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37. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Werksausschusses der Stadthalle
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 12.05.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 18:50 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Beschluss

Herr Sterr führt aus, wie in der Vergangenheit Ehrenamtliche gewürdigt wurden

Herr Sterr führt aus, dass die Verwaltung zunächst auf eine schriftliche Stellungnahme verzichtet habe, um mit den Vertreterinnen und Vertretern des Ausschusses ins Gespräch zu kommen, um die Antragsbearbeitung präzisieren zu können. Er führt aus, wie in der Vergangenheit in der Stadt Göttingen ehrenamtlich Tätige gewürdigt wurden. Für ihn bleibe die Zielrichtung des Antrages unklar und er bitte den Antragsteller um Mitteilung, welche Zielrichtung ein zu erarbeitendes Konzept haben solle. Er stelle auch die Frage, ob mit der Einführung der Ehrenamtskarte nicht schon ein bedeutender Schritt zur Würdigung des ehrenamtlichen Engagements gegangen wurde.

Frau Dr. Schlapeit-Beck stellt nachfolgend mögliche Formen einer Ehrung wie z. B. einen Empfang alle zwei Jahre im Alten Rathaus vor. Hier könne allerdings nur ein ausgesuchter Kreis aus Sport, Sozial- und Kulturbereich eingeladen werden, was andere evt. zurücksetzen könne. Denkbar wäre etwa ein gemeinsamer Besuch einer Theatervorstellung für alle Ehrenamtlichen, wie es einmal eine frühere Einladung in den Zirkus Flic Flac gegeben habe.

Herr Pache räumt ein, dass sich durch die Einführung der Ehrenamtskarte der Antrag relativiere. Seine Fraktion finde diese Initiative gut. Vielleicht könne die Stadt zusätzlich noch alle  zwei Jahre etwas Eigenes anbieten.

Frau Lankeit fragt, was sich die Ehrenamtlichen als Geste ggf. wünschen würden, ob es Erfahrungswerte aus anderen Städten oder ggf. eine Umfrage dazu gebe.

Herr Sterr verweist auf Untersuchungen, in denen ein Tag der Ehrenamtlichen grundsätzlich gut ankomme. Allerdings verweise er auch auf die Kosten.

Herr Ayegh findet die Ehrenamtskarte ebenfalls gut und er unterstütze die Idee eines Kulturabends.

Frau Dr. Schlapeit-Beck erklärt, dass die Verwaltung Vorschläge für eine Beschlussvorlage erarbeiten werde.

 

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Anschließend wird die Sitzung für Fragen der anwesenden Einwohnerinnen und Einwohner unterbrochen.

Herr Kunze möchte wissen, ob der Kleine Reinsbrunnen im Hainholzwald repariert werde und ob man die als Paten auftretenden Firmen zur Kostenbeteiligung heranziehen werde.

Herr Beck bestätigt, dass der zunächst verschwundene Arm wieder aufgetaucht sei und alles wieder instand gesetzt werde.

Herr Kunze weist darauf hin, dass sich am 8. Mai das Ende des 2. Weltkrieges jähre. Er möchte wissen, ob Göttingen wegen der Universität nicht zerbombt wurde.

Herrn Dr. Böhme erklärt, dass hierzu keine Hinweise vorliegen würden.

Herr Kunze bedauert, dass der Alte Ratskeller jetzt Bullerjahn heiße. Ob die Stadt das nicht hätte verhindern können.

Frau Dr. Schlapeit-Beck erklärt hierzu, dass der Pächter über die Namensgebung entschieden habe.

Herr Kunze möchte von Herrn Becker wissen, warum Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen beim Karfreitag den Charakter als Stillen Feiertag abschaffen wolle.

Herr Becker erklärt, dass er dazu keine Aussage machen könne. Er persönlich habe Karfreitag an einer Prozession auf Mallorca teilgenommen.

Herr Kunze regt an, dass sich die Stadt mit den vor dem Gauss-Weber-Denkmal Alkohol trinkenden Personen auseinandersetzen müsse. Diese würden das Stadtbild stören.

Frau Schlapeit-Beck erklärt, dass sie die Anregung an den Fachbereich Ordnung weiterleiten werde.

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