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36. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 11.11.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:13 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB51/294/10 Elternbedarfsumfrage 2010
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:51-Fachbereich Jugend   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Mätzke und Frau Dr

 

Frau Mätzke und Frau Dr. Marten erläutern die Ergebnisse der Elternbefragung 2010.

 

Erfreulich sei der wie in den vorigen Befragungen gute Rücklauf von etwa einem Drittel der ca. 10.000 versandten Fragebögen. Wie in den Vorjahren verteile sich dieser Rücklauf sehr ungleichmäßig über das Stadtgebiet. Vor allem in Grone und der Weststadt sei der Rücklauf unterdurchschnittlich.

 

Von den Rücklaufen entfielen 76% der Antworten auf Kinder, die entweder zu Hause betreut würden und keinen Betreuungsplatz benötigten oder auf Kinder mit Betreuungsplatz, bei denen kein Änderungsbedarf bestehe. 13% äußerten, dass sie keinen Betreuungsplatz hätten, aber einen solchen benötigten. Schließlich äußerten 11% Änderungswünsche zu ihrem vorhandenen Betreuungsplatz.

 

Der größte Teil des angemeldeten Neubedarfs an Plätzen konzentriere sich auf Krippenplätze, wobei die meisten Meldungen für Kinder im Altersjahrgang der unter Einjährigen  eingegangen seien. Der angemeldete Neubedarf an Krippenplätzen konzentriere sich auf Dreiviertel- und Ganztagsbetreuung (ca. 77% der Antworten). Weiterer Neubedarf artikuliere sich bei Kindern im Hortalter, wobei dieser quantitativ deutlich hinter jenem im Krippenbereich zurückbleibe. Eindeutig sei das Votum hinsichtlich des Zeitpunkts des Bedarfs, da fast 90% der Antworten einen Bedarf noch vor dem 01.08.2011, also im gerade laufenden Kindergartenjahr angegeben hätten.

 

Im Gegensatz zum Neubedarf konzentrierten sich Änderungswünsche zu bestehenden Plätzen außer bei Krippen- auch bei Kindergartenplätzen. Etwa 75% dieser Änderungswünsche im Krippen- und Kindergartenbereich zielten auf eine längere Betreuungszeit, wobei eine Ganztagsbetreuung auch über 8 Stunden am Tag hinaus gewünscht werde.

 

Neben dem Bedarf der Befragten habe man auch deren Lebensumstände erfragt. So etwa nach der Zahl aller Kinder im Haushalt sowie den Rahmenbedingungen zur Betreuungssituation (alleinerziehend, berufstätig etc.).

 

Frau Mätzke und Frau Dr. Marten antworten auf Fragen aus dem Ausschuss. Der Grad der „Sättigung“ an Betreuungsplätzen ließe sich, da lediglich nach der Bedarfssituation gefragt worden sei, aus der Elternbefragung allein nicht ablesen. Auch die Frage, inwiefern die Antworten der Rückläufe die Gesamtsituation repräsentierten, sei nicht schlüssig zu beantworten.

 

Frau Müller-Schulte bemängelt, dass nicht nach einem eventuellen Bedarf an integrativen Plätzen gefragt worden sei. Sie regt an, dies bei der nächsten Befragung mit zu bedenken. Herr Becker und Herr Ralle schließen sich dem an.

 

Frau Oldenburg meint, dass man eine solche Elternbefragung eventuell vollständig als Onlinebefragung durchführen könnte.

 

Frau Dr. Schlapeit-Beck sagt auf Anfrage zu, dass die Verwaltung die Langfassung der Ergebnisse den Ausschussmitgliedern per Email zur Verfügung stellen werde.

 

 

 

 
 

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