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69. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 10.03.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 20:45 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
B' 90/125/11 Antrag Bündnis 90/Die Grünen-Ratsfraktion betr. Bürgerstraße: Fußgänger raus aus Lärm und Feinstaub
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:Bündnis 90/Die Grünen-Ratsfraktion Beteiligt:66-Fachbereich Tiefbau und Bauverwaltung (ehem. FB 60)
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Holefleisch bringt den Antrag seiner Fraktion ein und erläutert diesen

Herr Holefleisch bringt den Antrag seiner Fraktion ein und erläutert diesen. Maßnahmen zur Verkehrsverstetigung und zur Busbeschleunigung seien grundsätzlich sinnvoll; an der im Antrag benannten Stelle werde der Fußgänger jedoch gegenüber dem Pkw-Fahrer derart benachteiligt, dass eine Änderung der bisherigen Verkehrsregelung – ggfs. auch zu Lasten der „Grünen Welle“ - erforderlich erscheine.

 

Herr Dienberg räumt ein, dass die Verkehrsregelung für Fußgänger hier nicht ideal sei. Allerdings sei es aufgrund der Breite des Straßenraumes recht schwierig, die Ampelschaltung so zu verändern, dass man die gesamte Straße „in einem Rutsch“ überqueren könne. Hierfür sei eine erhebliche Verlängerung der Umlaufzeiten erforderlich. Zudem bitte er zu berücksichtigen, dass die Wartezeit auf der Mittelinsel derzeit vergleichsweise kurz sei. Herr Koss ergänzt, dass der Fußgängerverkehrsanteil in Göttingen im Vergleich zu anderen Städten recht hoch sei, was für ein gutes Angebot spreche. Nach bisherigem Kenntnisstand müsste die Umlaufzeit zudem von derzeit 49 Sek. auf 90 Sek. erhöht werden, wodurch dann nicht mehr genug Zeit verbleibe, um den Kfz-Verkehr verträglich abzuwickeln. Die im Ausschuss bereits erläuterte Untersuchung sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die jetzige Schaltung hinsichtlich der Verkehrsverstetigung – und damit auch hinsichtlich der Schadstoffemissionen – optimal sei. Gleichwohl wolle die Verwaltung die im Antrag benannten Detailfragen nochmals prüfen und werde daher Möglichkeiten zur Optimierung der Ampelschaltung an der benannten Stelle gutachterlich untersuchen lassen; über das Ergebnis werde die Verwaltung den Ausschuss unterrichten.

 

Herr Semmelroggen verweist darauf, dass bereits ein entsprechender Auftrag an die Verwaltung existiere, die Schaltung an den Fußgängerampeln generell zu optimieren. Vor diesem Hintergrund spreche er sich dagegen aus, nunmehr über einzelne Fußgängerampeln zu diskutieren. Zudem müsste dann zumindest auch der Überweg „Angerstraße“ mit in die Betrachtung einbezogen werden.

 

Herr Welskop plädiert dafür, am Grundsatz der Verkehrsverstetigung festzuhalten. Eine Aufgabe dieses Grundsatzes werde zu einer weiteren Benachteiligung des ÖPNV führen.

 

Nach Ansicht von Herrn Klatt sei es sinnvoll und wünschenswert, die Aufenthaltsdauer auf der Mittelinsel zu reduzieren; allerdings sehe er hierfür keine realistische Chance. Er plädiere daher eher dafür, die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu reduzieren. Frau Eiselt verweist darauf, dass die Wartezeit auf der Mittelinsel derzeit ohnehin vergleichsweise kurz sei.

Sodann beschließt der Ausschuss nach kurzer weiterer Diskussion einstimmig:

Sodann beschließt der Ausschuss nach kurzer weiterer Diskussion einstimmig:

Die Verwaltung wird auf der Grundlage des Antrages (Drucksache B’90/125/11) eine Untersuchung zur Optimierung der Lichtsignalsteuerung beauftragen und den Ausschuss über die Ergebnisse dieser Untersuchung in Kenntnis setzen

Die Verwaltung wird auf der Grundlage des Antrages (Drucksache B’90/125/11) eine Untersuchung zur Optimierung der Lichtsignalsteuerung beauftragen und den Ausschuss über die Ergebnisse dieser Untersuchung in Kenntnis setzen. Einer Beratung der Angelegenheit im Rat bedarf es daher zunächst nicht.

 

 
 

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