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33. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Geismar
TOP: Ö 7
Gremium: Ortsrat Geismar Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 25.11.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 20:00 - 21:25 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungssaal der Verwaltungsstelle Geismar,Kerllsgasse 2, 37083 Göttingen
Ort:
11Vw/014/10 Ausführung des Haushaltes 2010
a) Zuschuss zur Kirmes
b) Antrag aus der Arbeitsgruppe Historisches Geismar
c) Gemeinsamer Zuschussantrag des MTV Geismar und des RSV Göttingen 05 für den Weihnachtsmarkt
d) Zuschussantrag der Ev.luth. KindertagesstätteSt. Martin für einen Hubwickeltisch
e) Zuschussantrag der Werbegemeinschaft Geismar Treuenhagen für das Nachrichtenblatt
f) Zuschussantrag des Stephanunskindergartens für eine Nestschaukel
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:11-Verwaltungsstellen   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Zuschuss zur Kirmes 2010

Zuschuss zur Kirmes 2010

 

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg führt aus, dass die Junggesellen durch die diesjährige Kirmes ein großes Defizit zu verzeichnen hätten und dass über die Zukunft der Traditionsveranstaltung nachgedacht werden müsse.

 

Herr von Kroge weist darauf hin, dass der Ortsrat bereits beschlossen habe, nach Offenlegung der Finanzsituation gegebenenfalls einen Zuschuss zu gewähren.

 

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg erklärt, dass der Ortsrat einen Zuschuss in Höhe von 1.000,- Euro in Erwägung gezogen hatte. Aufgrund der absehbar schwierigen finanziellen Situation habe der Ortsrat in Absprache mit den Junggesellen in diesem Jahr kein Freibier ausgegeben, um damit gegebenenfalls die Zuschusssumme auf 1.500,- Euro erhöhen zu können. Insgesamt sei das Defizit aktuell jedoch noch größer als angenommen, so dass der Verein nicht hängen gelassen werden sollte.

 

Herr von Kroge schlägt vor, zum Ausgleich des nachgewiesenen Defizits in Höhe von 3.264,- Euro einen Zuschuss von 2.500,- Euro zu gewähren.

 

Herr Kompart von der Junggesellenvereinigung führt aus, dass man mit der Zuschusssumme von 2.500,- Euro sehr gut leben könne. Man hatte gehofft, dass die Kirmes besser verlaufe. Leider sei das Zelt nicht an einem einzigen Tag gefüllt gewesen.

 

Anschließend fasst der Ortsrat einstimmig folgenden Beschluss:

 

Der Ortsrat Geismar gewährt der Junggesellenvereinigung und Co. einen Zuschuss in Höhe von 2.500,- Euro zur Verminderung des nachgewiesenen Defizits der Kirmes 2010.

 

 

Antrag aus der Arbeitsgruppe Historisches Geismar

 

Herr Semmelroggen führt aus, dass es in Geismar vergleichbar der Diemardener Warte die sogenannte Dreckwarte gegeben habe. Die Arbeitsgruppe schlage vor, aus diesem Grund eine Hinweistafel und eine Ruhebank aufzustellen. Zudem werde angeregt, eine Ruhebank am Diemardener Berg aufzustellen. Die Kosten hierfür würden noch ermittelt

Er bitte den Ortsrat um Zustimmung, in diesen Angelegenheiten weiter tätig sein zu können.

 

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg erklärt, dass man die Vorschläge nur befürworten könne.

 

Anschließend ist sich der Ortsrat einig, dass die Arbeitsgruppe weiter in den vorgestellten Angelegenheiten tätig bleiben solle.

 

 

Weihnachtsmarkt

 

Frau Fischer weist darauf hin, dass für die Aufstellung des Weihnachtsbaumes auf dem Thie ein spezieller Ständer und eine neue Lichterkette hätten angeschafft werden müssen. Die Kosten für den Ständer betragen 271,- Euro, die für die Lichterkette 134,- Euro. Sie schlage vor, die Kosten aus Ortsratsmitteln zu übernehmen.

 

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg dankt Frau Wagener – Brandt für die Vorbereitung und Organisation des Weihnachtsmarktes. Der Weihnachtsbaum sei privat organisiert worden; für eine gesicherte Standfestigkeit habe man den Weihnachtsbaumständer vorab in Auftrag geben müssen.

 

Anschließend fasst der Ortsrat einstimmig folgenden Beschluss:

 

Der Ortsrat Geismar gewährt den ausrichtenden Vereinen MTV Geismar und RSV Göttingen 05 für die Durchführung des Weihnachtsmarktes einen Zuschuss in Höhe von 450,- Euro.

Die Kosten für den Erwerb eines Weihnachtsbaumständers in Höhe von 271,- Euro und einer Lichterkette in Höhe von 134,- Euro werden aus Ortsratsmitteln übernommen.

 

 

Hubwickeltisch für die Kindertagesstätte St. Martin

 

Frau Fischer führt aus, dass der Hubwickeltisch für eine Integrationsgruppe vorgesehen sei. In der Kindertagesstätte gebe es drei Kinder mit Förderbedarf, ein Kind sei zwar schwerstbehindert, könne aber laufen. Nach ihren Informationen gebe es Wickeltische mit Leitern zum hochkrabbeln; generell erhielten die Kindertagesstätten 200,- Euro Zuschuss pro Kind seitens der Stadt.

Sie bitte darum, den Antrag vorerst zurück zu stellen und mit der Kindertagesstätte zu sprechen, wie eine kostengünstigere Lösung gefunden werden könne. Die Bezuschussung solcher Dinge sei zudem nicht unbedingt Aufgabe eines Ortsrates.

 

Herr Harms erklärt, dass sich ihm gewisse Dinge technisch nicht erschließen. Er stimme der Vertagung des Antrages zu.

 

Herr von Kroge weist darauf hin, dass im vorliegenden Fall keine Kostenvoranschläge sondern lediglich Ausdrucke aus dem Internet dem Zuschussantrag beiliegen.

 

Der Ortsrat ist sich einig, den Antrag zurück zu stellen.

 

 

Zuschuss zum Nachrichtenblatt der Werbegemeinschaft

 

Auf die Frage von Herrn Knigge, ob die Kostenaufstellung durch den Ortsrat geprüft worden sei, antwortet Herr Ortsbürgermeister Wattenberg, dass mehrmals in der Vergangenheit mit der Werbegemeinschaft die Einnahme- und Ausgabensituation besprochen worden sei. Die Unterlagen seien immer verständlich und nachvollziehbar gewesen.

 

Herr von Kroge weist darauf hin, dass der Zuschussbetrag unverändert geblieben sei.

 

Herr Harms merkt an, dass das Nachrichtenblatt im Kiesseekarree nicht vernünftig verteilt werde.

 

Anschließend fasst der Ortsrat mit 10 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen folgenden Beschluss:

 

Der Ortsrat Geismar gewährt der Werbegemeinschaft Geismar – Treuenhagen für die Erstellung des Textanteils des Nachrichtenblattes einen Zuschuss in Höhe von 2.500,- Euro.

 

 

Kindernestschaukel für den Kindergarten der Kirchengemeinde St. Stephanus

 

Herr Ungerer weist darauf hin, dass der Zuschussantrag einen Rechenfehler beinhalte.

 

Herr Knigge erklärt, dass dem Zuschussantrag keine Kostenvoranschläge beigefügt worden seien.

 

Der Ortsrat ist sich einig, den Zuschussantrag zu vertagen.

 

 

 
 

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