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63. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 07.10.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:55 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Wedrins begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt die Herren Lücke, Wolf und Ziegenhorn von der Universität Göttingen.

 

Herr Dienberg weist zur Einleitung darauf hin, dass die Stadt Göttingen sehr erfreut über die Bautätigkeiten der Universität sei. Das Projekt sei in enger Zusammenarbeit mit der Stadt entwickelt worden, der Entwurf wurde nach einem städtebaulichen Verfahren entwickelt.

 

Herr Lücke betont, dass das Projekt auf Initiative der Studierenden zurückgehe.

 

Herr Ziegenhorn führt aus, dass sich die Notwendigkeit eines Lern- und Studienzentrums aus der Tatsache einer geänderten Art des Lernens ergebe. Gruppen- und Projektarbeit werde immer wichtiger, die derzeit vorhandenen Räumlichkeiten reichten jedoch bei weitem nicht aus.

 

Herr Wolf beschreibt den Projektablauf. Wie schon von Herrn Dienberg erläutert sei ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben worden, im Rahmen dessen fünf Büros ihre Entwürfe eingereicht hätten. Der U-förmige Siegerentwurf überzeuge durch seine Öffnung zum Geisteswissenschaftlichen Zentrum. Geplant sei die Errichtung eines viergeschossigen Gebäudes mit insgesamt 300 Lernboxen verschiedener Größe. Der Zugang werde über den Innenhof sowie zum Parkplatz an der Weender Landstraße erfolgen. Sollte das Projekt nicht die gewünschte Akzeptanz erfahren, sei eine Umnutzung durch Umbau ohne großen Aufwand möglich.

 

Frau Dr. Sakowsky hinterfragt, ob im Rahmen der Innenhofgestaltung auch eine Umgestaltung der angrenzenden Flächen geplant sei. Herr Lücke bejaht dies und führt aus, dass der gesamte Bereich durch Umgestaltung aufgewertet werden solle.

 

Frau Morgenroth bittet um Auskunft, inwieweit energetische Maßnahmen geplant seien. Herr Ziegenhorn und Herr Lücke betonen, dass dies ein Hauptaugenmerk der Planungen sei. Das neue Gebäude werde Passivhausstandard haben und an das Fernwärmenetz der Universität angeschlossen werden.

 

Herr Wedrins erkundigt sich, wie viele Stellplätze durch die Umsetzung der Baumaßnahme aufgegeben werden müssen und ob hierfür Kompensation erfolgen werde. Herr Wolf führt aus, dass etwa 40 Stellplätze verloren gingen. Eine Kompensation werde geprüft, ggf. könnten diese Stellplätze an der Goßlerstraße ausgewiesen werden. Herr Wedrins unterstreicht die Wichtigkeit des Projekts, weist jedoch auch in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit dieser innenstadtnahen Stellflächen hin. Herr Ziegenhorn schlägt vor, die wegfallenden allgemeinen Stellplätze auf dem benachbarten jetzigen Mitarbeiterparkplatz nachzuweisen und die Stellfläche für die Mitarbeiter der Universität auf die Fläche an der Goßlerstraße zu verlegen.

 

Herr Lücke führt aus, dass das Projekt aus den vereinnahmten Studiengebühren finanziert werde und erläutert das Verteilungsverfahren. Jedes Mitglied der Universität könne mitbestimmen, wofür die Mittel eingesetzt werden.

 

Herr Ziegenhorn weist darauf hin, dass alle Studierenden aufgefordert wurden, sich an den Planungen zu beteiligen. Die Rückläufe dienten als Grundlage für die Wettbewerbsausschreibung.

 

Frau Eiselt begrüßt das Projekt und betont die Wichtigkeit des Erhalts des Reitstalltores.

 

Die Frage von Herrn Ungerer, ob auch Lernräume für Menschen mit Behinderung geplant seien, wird von Herrn Wolf bejaht.

 

Frau Dr. Sakowsky hinterfragt, ob auch zusätzliche Fahrradabstellplätze geplant seien. Nach Angabe von Herrn Wolf seien 250-300 neue Stellplätze für Fahrräder an der Südseite des Gebäudes geplant.

 

 

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

 

 
 

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