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1. -konstituierenden- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt - und Klimaschutz
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 29.11.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:10 - 17:25 Anlass: Konstituierende Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB67/107/11 Festlegung der Sitzungstermine für das Jahr 2012
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:67-Fachbereich Stadtgrün und Umwelt   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Dr

 

Herr Dr. Scherer fragt nach, ob außer der Festlegung der Sitzungstermine für das Jahr 2012 noch weitere Mitteilungen vorliegen.

 

Herr Menzel führt aus, der erste Teil der Erweiterung des Kiesseeareals sei abgeschlossen. Am Uferbereich wurden Trittsteine verlegt, ein angelegter Rasenweg wird sich im Lauf der Zeit ausbilden. Ein Blickpunkt ermöglicht eine Rundumsicht nach allen Seiten. Anpflanzungen von 80 Bäumen wie Buchen, Kirschen und auch Pappeln wurden durchgeführt. Der nächste Abschnitt betrifft die Fläche Richtung Südost (Leine) mit Anlegung eines kleinen Zulaufs. Mit dieser Maßnahme wurde jedoch noch nicht begonnen.

Die zweite Baumaßnahme betrifft den Bereich Leine zwischen Otto-Frey-Brücke und Eisenbahnbrücke. In Abhängigkeit mit der Umsetzung des Hochwasserschutzes an der Leine wurden als Kompensationsmaßnahmen im Hochwasserbett Baumpflanzungen durchgeführt. Diese erhielten eine gelbe Vorstreichfarbe mit anschließender weißer Schutzfarbe gegen Austrocknung. Im Zuge der Umgestaltung der Uferbereiche erfolgte die Ansaat von Röhricht. Z. Zt. wird das Pflegekonzept erarbeitet.

Herr Dienberg erläutert, die Erweiterung des Naherholungsgebietes Kiessee sei eine Kompensationsmaßnahme für den Ausbau der A7. An der Leineaue sei in diesem Abschnitt neben der erforderlichen Deicherhöhung die ökologische Aufwertung erfolgt. Indessen sei die Umsetzung des Hochwasserschutzes an der Leine noch nicht abgeschlossen. Aufgrund der defizitären Freiflächen in der Weststadt bedeutet die Umgestaltung dieses Bereiches ein Zugewinn.

 

Nach Ansicht von Frau Walbrun sei die Gestaltung des Leinebetts gut gelungen. Einzig kritisiert sie bei der Renaturierungsmaßnahme die Anpflanzung von fremdländischen Sumpfeichen aus Mitteln des Naturschutzes.

Herr Menzel erklärt, Erkundungen bei Baumschulen haben ergeben, dass für ein Überschwemmungsgebiet die Sumpfeiche optimal geeignet sei. Die Anzahl der gepflanzten Sumpfeichen sei zudem überschaubar.

Frau Walbrun verweist darauf, dass Eschen als Harthölzer an dieser Stelle besser geeignet seien.

Herr Menzel verdeutlicht, es soll kein Auenwald angelegt werden. Zweckmäßig seien nur hohe Bäume, welche hoch ausgeastet werden, um den Hochwasserabfluss nicht zu gefährden.

Frau Walbrun entgegnet, auch Erlen stellten eine Möglichkeit der Anpflanzung dar.

Herr Menzel verweist auf die Biodiversität.

Herr Dr. Scherer äußert sich positiv über die Gestaltung der Leineaue.

Herr Menzel merkt an, aufgrund des Klimawandels sei die Anpflanzung von Eschen problematisch.

Frau Göbel unterstützt Frau Walbrun in ihren Aussagen.

Frau Friedrich-Braun führt aus, in einer der kommenden Sitzungen wird die Verwaltung das Thema „Klimawandel - Stadtbäume“ ausführlicher darstellen. Aufgrund klimatischer Veränderungen mit Anforderungen an Trockenresistenzen kann gerade im innerstädtischen Bereich nicht immer auf heimische Arten zurückgegriffen werden. Erläutert wird die fachliche Abwägung zu den Entscheidungen.

Frau Göbel fragt nach, ob die Sitzungstermine für das Jahr 2012 mit dem Betriebsausschuss Umweltdienste abgestimmt sind.

Frau Friedrich-Braun antwortet, über die Sitzungstermine sei Einvernehmen erzielt worden.

Frau Göbel erkundigt sich, ob die Termine in den Monaten September und November aufgrund der Wirtschaftspläne der Göttinger Entsorgungsbetriebe ausreichend seien.

Frau Bank erklärt, die beiden Termine reichen aus. Zudem werden die Wirtschaftspläne noch im Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Feuerwehr beraten.

 

 

 
 

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