zurück
 
 
26. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 12.11.2009 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:21 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Hecke teilt mit, dass der Sozialausschuss des Deutschen Städtetages die Position der Stadt Göttingen, dass Leistungen für Legasthenietherapien nach § 35a Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) nicht mehr aus Mitteln der Eingliederungshilfe finanzie

 

Herr Hecke teilt mit, dass der Sozialausschuss des Deutschen Städtetages die Position der Stadt Göttingen teilt, dass Leistungen für Legasthenietherapien nach § 35a Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) nicht mehr aus Mitteln der Eingliederungshilfe finanziert, sondern in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden müssten.

 

Er informiert weiter darüber, dass die Arbeit des Kuratoriums des Göttinger Bündnisses für Familien seitens der Verwaltung eingestellt worden sei. Grund eines entsprechenden Schreibens sei, dass nach einer erfolgreichen Anfangsphase in letzter Zeit keine Initiativen seitens der Kuratoriumsmitglieder vorhanden gewesen seien und Themen behandelt wurden, die auch Tagesordnungspunkte des Jugendhilfeausschusses waren. Das weiterhin wichtige Anliegen des Bündnisses könne somit auch im Jugendhilfeausschuss beraten werden, gegebenenfalls unter Hinzuziehung von nicht dem Jugendhilfeausschuss angehörenden Mitgliedern des Bündnisses.

 

Frau Behbehani erklärt sich mit dieser Maßnahme nicht einverstanden. Sie erinnert an die lange Vorbereitungsarbeit, entsprechende Netzwerke in Göttingen aufzubauen. Es sei auch vielmehr so, dass das Kuratorium in letzter Zeit nur selten einberufen worden sei. Zudem habe sie von Kuratoriumsmitgliedern Rückmeldungen erhalten, die gegenüber dieser Entwicklung kein Verständnis erkennen ließen. Frau Fischer stimmt dem zu und äußert, dass man einen solchen Schritt erst vorher mit dem Kuratorium hätte abstimmen müssen.

 

Herr Hecke erwidert, dass die Verwaltung jederzeit zu Gesprächen über eine Weiterführung  bereit sei. Voraussetzung dafür sei jedoch die Festlegung von thematischen Schwerpunkten der zukünftigen Arbeit.

 

Herr Schmidt teilt mit, dass im Kindergartenjahr 2009/2010 insgesamt 26 Kindertagesstätten an der Sprachförderung teilnehmen würden. Man habe sich entschlossen, von den vorhandenen Mitteln 6.500,- € für MitarbeiterInnenqualifikation zu verwenden, um der hohen Personalfluktuation in diesem Bereich zu begegnen.

 

 

Frau Scharz verweist auf ein neues Gruppenangebot für ausländische Mädchen von KORE e.V., welches man zu einem späteren Zeitpunkt im Jugendhilfeausschuss vorstellen wolle.

 

 

 
 

zurück