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15. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Sportausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Sportausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 10.05.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 18:30 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Haus des Sports, Sandweg 5, 37083 Göttingen
Ort:
GoeSF/038/11 Bewerbung als Veranstaltungsort für das Niedersächsische Turnfest 2016
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:Göttinger Sport- und Freizeit GmbH & Co. KG   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Frey erinnert daran, dass dieses Thema bereits ausführlich im Sportausschuss diskutiert wurde

Herr Frey erinnert daran, dass dieses Thema bereits ausführlich im Sportausschuss diskutiert wurde. Damals geäußerter Informationsbedarf der Fraktionen wurde inzwischen abgearbeitet. Die Stadt Göttingen sollte dem NTB nun zeigen, dass es hier ein Interesse gibt, solch ein großes Sportevent hierher zu holen. Auch der NTB benötigt wegen des langen Planungsvorlaufes Handlungssicherheit. Dieses Sportevent würde an vier Veranstaltungstagen ca. 20.000 – 30.000 Menschen als Teilnehmer anziehen und zusätzlich nochmal mehrere hunderttausend als Zuschauer bzw. Konsumenten mit den entsprechenden Auswirkungen auf den gesamten Geschäftsbereich in Göttingen. Der NTB plant die Veranstaltung bereits 1,5 Jahre vor dem Turnfest durch ein Organisationsbüro. Außerdem muss er Mittel einwerben, ein Programm erstellen etc.. Herr Frey bezeichnet den Charakter dieser Veranstaltung als „Kirchentag des Sports“, da die ganze Stadt mit einbezogen werden würde. Es handelt sich um eine Sport- und Bildungsveranstaltung, gleichzeitig aber auch um ein Stadtfest. Herr Frey und Herr Henze haben das vergangene Turnfest in Braunschweig einen Tag lang besucht und vergleichen den Charakter mit dem ehemaligen Altstadtfest, welches auch eine hohe Attraktivität für die Besucher hatte. So eine Veranstaltung zeigt sportlich gesehen immer Wirkung. Deshalb sollte pro Dekade mindestens ein Event solcher Art stattfinden, damit alle mit einbezogen werden können. Die Bedeutung des Sports und die Bedürfnisse ändern sich von Generation zu Generation. Solche Erfolge wie bei Mission Olympic sollten wiederholt werden. In Zukunft muss der Sport weiterhin effizient organisiert werden. Das Niedersächsische Turnfest wäre allerdings sehr aufwendig für den Stadtsportbund, die Göttinger Sport und Freizeit GmbH & Co .KG sowie alle weiteren Helfer. Herr Frey bittet, die vorgelegte Beschlussempfehlung zur Bewerbung zu beschließen.

 

Herr Holefleisch pflichtet Herrn Frey bei und freut sich auf die Veranstaltung. Die Stadt benötigt von Zeit zu Zeit identitätsstiftende Momente. Allerdings leben wir momentan in finanziell angespannten Zeiten und müssen darauf achten, dass uns die Veranstaltung nicht zu viel kostet. Des Weiteren äußert er die Bitte, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei der Organisation gebührend berücksichtigt werden.

 

Herr Ayegh pflichtet Herrn Frey und Herrn Holefleisch bei.

 

Herr Dr. Häntsch berichtet, dass die CDU die Bewerbung einstimmig befürwortet, allerdings hat auch er Bedenken bei den Kosten. Der finanzielle Vorteil, der daraus resultiert, wird erst in der Ferne liegen. Für die hohen Kosten kann man aber Jahr für Jahr etwas Geld ansparen.

 

Frau Brückner teilt mit, dass die SPD den Vorschlag ebenfalls einstimmig befürwortet. Aber es soll so wenig Geld wie möglich ausgegeben werden.

 

Herr Thielbörger hält Göttingen für eine sportfreudige Stadt und erklärt, dass das Turnfest zu einem Volksfest werden könnte. Daher wird die FDP die Bewerbung unterstützen.

 

Herr Henze berichtet noch einmal von seinem Besuch beim Turnfest und ist der Meinung, dass eine solche Veranstaltung finanziell ein Mal in 10 Jahren durchgeführt werden kann. Er bittet Herrn Hannig zu erklären, welche Sportarten sich hinter dem Begriff „Turnen“ verbergen.

 

Herr Hannig erklärt, dass im NTB 28 Sportarten ausgeübt werden und bezeichnet Turnen als „Breitensport en masse“. Es ist nicht nur Geräteturnen. Zu der Anmerkung von Herrn Holefleisch erklärt er, dass der Umweltgedanke auf jeden Fall mit berücksichtigt wird.

 

Herr Henze betont noch einmal, dass die Veranstaltung nicht wie gedacht 500.000 € kosten wird, sondern weniger.

 

Herr Henze bittet um Abstimmung.

 

Es wird einstimmig für eine Bewerbung abgestimmt

Es wird einstimmig für eine Bewerbung abgestimmt.

 

(siehe Anlage)

 

(siehe Anlage)

 

 

 

 
 

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