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35. öffentliche Sitzung des Ortsrates Geismar
TOP: Ö 4
Gremium: Ortsrat Geismar Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 31.03.2011 Status: öffentlich
Zeit: 20:05 - 21:10 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungssaal der Verwaltungsstelle Geismar,Kerllsgasse 2, 37083 Göttingen
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg begrüßt zu diesem Tagesordnung Herrn Melzer

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg begrüßt zu diesem Tagesordnung Herrn Melzer.

 

Herr Melzer führt aus, dass sich der Ortsrat intensiv mit einem Nutzungskonzept beschäftigt und sehr ausführlich seine Wünsche dargelegt habe.

Die Verwaltung habe daraufhin untersucht, ob die Räumlichkeiten grundsätzlich für Veranstaltungen geeignet seien.

Eine Kostenschätzung habe ergeben, dass Mittel in Höhe von 30.000 Euro notwendig seien, um die Wohnung entsprechend dem Nutzungskonzept des Ortsrates herzustellen. Die zudem vorgeschlagene Errichtung eines Wintergartens für die Stadtteilbibliothek würde weitere 30.000 Euro kosten.

Die Verwaltung lehne die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht in Gänze ab, könne jedoch diese aufgrund der Haushaltssituation nicht in einem Zuge umsetzen. Der Errichtung des Wintergartens könne nicht zugestimmt werden.

Begonnen werden solle mit kleineren Maßnahmen, wie z.B. Leitungsarbeiten, welche die Nutzung der ehemaligen Küche ermöglichen. Der vorgeschlagenen Wanddurchbruch solle durchgeführt werden, zunächst in kleiner Form, um zu sehen, was sich genau hinter den Wandverkleidungen verbirgt.

Diese ersten kleinen Maßnahmen bewegten sich in einem Kostenrahmen von 3.000 – 5.000 Euro, wodurch die zur Verfügung stehenden Mittel für 2011 bereits aufgebraucht würden. Darin seien noch keine Fußboden-, Decken- oder Malerarbeiten enthalten. Eine Renovierung des Bades würde weitere 10.000 Euro Kosten verursachen. Hier wird vorgeschlagen, auf diese Teilmaßnahme vorerst gänzlich zu verzichten, da ausreichend sanitäre Anlagen im Haus vorhanden seien.

Bei einem Ortstermin sei zusammen mit dem Ortsbürgermeister und Herrn Pflugmacher der Sachstand besprochen worden.

 

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg erläutert, dass versucht werden sollte, die notwendigen Maßnahmen mit Ausnahme des Bades in einem Zuge durchzuführen und das Nutzungskonzept des Ortsrates damit umzusetzen.

Die Kosten ohne Bad in Höhe von 20.000 Euro könnten durch den von Herrn Melzer genannten Teilbetrag der Verwaltung in Höhe von 3.000 – 5.000 Euro sowie einer Beteiligung des Ortsrates aus seinen Rücklagen getragen werden. Die Rücklage betrage derzeit rund 18.000 Euro und sei eben zu diesem Zweck auch angespart worden.

Er schlage vor, die erforderlichen Mittel aus den 18.000 Euro bereit zu stellen und zusammen mit dem Verwaltungsanteil die Maßnahmen in einem Zuge umzusetzen.

 

Zur Nachfrage von Herrn Semmelroggen hinsichtlich des Wintergartens antwortet Herr Melzer, dass dieser nicht etappenweise errichtet werden könne. Ein Wintergarten sei als Investition in Höhe von 30.000 Euro zwar darstellbar, könne aber aufgrund der Haushaltssituation derzeit nicht im Haushalt berücksichtigt werden, insbesondere wo es bereits Schwierigkeiten gebe, alltägliche Maßnahmen z.B. für Schulen etc. umzusetzen.

 

Herr von Kroge erklärt, dass der Wintergarten aus seiner Sicht nebensächlich sei. Wichtig sei, dass die seit drei Jahren leer stehende Wohnung für die vorgeschlagenen Zwecke hergerichtet werde; das Bad könne dabei problemlos ausgespart werden. Die Küche und die Räumlichkeiten seien wichtig, die Nutzungsmöglichkeit eines Raumes als Garderobe wäre ideal.

 

Herr Knigge und Herr Wobst stimmen der vorgeschlagenen Vorgehensweise zu.

 

Frau Wagener –Brandt weist darauf hin, dass zumindest die vorhandene Damentoilette im Zuge der Maßnahme mit erneuert werden sollte. Im Übrigen seien die Spiegel in den Toilettenräumen des Moritz-Jahn-Hauses defekt und unbrauchbar.

 

Herr Melzer sagt zu, diese kleineren Maßnahmen mit zu erledigen.

 

Auf die Frage von Herrn Migge nach der Aufteilung der Gesamtkosten in Höhe von 20.000 Euro führt Herr Melzer aus, dass die Verwaltung 5.000 Euro übernehmen könne und der Ortsrat entsprechend die noch fehlenden 15.000 Euro aus seinen Mittel zu tragen hätte.

 

Frau Wagener – Brandt spricht sich dafür aus, die Deckenverkleidungen abzubauen und die darunter liegenden Deckenbalken frei zu legen. Zudem müsste sich unter dem Teppich ein erhaltenswerter Dielenboden befinden.

 

Herr Melzer führt aus, dass die Deckenverkleidung abgenommen werden soll, damit die notwendige Raumhöhe erreicht werde.

In den dargestellten Kosten seien die Fußbodenarbeiten wie das Abschleifen und Versiegeln des Fußbodens mit enthalten.

 

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg formuliert daraufhin folgenden Vorschlag:

 

Der Ortsrat Geismar bittet die Verwaltung, die besprochenen Maßnahmen in einem Zug durchzuführen und bietet aus seiner Rücklage eine Kostenbeteiligung in Höhe von bis zu 15.000 Euro an. Die restlichen erforderlichen Mittel seien von der Verwaltung zu tragen. Von einer Renovierung des Bades kann derzeit abgesehen werden.

Anschließend fasst der Ortsrat einstimmig folgenden Beschluss:

Anschließend fasst der Ortsrat einstimmig folgenden Beschluss:

 

Der Ortsrat Geismar bittet die Verwaltung, die besprochenen Maßnahmen in einem Zug durchzuführen und bietet aus seiner Rücklage eine Kostenbeteiligung in Höhe von bis zu 15

Der Ortsrat Geismar bittet die Verwaltung, die besprochenen Maßnahmen in einem Zug durchzuführen und bietet aus seiner Rücklage eine Kostenbeteiligung in Höhe von bis zu 15.000 Euro an. Die restlichen erforderlichen Mittel sind von der Verwaltung zu tragen. Von einer Renovierung des Bades kann derzeit abgesehen werden.

 

 

 
 

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