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41. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 09.06.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:02 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Schmidt gibt einen Überblick über die Resonanz auf die bundesweite Imagekampagne der Jugendämter

 

Herr Schmidt gibt einen Überblick über die Resonanz auf die bundesweite Imagekampagne der Jugendämter.  Insgesamt habe man zu 13 Presseterminen geladen. Die Resonanz sei überwiegend gut gewesen. Insbesondere der Blick habe über 8 Termine berichtet. Am besten frequentiert worden sei die Vorstellung des Pflegekinderdienstes am 08.06.2010. Das Konzept, das Thema mit den pädagogischen Fachkräften, zwei Pflegeeltern, zwei Pflegekindern und einer Mutter, deren Kinder in Pflegestellen leben, von allen Seiten zu beleuchten, sei aufgegangen. Die HNA, das GT, der Blick und Hit-Radio-Antenne hätten den Termin wahrgenommen und würden in Kürze berichten.

 

Ferner weist Herr Schmidt darauf hin, dass der Sondervertrag mit der ev. Kita Holtensen über den Betrieb einer betriebsnahen Krippengruppe zum 31.07.2011 durch den Träger gekündigt worden sei. Die Firma Sartorius habe mitgeteilt, dass sie die von ihr beanspruchten Belegplätze nicht mehr benötige. Die Krippengruppe werde nunmehr als Gruppe im Rahmen des bestehenden Leistungs- und Budgetvertrags gefördert. Sämtliche Plätze seien belegt.

 

Frau Broistedt informiert, dass das Land bei der Sprachförderung in Kitas einen Paradigmenwechsel vorgenommen habe. Künftig solle nicht mehr die individuelle Sprachförderung, d.h. die defizitorientierte Aufarbeitung von Sprachproblemen, im Vordergrund stehen, sondern Sprachbildung in den Kita-Alltag ingegriert werden. Dazu habe das Land eine neue Richtlinie aufgelegt, nach der die zur Verfügung stehenden Fördermittel auf Sprachbildung und Sprachförderung aufgeteilt werden müssten. Zielgruppe seien künftig nicht mehr nur die Kindergartenkinder, sondern auch die unter Dreijährigen. Der Stadt Göttingen stünde auch künftig ein Mittelkontingent in Höhe von rund 122.000 € zu. Voraussetzung für die Förderung sei, dass der öffentliche Jugendhilfeträger mit den freien Kita-Trägern einvernehmlich ein Konzept entwickle, wie Sprachbildung und –förderung künftig umgesetzt werden solle. Hierzu habe man eine Arbeitsgruppe aus Vertretern/-innen der freien Träger und der Stadt eingerichtet, die bis zum Herbst die Eckpfeiler künftiger Sprachbildung in Kindertagesstätten in Göttingen abstimmen. Das Konzept werde dem Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis gegeben.

 

Angemerkt sei, dass man sich mit den freien Kita-Trägern darauf verständigt habe, von den Landesmitteln jährlich 50.000 € für Sprachbildung zu reservieren. Hiervon sollten Fortbildungen zur Sprachbildung im Kita-Alltag für alle Kita-Träger finanziert werden. Die verbleibenden 72.000 € sowie die städtischen Mittel für Sprachförderung in Höhe von 150.000 € kämen weiterin der individuellen Sprachförderung in Kitas zu Gute. Dadurch, dass 10 Göttinger Kindertagesstätten zusätzlich aus dem Bundesprogramm „Schwerpunktkitas Sprache und Integration“ gefördert würden, werde es nicht zu einer Verschlechterung des Angebotes kommen.

 

Schließlich weist Frau Broistedt darauf hin, dass der Schulausschuss sich in seiner Sitzung am 26.05.11 dafür ausgesprochen habe, die Höltyschule bereits ein Jahr früher als geplant, nämlich zum 01.08.2012 zur Ganztagsgrundschule weiterzuentwickeln, und zwar mit allen vier Jahrgängen. Hintergrund dieser Entscheidung sei die Tatsache, dass dem Förderverein der Höltyschule e.V. die Räumlichkeiten für die beiden Hortgruppen aufgrund der Insolvenz der IWF Medien GmbH zum 31.07.12 gekündigt worden seien. Trotz intensiver Bemühungen sei es nicht gelungen, alternative Unterbringungsmöglichkeiten ausfindig zu machen. Mit dem Vorziehen des Ganztagsbetriebs auf das Schuljahr 2012/2013 könnten die fehlenden Hortbetreuungsplätze durch das Ganztagsangebot aufgefangen werden. Geplant sei ein schulisches Ganztagsangebot an vier Tagen bis 15:30 Uhr. Darüber hinaus könnten Eltern von Kindern der ersten und zweiten Klasse eine Hortbetreuung montags bis freitags bis 17:00 Uhr buchen, Kinder der Klassenstufen drei und vier würden im Rahmen eines offenen Angebots bis 17:00 Uhr betreut. Der Fachbereich Jugend schreibe derzeit die Trägerschaft im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens aus. Dabei würden die Belange des Fördervereins berücksichtigt. Der künftige Träger müsse sich bereit erklären, das Personal des Fördervereins zu übernehmen.

 

Ferner habe der Schulausschuss entschieden, die Albanischule ebenfalls zum 01.08.2012 mit allen vier Jahrgängen Ganztagsgrundschule werden zu lassen. Die Trägerschaft werde voraussichtlich die St. Jakobigemeinde übernehmen, die ihre Hortgruppe in den Ganztagsbetrieb einbringe. Ein Interessenbekundungsverfahren sei insofern entbehrlich.

 

Frau Berdelmann weist auf das Ferienprogramm der Volkshochschule hin.

 

Außerdem berichtet sie, dass die Geschwister-Scholl-Schule ein Projekt mit ehrenamtlichen Ausbildungspatenschaften eingerichtet habe. Hierfür würden noch freiwillige Ehrenamtliche gesucht. Diese könnten sich an Frau Berdelmann wenden.

 

Herr Dames entschuldigt Frau Neubiesser, die beruflich verhindert sei.

 

 

 

 
 

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