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22.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen
TOP: Ö 4
Gremium: Ortsrat Weende/Deppoldshausen Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 17.09.2009 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 21:15 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Thiehaus Weende, Breite Str. 17, 37077 Göttingen-Weende
Ort:
FB61/707/09 Bebauungsplan Göttingen-Weende Nr. 32 / 1, 4. Änderung "Im Hassel"
- Aufstellungsbeschluss
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Klankwarth von der Volksheimstätte begrüßt die Anwesenden und dankt dem Ortsrat für die Möglichkeit das angestrebte Bauprojekt vorstellen zu können

 

Frau Klankwarth von der Volksheimstätte begrüßt die Anwesenden und dankt dem Ortsrat für die Möglichkeit das angestrebte Bauprojekt vorstellen zu können. Sodann erläutert sie das Projekt im Hassel 18-30. Sie erklärt, dass der Volksheimstätte zwei „Hausriegel“ in dem Bereich gehören, die für Altenwohnungen vorgesehen seien. Allerdings haben die Häuser einen sehr steilen Zugang und befinden sich in einem schlechten Allgemeinzustand. Zurzeit seien zwar noch wenige Mieter in den Häusern, allerdings gehe der Trend bei leer werdenden Wohnungen dahingehend, dass diese nicht mehr nachgefragt werden. Daher werden zzt. leerstehende Wohnungen mit Zeitverträgen an Studenten vermietet. Die Volksheimstätte habe zwei Varianten erarbeitet, wie man die Häuser umgestalten könne.

 

  1. Variante

Innerhalb des Baufensters werden die „Häuserriegel“ zurückgebaut und in Reihenhausgrundstücke und Reihenhäuser umgewandelt. Dies hätte zur Folge, dass ca. 10 neue Reihenhäuser (120-130 m² Wohnfläche) mit Stellplätzen entstehen würden.

 

  1. Variante

Innerhalb des Baufensters wird eine flexible Bebauung mit mehreren dreigeschossigen Baukörpern mit insgesamt 22 Wohneinheiten erstellt. Im Erdgeschoss sollen Rollstuhlgerechte Wohneinheiten zur Verfügung gestellt werden. Im Mittelteil entstehe für die Bewohner eine hohe Aufenthaltsqualität. Zudem füge sich das Projekt positiv in die Nachbarbebauung ein.

Die Wohneinheiten werden von Zweizimmerwohnungen mit ca. 50 m² bis zu Vierzimmerwohnungen mit ca. 130 m² angeboten.

 

Grundsätzlich versuche die Volksheimstätte somit dem Leerstand der Wohnungen entgegen zu wirken. Die Umsetzung des Projektes werde sozialverträglich erfolgen.

 

Herr Arnold zeigt sich erfreut über die zweite Variante. Auf Nachfrage, ob Fahrstühle eingebaut werden, verneint Frau Klankwarth dies. Herr Arnold ergänzt, dass er für Weende, insbesondere bei größeren Wohneinheiten, Bedarf sehe.

 

Auf Nachfrage von Herrn Berger, wie viele Wohneinheiten noch bewohnt werden, erklärt Frau Klankwarth, dass ca. 10-14 ältere Bewohner dort leben würden und mehrere Studenten mit Zeitverträgen dort untergebracht sind. Man werde voraussichtlich ab 2010 mit den Planungen beginnen und mit den älteren Bewohnern Gespräche führen.

 

Frau Tönsmann-Rätzke zeigt sich erfreut über die zweite Variante.

Frau Klankwarth erläutert auf Nachfrage von Frau Tönsmann-Rätzke die Architektur der Baukörper.

 

Sodann bittet Herr Ortsbürgermeister Vaupel um Abstimmung des Aufstellungsbeschlusses.

 

Herr Berger erläutert, dass er über den anhängenden Bereich B nicht abstimmen könne, da er keine detaillierten Informationen hierüber habe und nicht nachvollziehen könne, was die Verwaltung damit bezwecke.

 

Herr Arnold ergänzt, dass die zweite Variante der Volksheimstätte nicht in der Vorlage der Verwaltung aufgeführt sei.

 

Herr Drewes schlägt eine über die Bereiche A und B getrennte Abstimmung vor.

Sodann beschließt der Ortsrat einstimmig:

 

Sodann beschließt der Ortsrat einstimmig:

 

Dem Bereich A des Aufstellungsbeschlusses wird zugestimmt.

 

Der Bereich B wird vertagt und die Verwaltung soll dem Ortsrat hierüber Auskunft erteilen, insbesondere wie die Zuwegung erfolgen soll.

 
 

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