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24. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnungsbau
TOP: Ö 3
Gremium: A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 02.06.2009 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:05 - 19:05 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Nachbarschaftszentrum, Deisterstraße 10, 37081 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

  • Frau Dr. Schlapeit-Beck weist auf eine vom Fachbereich Soziales bei der Caritas initiierte Aktion „Räder für bedürftige Kinder“ hin.

 

  • Frau Dr. Schlapeit-Beck lädt zum Sommerplenum des Sozialpsychiatrischen Verbundes am 17.6.2009 ein.

 

  • Frau Dr. Schlapeit-Beck berichtet weiterhin über ein Gespräch des Göttinger Seniorenbeirates mit Göttinger Pflegeeinrichtungen zum Thema Pflegehilfsmittel.

 

Herr Dr. Steinbach berichtet von Gesprächen des Landesseniorenrates hierzu im Ministerium. Ziel bleibe weiterhin die Rückkehr zum alten Verfahren, in dem sich jede Einrichtung selbst mit Pflegehilfsmitteln versorgen konnte. Dies sei im Bereich Braunschweiger Land bereits erreicht.

 

  • Herr Linne und Frau Dr. Schlapeit-Beck nehmen Stellung zu Mitteilungen von Herrn Schröter zur Arbeit der Beschäftigungsförderung in der Presse.

 

Frau Dr. Schlapeit-Beck erläutert anhand der von Herrn Linne verteilten Unterlagen die strukturelle Situation zur Arbeitslosigkeit in Göttingen. Die schwierige Lage in der Stadt resultiere u. a. seit je her aus der Strukturschwäche der ehemaligen Zonenrandlage sowie dem besonders hohen Anteil von Migranten mit geringer Qualifikation in Göttingen, als auch der hohen Zahl von Hochschulabsolventen. Daneben müsse man erkennen, dass auf Grund der Tatsache, dass Göttingen als Klinikstandort und Standort zahlreicher sozialer Einrichtungen viele Menschen mit gesundheitlichen Problemen versorge.  Die außerordentlich hohe Zahl von Alleinerziehenden in der Stadt sei ein weiterer Grund für die im Vergleich zum Umland höhere Arbeitslosigkeit. Hier müssten die statistischen  Ergebnisse anders interpretiert werden als dies von Herrn Schröter geschehen sei.

 

Herr Linne ergänzt, dass es durch die statistischen Bereinigungen, über die bereits im Ausschuss berichtet wurde, gelungen sei, von Platz 44 auf Platz 14 des landesweiten Rankings zu kommen. Als weiteren wichtigen Faktor bei den Arbeitslosenzahlen hebt Herr Linne die Situation der Studenten hervor, die sich nach Abschluss ihres Studiums hier in der Stadt arbeitslos melden müssten.

 

Herr Schröter erwidert, dass ihn diese Argumente nicht überzeugen würden. Nach den ihm vorliegenden Daten liege die Kommunale Anstalt Beschäftigungsförderung bei den Aktivierungszahlen jeweils im letzten Drittel des landesweiten Rankings.

 

 

 
 

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