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1. -konstituierenden- öffentliche Sitzung des Ortsrates Grone
TOP: Ö 9.1
Gremium: Ortsrat Grone Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 03.11.2011 Status: öffentlich
Zeit: 20:00 - 21:35 Anlass: Konstituierende Sitzung
Raum: Bürgerhaus Grone, Martin-Luther-Str. 10, 37081 Göttingen-Grone
Ort:
11Vw/081/11 Zuschussantrag der Arabischen Schule zur Anschaffung von Lernmaterial
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:11-Verwaltungsstellen   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr stellt diesen interfraktionellen Antrag vor

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr stellt diesen interfraktionellen Antrag vor. Sie führt aus, dass sich hier eine Elternvereineinigung von hohem Bildungsstand gefunden habe, Es findet am Samstag arabischer Unterricht außerhalb der Schule im Nachbarschaftszentrum statt. Es werden derzeit ca. 70 Kinder unterrichtet. Die Räumlichkeiten im Nachbarschaftszentrum reichen kaum noch aus. Die Eigenbeteiligung der Eltern erfolgt durch Fahrdienste. Die Bitte an den Ortsrat sei nun die Unterstützung bei der Beschaffung von Lernmitteln und Schulbüchern. Die Ortratsmitglieder Bank und Bonus konnten sich im Rahmen einer „Zeugnisübergabe“ von der Situation einen eigenen Eindruck verschaffen.

 

Herr Hohlbein bemängelt, dass er trotz Suche im Internet keine Hinweise auf den Unterricht gefunden habe. Er könne sich so kein ausreichendes Bild machen. Auch findet er es sehr fraglich, Geld an Privatpersonen zu überweisen.

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr und Frau Pietsch führen aus, dass Zuschüsse dieser Art einen Nachweispflicht gegenüber der Verwaltungsstelle unterliegen. Außerdem gäbe es insbesondere im Nachbarschaftszentrum viele Gruppen die einen Antrag auf Einzelunterstützung stellen.

 

Frau Gerl-Plein findet die Möglichkeit einer zweisprachigen Erziehung zusätzlich zum Deutschunterricht für Kinder immer gut. Auch spräche dies für eine hohe Überzeugungsarbeit der Eltern, die ihre Kinder an einem Samstag noch zu zusätzlichem Unterricht motivieren können.

Eine Bereitstellung von Räumen durch den Ortsrat sei leider nicht möglich. Sie würde es aber begrüßen, Vertreter in den Ortsrat einzuladen.

 

Frau Ernst vertritt die Auffassung, dass mehrere Sprachen an der Erich- Kästner- Schule unterricht werden. Hierbei würde auch auf die Qualität geachtet, die bei dieser privaten Initiative nicht nachprüfbar sei. Sie fragt an, ob die Schulaufsicht von diesem Antrag unterrichtet worden sei. Dies wird von Frau Pietsch verneint. Auch sei nach Meinung von Frau Ernst der Gleichbehandlungsgrundsatz nicht gewährleistet.

 

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr weist darauf hin, dass auch andere Gruppen Anträge an den Ortsrat richten können. Außerdem schlägt sie vor, eine Unterrichtsstunde vor Ort zu besuchen bzw. die Antragsteller in den Ortsrat einzuladen.

 

Herr Springer vertritt die Auffassung, dass alle alten Ortsratsmitglieder eine Einladung erhalten haben und sich selbst ein Bild hätten machen können.

Herr Grunwald und Frau Bank vertreten die Auffassung, dass dieser Antrag nicht mit dem Schulausschuss bzw. der Schulaufsichtsbehörde abgestimmt werden muss.

 

Herr Akad unterstützt den Antrag, da er es für ganz wichtig hält, dass die Muttersprache nicht in Vergessenheit gerät.

 

Der Ortsrat beschließt bei drei Enthaltungen:

Der Ortsrat beschließt bei drei Enthaltungen:

 

Der Arabischen Schule wird aus Ortsratsmitteln ein Betrag von 500 Euro für Lernmittel und Schulbücher zur Verfügung gestellt

Der Arabischen Schule wird aus Ortsratsmitteln ein Betrag von 400 Euro für Lernmittel und Schulbücher zur Verfügung gestellt.

 

 
 

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