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38. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnungsbau
TOP: Ö 5
Gremium: A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 03.05.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:05 - 18:45 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Seniorenzentrum Göttingen (Mehrzweckraum); Ingeborg-Nahnsen-Platz 1, 37083 Göttingen
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Dr

Herr Dr. Danzglock stellt sich vor und verteilt Unterlagen zu seinem Vortrag. Diese Unterlagen sind Anlage zum Protokoll.

 

Herr Dr. Danzglock hält eine Imagepflege für den Altenpflegeberuf für nötig. Die aktuellen Schülerzahlen seien aus seiner Sicht jedoch nicht zu steigern. Nachzudenken sei über die mögliche Anrechnung von Zeiten auf die Ausbildung.

 

Frau Dr. Schlapeit-Beck dankt für den Vortrag. Der Fachkräftemangel sei hier in der Region schon angekommen. Die Ausbildungssituation sei für die Schüler schwierig. Ziel müsse die völlige Schulgeldfreiheit sein. Aus ihrer Sicht seien zu wenig Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung. Ziel müsse sein, Jugendliche mit Migrationshintergrund zur Ausbildungen in den Pflege- und Sozialberufen zu motivieren. Aus ihrer Sicht müsste wegen des Wegfalls der Wehrpflicht bzw. des Zivildienstes gezielte Nachwuchswerbung auch für Männer erfolgen. Eine Möglichkeit wäre auch die Anerkennung von FSJ Jahren.

 

Herr Dr. Danzglock weist darauf hin, dass die Anrechnungszeiten im Gesetz abgeschlossen aufgezählt seien. Das Ziel, Auszubildende mit Migrationshintergrund zu motivieren, werde angegangen. Für die Ausbildungsangebote sei der Schulträger zuständig, dies sei die Kommune.

 

Herr Dr. Hermann weist auf die Probleme bei dem Beruf des Pflegeassistenten hin. Hier seien Einrichtungen u. U. geneigt, die billigeren Pflegeassistenten anstelle der gut ausgebildeten Pflegefachkräfte einzusetzen. Dies senke das Niveau.

 

Herr Dr. Danzglock betont, das Ziel sei die Fachkraftausbildung. Die Assistentenberufe könnten aus seiner Sicht zur Heranführung an die Ausbildung dienen.

 

Auf Nachfrage von Frau Müller erklärt Herr Dr. Danzglock, dass noch mehr dafür getan werden müsse, Männer für die Pflegeberufe zu interessieren.

 

Herr Friebe betont, dass hier immer noch an den Imageproblemen gearbeitet und die  schlechten Arbeitsbedingungen verbessert werden müssen.

 

Auf Nachfrage von Herrn Fellerhoff betont Herr Dr. Danzglock, dass es schwieriger sei, Ausbildungsbetriebe zu finden als Plätze in den Pflegeschulen.

 

Auch Herr Krüger betont, dass die Pflegebranche ein Wachstumsmarkt sei. Männliche Pfleger seien sehr willkommen, da es auch zunehmend männliche Pflegebedürftige gebe. Die Attraktivität des Berufes könne auch durch Reformen bei der Dokumentation der Pflege gesteigert werden.

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich TOP 5 Ausbildungssituation Pflegeberufe (973 KB)      

 

 

 
 

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