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21. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Schulausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Schulausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 29.04.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:10 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Mensa der Personn-Realschule Weende, Theodor-Heuss-Str. 25-29, 37075 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Integrationsklassen

Frau Nagler berichtet, dass 17 Anträge auf eine Beschulung in einer Integrationsklasse vorlägen, davon hätten 4 Kinder den Förderbedarf geistige Entwicklung und 13 Kinder den Förderbedarf Lernhilfe. Turnusmäßig sei es an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS) eine Integrationsklasse einzurichten; darüber hinaus hätten sich auch die Heinrich-Heine-Schule und die Käthe-Kollwitz-Schule bereit erklärt, je eine Klasse einzurichten. Die Kinder, bei denen ein Förderbedarf in der geistigen Entwicklung festgestellt worden sei, würden auf die IGS verteilt, während die lernbehinderten Kinder auf die Hauptschulen oder die noch in Schulen des Landkreises Göttingen einzurichtenden Integrationsklassen verteilt würden.  Welche Schulen im Landkreis eine solche Klasse einrichten würden, sei noch nicht abschließend entschieden. Die Verwaltung stünde mit dem Landkreis und auch mit der Landesschulbehörde in Kontakt. Die Landesschulbehörde habe versichert, dass eine entsprechende Lehrerversorgung in jedem Fall zur Verfügung stehe. Auf Nachfrage von Herrn Prof. Dr. Neumann antwortet Frau Nagler, dass dem Schulträger nur die Anträge, jedoch keine Rückmeldungen der Eltern vorlägen, da der Kontakt ausschließlich über die Schulen erfolge. Herr Hecke ergänzt, dass aus den Fraktionen bereits Rückmeldungen vorlägen, aus denen hervorgehe, dass die Einrichtung von Integrationsklassen an den Hauptschulen von den betroffenen Eltern nicht begrüßt werde. Man müsse aber zur Kenntnis nehmen, dass die Hauptschulen mit der Einrichtung der Integrationsklassen auf das im allgemeinen veränderte Anwahlverfahren der Eltern reagieren. Der Elternwunsch, Integrationsklassen ausschließlich an Gesamtschulen einzurichten, sei nicht realisierbar. Einzige Alternative seien die Hauptschulen und die Förderschule Martin-Luther-King-Schule.

 

 

Schulkindbetreuung

Herr Hecke berichtet, dass das Thema im Jugendhilfeausschuss bereits vorbesprochen worden sei. Über das Konzept werde in der nächsten Dezernentenkonferenz beraten; anschließend solle das Konzept mit der Einladung zur parallelen Sitzung des Schulausschusses und des Jugendhilfeausschusses am 27.05.10 versandt werden, damit in dieser Sitzung ein Beschluss gefasst werden könne.

 

Bericht zur Reinigung in Schulen

Frau Schmidt erklärt, dass der Bericht zur Reinigung in Schulen vom Fachbereich Gebäude und Immobilien in der nächsten Sitzung am 27.05.10 vorgetragen werde.

 

 

 
 

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