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42. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 15.09.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:02 - 18:09 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Jugendherberge Göttingen, Habichtsweg 2, 37075 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Schmidt macht auf die als Tischvorlage verteilte Einladung zur Auftaktveranstaltung des Projekts „Chancen und Wege“ am 23

 

Herr Schmidt macht auf die als Tischvorlage verteilte Einladung zur Auftaktveranstaltung des Projekts „Chancen und Wege“ am 23.09.2011 im Ratssaal des Neuen Rathauses aufmerksam.

 

Am 07.10.2011 finde in der städtischen Kindertagesstätte Geismar die offizielle Einweihung des Anbaus statt. Eine Einladung werde noch versendet.

 

Zurzeit arbeite der Fachbereich Jugend an der Neubildung des Jugendhilfeausschusses, weshalb man alle notwendigen Akteure angeschrieben habe, um Mitglieder zu benennen. Sollten mehr Vorschläge eingehen, als Plätze zur Verfügung stünden, müsse man sich mit den jugendpolitischen Sprechern der Fraktionen besprechen. Ein solcher Termin sei für den 13.10.2011 vorgesehen.

 

Das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (NIFBE) habe einen Best-Practice-Wettbewerb ausgerichtet, und die städtische Kindertagesstätte Pfalz-Grona-Breite habe unter 100 beteiligten Kindertagesstätten den zwölften Rang belegt.

 

Schließlich informiert er über die Änderungen im Vormundschaftsrecht. Im Wesentlichen würden sich diese auf drei Regelungen auswirken. Es gebe nun eine Begrenzung von 50 Vormundschaften / Pflegschaften je vollzeitbeschäftigen Vormund. Derzeit seien vom Vormund 85 Vormundschaften geführt worden. Jedes einsichtsfähige Mündel habe ein Wunsch- und Wahlrecht bezüglich seines zukünftigen Vormunds. Es müsse mit jedem Mündel ein monatlicher persönlicher Kontakt hergestellt werden. Aufgrund der zusätzlichen Aufgaben richte die Stadt Göttingen eine weitere Stelle im Bereich Amtsvormundschaften ein.

 

Frau Broistedt teilt im Nachgang der Beratungen des Kooperationsvertrages für das Eltern-Kind-Zentrum in den letzten Sitzungen des Jugendhilfeausschusses mit, dass im Petri-Haus Grone bereits jetzt pädagogisches Personal mit Migrationshintergrund beschäftigt werde.

 

Betreffend der Evaluation des Landes zur erhöhten Finanzhilfe für unter Dreijährige habe der Fachbereich Jugend für alle betroffenen Kindertagesstätten die notwendigen Daten ermittelt und weitergeleitet. Nun warte man auf Ergebnisse.

 

Der Fachbereich Jugend werde ab Ende September alle Kindertagesstätten bezüglich ihrer Einstufung in Trägergruppen gemäß den Leistungs- und Budgetverträgen überprüfen.

 

Hinsichtlich der Sprachförderung und Sprachentwicklung in Kindertagesstätten erarbeite der Fachbereich Jugend in Kooperation mit den Freien Trägern ein Konzept, welches dem Jugendhilfeausschuss in seiner nächsten Sitzung vorgestellt werde.

 

Zuletzt informiert sie über den Sachstand bei der Erarbeitung eines Konzepts für die Offene Jugendarbeit. Es werde am 17.09.2011 einen zweiten Workshop geben, zu dem man alle Akteure eingeladen habe. Hierzu ergänzt Frau Behbehani, dass sie mit der Arbeit in den Arbeitsgruppen sowie den erzielten Fortschritten sehr zufrieden sei.

 

An dieser Stelle teilt Herr Dames mit, dass es im Rahmen der Kommunalwahlen wieder eine Veranstaltungsreihe Talk, Rock & Politics an insgesamt neun Schulen in Göttingen gegeben habe. Leider gebe es eine gesetzliche Bestimmung, nach der vier Wochen vor Wahlen keine Kandidatinnen und Kandidaten in Schulen auftreten dürften. Deshalb habe man bei den Veranstaltungen keine lokalen Kandidatinnen und Kandidaten befragen können, was bei den Jugendlichen für Unverständnis gesorgt habe.

 

 

 

 
 

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