göttingen und in Anbetracht der finanziellen Situation der Stadt Göttingen und der nicht zu finanzierenden Sanierung erscheint es sinnvoll, die Anzahl der öffentlichen Freibäder zu reduzieren.

Es ist jedoch beabsichtigt, das Freibad Weende in diesem Jahr wie gewohnt wieder zu öffnen und zu betreiben.

Die GoeSF arbeitet zur Zeit daran ein Konzept zu entwickeln, welches darauf abzielt, den Standort des Freibades Weende auch künftig einer freizeitorientierten Nachnutzung zuzuführen. Schwerpunkte der Überlegungen sind dabei weitere Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote für alle Generationen unter Einbeziehung der Möglichkeit zu Baden und zu Schwimmen zu schaffen und damit die Attraktivität und Aufenthaltsqualität auf dem Gelände zu steigern..

Es ist beabsichtigt den Ortsteil frühzeitig in die Überlegungen einzubeziehen. Zur Zeit können jedoch noch keine Arbeitsergebnisse vorgestellt werden.
 

 

Einwohnerfragen

 

Auf Nachfrage von Herrn Schmiedel, ob die Ortsratsmitglieder, die zugleich dem Rat angehören gegen einen Schließung des Weender Freibades stimmen werden, erläutert Herr Dr. Pfahl, dass zunächst lediglich die Vorschläge für das Entschuldungshilfeprogramm eingebracht werden. Eine Entscheidung werde erst nach entsprechender Bürgerbeteiligung, voraussichtlich Ende Mai, erfolgen.

 

Herr Gramsch, Vorsitzender des Fördervereins Weender Freibad, bringt sein Entsetzten über die Verwaltungsvorlage zum Ausdruck. Er bittet den Ortsrat um Prüfung, ob der Eingemeindungsvertrag Regelungen enthält, die auf den Erhalt des Weender Freibades erwähnen. Eine Wohnbebauung auf dem Areal halte er, aufgrund der angrenzenden Bezirkssportanlage,r problematisch.

 

Herr Ortsbürgermeister Vaupel erwidert, dass der Eingemeindungsvertrag leider keine Regelungen zum Erhalt des Weender Freibades enthalte. Der derzeitige Bebauungsplan lasse auf dem Freibadareal keine Wohnbebauung zu.

 

Herr Bachmann bemängelt die vorgestellte Sanierung des Freibades als Luxussanierung. Diese sei keineswegs erforderlich und der Förderverein werde alles unternehmen, um einen eigenen Sanierungsplan vorzulegen.

 

Dem stimmt Frau Speidel zu. Der Verein werde versuchen einen Sanierungsvorschlag vorzulegen, welcher mit geringerem finanziellem Aufwand durchführbar ist.

 

Auf Vorschlag von Herrn Pellny die Universität mit einzubeziehen, erläutert Herr Ortsbürgermeister Vaupel, dass er bereits eine Anfrage gestellt habe.

 

Frau Fischer-Kallmann ergänzt, dass sie dies für wenig erfolgsversprechend hält, da die Uni erst kürzlich ihre Sport- und Schwimmhalle energetisch saniert habe.

 

 

 
 

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