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17. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: vertagt (zurückgestellt)
Datum: Do, 13.11.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:24 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB50/062/08 "Masterplan gegen Kinderarmut" (Interfraktioneller Antrag vom 26.10.2007)
"Bekämpfung der Kinderarmut" (Antrag der GöLinke-Ratsfraktion vom 22.8.2008)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:50-Fachbereich Soziales Beteiligt:Dezernat C - Soziales und Kultur
    51-Fachbereich Jugend
   Dezernat B - Personal, Schule und Jugend
   50-Fachbereich Soziales
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Hecke erinnert, dass der Entwurf des Masterplans bereits einmal präsentiert worden sei

 

Herr Hecke erinnert, dass der Entwurf des Masterplans bereits einmal präsentiert worden sei. Die Federführung liege bei Dezernat C und somit beim Sozialausschuss, aber man werde alle Vorschläge, die im Jugendhilfeausschuss gemacht werden, bündeln und an die Sozialverwaltung weiterleiten. Schließlich solle der Masterplan im Februar durch den Rat beschlossen werden.

 

Herr Tugcu äußert, dass die Intention des Antrags gewesen sei, dass die Verwaltung einen Plan zur Bekämpfung von Armut vorlege. Der im vorliegenden Plan aufgestellte Maßnahmenkatalog sei nicht ausreichend. Es seien auch Maßnahmen aufgeführt, die entweder schon nicht mehr existierten oder nicht zur Verringerung von Armut geeignet seien. Wie im Vortrag in der letzten Sitzung gehört, müsse ein Schwerpunkt die Integration von Migrantenkindern sein. Konkrete Maßnahmen dazu würden fehlen. Das in Aussicht gestellte Integrationskonzept solle nur nach Haushaltslage durchgeführt werden, doch die sei bekanntlich schlecht.

 

Herr Hecke stimmt zu, dass einzelne der aufgeführten Maßnahmen vor Durchführung im Detail noch geplant werden müssten. Heute sei aber auch Gelegenheit, noch nicht Genanntes mit aufzunehmen und er bitte um auf der kommunalen Ebene durchführbare Vorschläge.

 

Herr Dames erinnert an die beiden Vorschläge aus der letzten Sitzung, insbesondere aber an die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen zu Jugendverbänden in den Leistungskatalog der Sozialcard. Zudem sollte besser über Hilfsangebote der Wirtschaftlichen Jugendhilfe informiert werden, so z.B. über die Übernahme von Teilnahmegebühren für Freizeiten und Ferienmaßnahmen. Frau Berdelmann bringt vor, dass Migranteneltern einen hohen Informationsbedarf über Beratungs- und Hilfsangebote hätten und schlägt die Einrichtung einer Beratungsstelle vor. Herr Höfer schlägt die Eröffnung eines Kinderladens vor, in dem gebrauchte Kleidung vergünstigt erstanden werden kann. Herr Friebe meint, dass die Straßensozialarbeit bereits seit sieben Jahren ein solches Angebot habe. Herr Höfer ergänzt, das dann über dieses Angebot besser informiert werden müsse.

 

Frau Skiba-Hunkel trägt vor, dass der Masterplan heute zustimmend zur Kenntnis genommen werden solle. Sie bitte aber darum, dies auf die nächste Sitzung zu vertagen, da es innerhalb der Fraktion noch Beratungsbedarf gebe. Frau Behbehani meint, dass man die Zustimmung zwar schon jetzt erteilen könne, habe aber auch keine grundsätzlichen Bedenken gegenüber einer Vertagung. Die Anwesenden erklären sich mit einer Vertagung einverstanden.

 

 

 
 

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