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24. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnungsbau
TOP: Ö 4
Gremium: A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 02.06.2009 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:05 - 19:05 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Nachbarschaftszentrum, Deisterstraße 10, 37081 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Gerken gibt einen Sachstandsbericht zum Thema „Cap-Supermarkt“

Herr Gerken gibt einen Sachstandsbericht zum Thema „Cap-Supermarkt“. Ergebnis der Marktanalyse der BBE, die den Fraktionen zur Verfügung gestellt wird, sei, dass unter wirtschaftlichen Aspekten die Einrichtung eines Cap-Supermarktes am Standort Leineberg leider nicht zu vertreten sei. Die Versorgungsdichte im Lebensmitteleinzelhandel sei nach Auffassung des Gutachters in Göttingen insgesamt sehr hoch, so dass es ein neues Angebot schwer habe, sich auf dem Markt zu behaupten. 

 

Auf Nachfrage von Herrn Dr. Hermann, der die Einrichtung eines Cap-Supermarktes als solchen begrüßen würde, aber auch die Bedeutung für die Sicherung der Nahversorgung hervorhebt, erklärt Herr Gerken, das Ergebnis des Gutachtens sei, dass selbst dann , wenn der bestehende Markt auf dem Leineberg nicht bestünde, ein Cap-Supermarkt als alleiniger Standort nicht wirtschaftlich gesichert sei.

 

Auf weitere Nachfragen von Frau Bank und Herrn Humke-Focks erklärt Herr Gerken, dass díe Göttinger Werkstätten als mögliche Betreiber des Cap-Supermarktes auch das wirtschaftliche Risiko zu tragen hätten. Daher sei ein solcher Markt nach Vorlage des Untersuchungsberichtes nicht darstellbar. Auch am Holtenser Berg stelle sich die Situation nicht anders da, wenn man die im Gutachten aufgestellten Grundsätze zu Grunde legt. Bundesweit gebe es zurzeit 60 Cap-Märkte. Das Konzept sehe vor, bestehende Läden, die i. d. R. altersmäßig aufgegeben würden, zu übernehmen. Läden, die aufgegeben würden, weil sie sich wirtschaftlich nicht trügen, könnten auch als Cap-Supermarkt nicht wirtschaftlich geführt werden.

 

Auf Nachfrage von Herrn Schröter erläutert Frau Dr. Schlapeit-Beck, dass keine Extrakosten für die Prüfung alternativer Standorte angefallen seien. Die Marktbewegung in Bezug auf die bestehenden Märkte in den verschiedenen Stadtteilen müsse weiter beobachtet werden. Die Verwaltung werde das Vorhaben weiter verfolgen und nach einem geeigneten Standort suchen.

 

Herr Dr. Hermann erklärt, dass zwar der Standort am Leineberg, nicht aber der Antrag als solches als erledigt anzusehen sei.

 

 

 
 

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