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41. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 9
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 09.06.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:02 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB51/312/11 Musterkooperationsvertrag für Nachmittagsangebote an Ganztagsgrundschulen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:51-Fachbereich Jugend   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Broistedt stellt die Vorlage der Verwaltung vor

 

Frau Broistedt stellt die Vorlage der Verwaltung vor.

 

Auf Nachfrage von Herrn Brunken bestätigt Frau Broistedt, dass auch Kinder mit Handicaps am Ganztagsbetrieb teilnehmen könnten. Die Gruppengröße werde je Kind mit Behinderung um einen Platz reduziert.

 

Herr Dames merkt kritisch an, dass nach dem Vertrag Ferienbetreuung zu anderen finanziellen Rahmenbedingungen gefördert werde, als die Ferienangebote der Jugendverbände. Frau Broistedt bestätigt dies. Laut Rahmenkonzept für Nachmittagsangebote an Ganztagsgrundschulen sei es vorgesehen, dass für alle Hortkinder und alle Kinder, die am Kids-Club teilnehmen eine Ferienbetreuung angeboten werde. Dies sei in der Hortbetreuung üblich. Da der Kids-Club die Hortbetreuung für Kinder der Klassen 3 und 4 ersetze, habe man eine analoge Ferienbetreuung vorgesehen.

 

Auf weitere Nachfragen aus dem Ausschuss antwortet Frau Broistedt, dass

 

·         im Kids-Club ein Personalschlüssel von einer pädagogischen Fachkraft und einer Zweitkraft pro Gruppe vorgesehen sei.

·         im Rahmen des Ganztagsbetriebs Gruppen in Klassenstärke gebildet würden (maximal 28 Kinder, durchschnittlich 22 Kinder).

·         für den Kids-Club laut Rahmenkonzept ursprünglich auch eine Gruppengröße bis maximal Klassenstärke vorgesehen gewesen sei, das Land aber deutlich gemacht habe, dass es sich seiner Auffassung nach bei diesem Betreuungsangebot um eine sonstige Tageseinrichtung nach § 45 SGB VIII handele, für die die Standards des KitaG zumindest analog anzuwenden seien. Das Land sehe von den Raumstandards und dem Erfordernis, zwei pädagogische Fachkräfte pro Gruppe vorzuhalten ab, bei der Anzahl der Kinder pro Gruppe werde es in der Betriebserlaubnis jedoch eine Einschränkung geben. Wie genau die aussehe, werde derzeit im MK beraten.

·         die freien Träger, die mit der Organisation des Angebotes beauftragt würden, per Kooperationsvertrag verpflichtet seien, außerschulische Partner und insbesondere ehrenamtliche Kräfte in die Organisation des Angebotes mit einzubeziehen (vgl. Ziffer 3.1.3 des Vertrags). Die Träger hätten hierfür in ihrer Vorschaukalkulation Finanzmittel eingeplant.

 

Frau Fischer stellt die Vorlage der Verwaltung zur Abstimmung. Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.

 

Beschlussvorschlag des Jugendhilfeausschusses:

 

Beschlussvorschlag des Jugendhilfeausschusses:

 

Der Rat möge beschließen:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, mit künftigen Trägern von Nachmittagsangeboten an Ganztagsgrundschulen den in der Anlage befindlichen Budgetvertrag abzuschließen.“

 

 

 

 

 
 

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