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40. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Werksausschusses der Stadthalle
TOP: Ö 6.2
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 22.09.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 19:00 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Musikwissenschaftliches Seminar der Georg-August-Universität Göttingen (Accouchierhaus), Hörsaal R. 101 (barrierefrei), Kurze Geismarstraße, 1 37073 Göttingen
Ort:
 
Abstimmungsergebnis
Beschluss

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Frau Büttner erklärt, dass die Musizierschule Musikuss Musikunterricht in 4 Kindertagesstätten (Kitas Pfalz-Grona-Breite, Insterburgerweg und Universitätsmedizin) sowie in der Erich-Kästner-Schule anbiete

Frau Büttner erklärt, dass die Musizierschule Musi-Kuss im Schuljahr 2011/2012 Musikunterricht in 3 Kindertagesstätten (Kitas Pfalz-Grona-Breite, Insterburgerweg und Universitätsmedizin) sowie in der Erich-Kästner-Schule anbiete. Der in der Kita Junkerberg und dem Paritätischen Kindergarten Grone geplante Unterricht könne nicht angeboten werden. Nach Aussage von Frau Büttner werde eine Verlagerung der dort geplanten Jahreswochenstunden auf das bisher nicht berücksichtigte Kinderhaus am Max-Planck-Institut und die Bonifatiusschule I sowie eine Stundenerhöhung für die Erich-Kästner-Schule geplant. 

Herr Beck erklärt hierzu, dass der Unterricht in der Kita Junkerberg und dem Paritätischen Kindergarten Grone Bestandteil des abgeschlossenen Vertrages gewesen sei und deren Ausfall der Verwaltung nicht mitgeteilt wurde. Auch die von der Musizierschule Musi-Kuss geplante Umverteilung bzw. Neuvergabe von Unterrichtsstunden sei mit der Kulturverwaltung nicht abgestimmt. Grundsätzlich sollte mit dem Landesprogramm insbesondere Kindern aus bildungsferneren Bevölkerungsschichten ein Zugang zu Musik ermöglicht werden und die Stadt habe eine entsprechende Auswahl festgelegt, welche Einrichtung in dem Programm aufgenommen werden solle.  

Frau Büttner verweist auf den von ihrer Musikschule ohne öffentliche Förderung in verschiedenen Göttinger Schulen angebotenen Musikunterricht.

Auf die von Frau Büttner getroffene Aussage, dass die Musizierschule Musi-Kuss keine öffentliche Förderung erhalte entgegnen Frau Dr. Schlapeit-Beck und Herr Beck, dass dies nicht den Tatsachen entspreche. Neben der städtischen Bezuschussung des Musikalisierungsprogramms in 2010 und 2011 mit jeweils 12.400 EUR erhielt Musi-Kuss im Jahr 2010 einen Zuschuss zum Jubiläum und erhalte einen Zuschuss aus Mitteln der Stadttombola bzw. des Projektes „Sport meets Music“ zum Ankauf von Musikinstrumenten. Weiterhin habe Musi-Kuss aktuell einen Zuschuss im Rahmen der Einführung der Sozial Card erhalten. Allerdings fördere die Stadt grundsätzlich keinen Einzelunterricht. 

Frau Lankeit erklärt, dass sie von der Musizierschule Musi-Kuss einen qualifizierteren Bericht erwartet habe.

Auf ihre Nachfrage hin erläutert Frau Gottschalk den Ablauf einer Unterrichtseinheit. Die Musiklehrer des Landkreises nutzen dabei drei von den regionalen Sparkassen gesponserte Koffer mit entsprechenden Musikinstrumenten.

Auf Nachfragen von Herrn Arndt und Herrn Ayegh erklären Frau Dr. Schlapeit-Beck und Frau Gottschalk, dass die Anzahl der Jungen und der Mädchen abhängig von der Gruppe sei ebenso wie der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund.

Auf Nachfrage von Herrn König erklärt Frau Gottschalk, dass durch den Unterricht Nachhaltigkeit dergestalt erreicht werde, dass die Erzieherinnen und Erzieher am Musikunterricht teilnehmen und entsprechende Fortbildungen besuchen würden. Nach ihrer Einschätzung habe sich die frühmusikalische Erziehung in den Kitas etabliert.

Bezüglich des von den Eltern zu tragenden Eigenanteils i. H. v. 2,50 EUR monatlich erklärt Frau Büttner auf Nachfrage von Frau Dr. Schlapeit-Beck, dass insbesondere für Kinder der Erich-Kästner-Schule die Elternbeiträge teilweise nicht gezahlt würden. Hier leiste jedoch der Lions-Club Göttingen einen finanziellen Beitrag, um die Lücke auszugleichen.

Frau Gottschalk verweist neben der Stiftung „Familie in Not“ noch auf die Möglichkeit auf Leistungen für Bildung und Teilhabe gemäß § 28 SGB II.

Bezüglich der von Herrn Gerhardy getroffenen Aussage, mit 24 Jahreswochenstunden nur einen geringen Anteil der Kinder in Göttingen mit dem Musikalisierungsprogramm zu erreichen erklärt Frau Dr. Schlapeit-Beck, dass dieser eher geringe prozentuale Anteil im Zusammenhang mit der in Göttingen weit über dem Landesdurchschnitt liegenden Versorgung mit Betreuungsplätzen zu sehen sei. 

 
 

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