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58. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 20.05.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:12 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Koss erläutert anhand von PP-Präsentation die Entwicklung der Unfallzahlen jeweils getrennt für die jeweiligen Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet (Anmerkung des Protokollanten: die im Vortrag verwendeten Folien sind im allris-System zu diesem Tages¬o

Herr Koss erläutert anhand einer PP-Präsentation die Entwicklung der Unfallzahlen jeweils getrennt für die verschiedenen Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet (Anmerkung des Protokollanten: die im Vortrag verwendeten Folien sind im allris-System zu diesem Tages­ordnungs­punkt hinterlegt).

 

·       Kreuzung Groner Straße/ Bahnhofsallee:
Das Unfallgeschehen an dieser Kreuzung werde v.a. durch Linksabbiege-Unfälle geprägt. Eine Optimierung der Verkehrsführung könnte durch eine eigene Grünphase für Linksabbieger erreicht werden; hierfür wäre eine Umrüstung der Lichtsignalanlage erforderlich. Diese Maßnahme müsse jedoch in eine Umrüstung der gesamten Ampelanlagen im Straßenzug Groner Landstraße/ Kasseler Landstraße eingebunden werden, da sonst die „Grüne Welle“ nicht erhalten werden könnte. Zudem handele es sich hier um eine der Hauptachsen im Rahmen der geplanten Untersuchungen zur Verkehrsverstätigung. Hier müsse geprüft werden, ob derartige Maßnahmen mit der ÖPNV-Beschleunigung kompatibel seien. Eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrsführung könne daher voraussichtlich nur mittelfristig erfolgen. Als kurzfristige Maßnahme solle jedoch die Begrünung zurückgeschnitten werden, um das Sichtfeld für Radfahrer zu erhöhen. Ferner werde die Markierung eines „Doppel-Zebras“ geprüft.

 

·       Groner Tor:
Hier sei ein sehr uneinheitliches Unfallgeschehen festgestellt worden, was es schwierig mache, Optimierungsvorschläge zu definieren. Eine Veränderung der Lichtsignalschaltung komme hier nicht in Betracht. Das Unfallgeschehen solle weiter beobachtet werden.

 

·       Otto-Brenner-Str./ Zufahrt „Kaufpark“:
Auch an dieser Kreuzung kämen v.a. Linksabbiege-Unfälle vor. Hier komme eine separate Verkehrsführung für Linksabbieger in Betracht; diese solle im Rahmen des ohnehin anstehenden Kreuzungsumbaus realisiert werden.

 

·        Rosdorfer Kreisel:
Das Hauptproblem liege hier in der Geometrie der zweistreifigen Zufahrten. Es werde daher vorgeschlagen, durch entsprechende Markierungen die Zufahrten einzuengen, um die gefahrenen Geschwindigkeiten zu reduzieren. Die entsprechenden Konzepte seien im Ausschuss bereits vorgestellt worden; die Markierungsarbeiten sollten alsbald erfolgen. Herr Wedrins gibt zu bedenken, dass seines Erachtens im Ausschuss noch kein Einvernehmen erzielt worden sei; Herr Welskop tritt dieser Ansicht entgegen. (Anmerkung des Protokollanten: In der Ausschuss-Sitzung v. 04.03.10 wurde hinsichtlich der von der Verwaltung vorgestellten Planung Einvernehmen erzielt. Es herrschte Konsens dahingehend, „…..dass der Verwaltungsvorschlag zwar zunächst nur eine provisorische Lösung darstelle, dass jedoch auch diese Lösung berechtigten Anlass zur Hoffnung gebe, die Unfallzahlen merklich reduzieren zu können. … Der Verwaltungsvorschlag [stelle] in Anbetracht der Aufgabenstellung und der zur Verfügung stehenden Mittel eine akzeptable Lösung dar  …“)

 

·       Hannoversche Straße/ Zufahrt „Bahr“:
Eine nachhaltige Lösung könne nur durch den Ausbau der bisherigen Privatstraße – u.U. mit einer ergänzenden Lichtzeichenanlage – erzielt werden; kurzfristige provisorische Lösungen hingegen seien in diesem Bereich nicht denkbar.

 

·       Weender Landstr./ Kreuzbergring:
Auch hier sei eine vergleichsweise große Zahl von Linksabbiegeunfällen festzustellen, so dass hier ebenfalls eine eigene Grünphase für Linksabbieger vorgeschlagen werde. Zuvor müsse jedoch geprüft werden, ob die Leistungsfähigkeit des Knotens weiter gewährleistet wäre; ferner dürfe die „Grüne Welle“ nicht beeinträchtigt werden. Eine Umrüstung der Lichtsignalanlagen sei zudem sehr aufwendig, so dass auch diese Maßnahme voraussichtlich erst mittelfristig umgesetzt werden könne.

 

·       Otto-Brenner-Str./ Robert-Koch-Str.:
Auch hier solle wg. der hohen Zahl der Linksabbiegeunfälle die Einrichtung einer gesonderten Grünphase für Linksabbieger geprüft werden. Diese Maßnahme sei im diesjährigen Haushalt etatisiert und könne voraussichtlich 2010 umgesetzt werden.

 

·       Kreisel Godehardstraße:
Nach einstimmiger Meinung der Unfallkommission sei der Knoten ausreichend beschildert. Um die Verkehrsführung zu verdeutlichen, solle jedoch der Radweg im Bereich des Kreisel mit einer Rotmarkierung versehen werden.

 

·       Bühl-Straße/ Wilhelm-Weber-Straße:
Hier seien v.a. Radfahrunfälle festgestellt worden. Allerdings seien hier die in Betracht kommenden Maßnahmen bereits ergriffen worden: Eine entsprechende Rot-Markierung sei bereits vorhanden; die notwendigen Sichtbeziehungen seien gewährleistet. Das Verkehrsgeschehen an dieser Stelle solle zunächst weiter beobachtet werden.

 

·       K 37 Elliehausen in Richtung Esebeck:
Hier kämen bei regennasser Fahrbahn gehäuft Auffahrunfälle vor. Daher sei hier eine Oberflächenbehandlung vorgesehen.

 

Herr Koss fasst zusammen, dass insgesamt eine Verbesserung habe erreicht werden können. Im Zeitraum seit dem letzten Bericht hätten einige Maßnahmen umgesetzt werden können oder würden doch zumindest im Laufe dieses Jahres realisiert werden.

Sodann beschließt der Ausschuss einstimmig:

Sodann beschließt der Ausschuss einstimmig:

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Vortrag Unfallschwerpunkte 2 (1403 KB)      
Der Bericht wird zur Kenntnis genommen

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

 
 

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