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21.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen
TOP: Ö 5
Gremium: Ortsrat Weende/Deppoldshausen Beschlussart: vertagt (zurückgestellt)
Datum: Do, 13.08.2009 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:35 - 22:12 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Thiehaus Weende, Breite Str. 17, 37077 Göttingen-Weende
Ort:
FB61/711/09 Bebauungsplan Göttingen-Weende Nr. 10,Teilplan 3 (A),
3. Änderung 'Erweiterung Seniorenwohnen Weende-Nord'
- Aufstellungsbeschluss
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Ortsbürgermeister Vaupel begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Jansen, als Betreiber des Seniorenzentrums Weende Nord und übergibt zunächst das Wort an Herrn Ohlow

 

Herr Ortsbürgermeister Vaupel begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Jansen, als Betreiber des Seniorenzentrums Weende Nord und übergibt zunächst das Wort an Herrn Ohlow.

 

Herr Ohlow verweist zunächst auf das bereits bestehende Seniorenzentrum, das durch Herrn Jansen geleitet werde. Der Betreiber sei an die Verwaltung herangetreten, mit der Bitte zu prüfen, ob nicht eine Erweiterung des Seniorenzentrums möglich sei. Herr Ohlow visualisiert das mögliche Neubaugebiet und den bereits vorhandenen B-Plan, in dessen Geltungsbereich das Seniorenzentrum falle und erläutert den Aufstellungsbeschluss für den neuen B-Plan.

 

So dann ergreift Herr Jansen das Wort und stellt sich und seine Einrichtung mit den Wohnbereichen und Pflegebereichen kurz vor. Daneben erläutert er die Entwicklung, die das Seniorenzentrum in den letzten drei Jahren gemacht habe. Alle seine Wohnungen für betreutes Wohnen seien belegt, es bestünde Bedarf an neuen Wohneinheiten. Der Neubau soll ca. 20-25 neue Wohnungen aufweisen und ausschließlich für betreutes Wohnen genutzt werden. Aufgrund der großen Nachfrage habe er sich dazu entschlossen die Initiative hinsichtlich eines Neubaus zu ergreifen.

 

Im Anschluss verweisen die alteingesessenen Steinmetzbetriebe Bachmann und Wolf auf die Ausrichtung des geplanten Baukörpers und legen Ihre Erwartungen dar, dass es hinsichtlich des Lärmpegels zu Schwierigkeiten kommen könne.

 

Frau Lankeit verstehe das Problem für die Steinmetzbetriebe und richtet die Frage an Herrn Ohlow inwieweit die Bebauung hier zulässig sei.

 

Herr Ohlow erklärt dass durch den 1. B-Plan der Konfliktbereich zwischen Handwerk und Wohnen ausreichend entschärft wurde. Man habe hier ein umfangreiches Lärmgutachten erstellt und der Steinmetzbetrieb Wolf habe die Auflage, da es sich um ein reines Wohngebiet handele, bestimmte Lärmpegel nicht zu überschreiten. Dies habe bisher problemlos funktioniert. Im Hinblick auf den Neubau werde ein Gutachten erstellt, inwieweit das Wohnen und das Handwerk hier direkt möglich sei. Die Geschosshöhe werde im B-Plan mit 2 Geschossen ausgewiesen werden.

 

Frau Homeier verstehe den Konflikt zwischen den Anwohnern und den Handwerksbetrieben.

 

Herr Arnold erkenne die Bedenken vom Steinmetzbetrieb Wolf, da dessen Werkstatt und Arbeitsfläche direkt auf die Freifläche des neuen betreuten Wohnens gerichtet sei.

 

Auf die Anmerkung von Frau Tönsmann-Rätzke, dass die Verwaltungsvorlage zu der von Herrn Jansen differiere, erklärt Herr Ohlow, dass die Verwaltungsvorlage gelte.

 

Frau Fischer-Kallmann erläutert, dass die neue Wohneinrichtung näher an das Arbeitsfeld des Steinmetzbetriebes Wolf heranrücke, so dass auch sie hier Konfliktpotential sehe.

 

Herr Ohlow erläutert, dass strenge Lärmgrenzen für Gewerbe in Wohngebieten gelten, die es einzuhalten gelte. Der Steinmetzbetrieb Wolf habe diese bisher immer eingehalten. Er gehe davon aus, dass das nachbarschaftliche Nebeneinander weiterhin funktionieren werde.

 

Herr Berger fordert, dass es für die ansässigen Gewerbetreibenden nicht zu weiteren Einschränkungen kommen dürfe.

 

Herr Arnold ergänzt, dass die Fläche ursprünglich für die friedhofsnahen Gewerbe, Gärtnereinen und Parkplätze vorgesehen war. Er schlage vor, dass geprüft werden solle, ob der Neubau nicht weiter nach Osten verschoben werden könne.

 

Herr Jansen erläutert daraufhin, dass die Wohnungen nach Süden und Südwesten ausgerichtet werden sollen, so dass eine ostseitige Verlagerung des Neubaus nicht vorstellbar sei.

 

Frau Schöne fügt hinzu, dass sie die Bebauung nicht nachvollziehen könne.

Sodann beschließt der Ortsrat einstimmig, die Beschlussfassung auf die nächste Sitzung zu vertagen

 

Sodann beschließt der Ortsrat einstimmig, die Beschlussfassung auf die nächste Sitzung zu vertagen.

 
 

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