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14. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Schulausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Schulausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 27.11.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:00 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Mensa der Erich Kästner-Schule II, Backhausstr. 14, 37081 Göttingen
Ort:
FB40/134/08 Grundlagen und weiteres Vorgehen zur Schulstandortentwick-lungsplanung der weiterführenden Schulen
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:40-Fachbereich Schule   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Hecke erklärt, dass die Grundlagen zur Schulstandortentwicklungsplanung für die weiterführenden Schulen der Stadt Göttingen aufgrund der demographischen Entwicklung den Ausschussmitgliedern vorgelegt werde

 

Herr Hecke erklärt, dass die Grundlagen zur Schulstandortentwicklungsplanung für die weiterführenden Schulen der Stadt Göttingen aufgrund der demographischen Entwicklung den Ausschussmitgliedern vorgelegt werde. Da die Frage zur Errichtung neuer Gesamtschulen in Stadt und Landkreis Göttingen noch nicht abschließend geklärt sei, könnten zur Zeit weitere Planungen und Umverteilungen, die sich aus dem Angebot von Gesamtschulplätzen ergäben, nicht vorgenommen werden. Die Verwaltung werde daher eine Schulstandortentwicklungsplanung für die weiterführenden Schulen erst nach der Entscheidung zur Errichtung neuer Gesamtschulen vorlegen. Die hier vorgelegten Zahlen seien ausschließlich als Fortschreibung, ohne Berücksichtigung der Veränderung der Schullandschaft, zu sehen.

Frau Nagler führt aus, dass es bei den Haupt- und Realschulen keine gravierenden Veränderungen geben werde. Die Hauptschulen blieben weiterhin zweizügig. Bei der Voigt-Realschule könne von einer Dreizügigkeit und bei der Personn-Realschule von einer Zweizügigkeit ausgegangen werden. Bei den Gymnasien wirke sich der Geburtenrückgang stärker aus, weil viele Schüler aus dem Landkreis kämen. Hier sei damit zu rechnen, dass die Schulen zukünftig einen Zug weniger haben würden.

Bei der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule seien die Zahlen unter Berücksichtigung des demografischen Faktors fortgeschrieben worden. Der Schülerrückgang sei vergleichbar mit dem Rückgang an den Gymnasien. Durch die hohen Anmeldezahlen werde sich die Zügigkeit jedoch nicht verändern.

Auf Nachfragen von Herrn Dr. Neumann und Herrn Höfer erklärt Herr Hecke, dass - ohne eine Entscheidung über Veränderungen von bestehenden Schulen bzw. Schulformen - keine der weiterführenden Schulen aus demografischen Gründen in den nächsten 10 Jahren von einer Standortschließung bedroht sei. Die Bonifatiusschule II dürfe ohne Verlängerung der Ausnahmegenehmigung maximal 30 % statt 50 % nichtkatholische Schüler/innen aufnehmen, was darauf hinauslaufen würde, dass die Schule nicht mehr bestehen könne. Bereits in diesem Schuljahr sei keine 5. Hauptschulklasse mehr gebildet worden. Der Schulträger sei vom Niedersächsischen Kultusministerium  um eine Stellungnahme hinsichtlich der Verlängerung der Ausnahmegenehmigung gebeten worden. Diese werde im Frühjahr 2009 erfolgen, wenn die weitere Schulstandortentwicklungsplanung und die Entscheidung zur Errichtung neuer Gesamtschulen feststünden, da eine Verlängerung der bisherigen Ausnahmeregelung Auswirkungen auf städtische Schulen haben könne.

Herr Dr. Neumann stellt fest, dass die Grundlagen und das weitere Vorgehen zur Schulstandortentwicklungsplanung der weiterführenden Schulen von den Ausschussmitgliedern zustimmend zur Kenntnis genommen werden.

 

 

 

 
 

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