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18. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnungsbau
TOP: Ö 6
Gremium: A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Beschlussart: vertagt (zurückgestellt)
Datum: Di, 04.11.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:40 - 19:25 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Seniorenzentrum Weende, Max-Born-Ring 38, 37077 Göttingen
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Arndt erläutert den Antrag der SPD-Fraktion zur „Entwicklung der Holtenser Landstraße 2-28“

Herr Arndt erläutert den Antrag der SPD-Fraktion zur „Entwicklung der Holtenser Landstraße 2-28“. Durch den Verzicht auf eines der geplanten Gebäude könne es gelingen, mehr Spiel- und Abstellflächen für die Bewohner zu schaffen. Hierdurch könne der Gefahr einer Vermüllung der Außenflächen begegnet werden. Die Bewegungsflächen vor den Häusern seien insbesondere für Kinder wichtig. Es bestehe kein Zwang für die Stadt, durch den Bau von fünf Häusern hier zu einer Verdichtung, ähnlich wie in anderen Stadtteilen, beizutragen. Hierdurch könnten Probleme in der Nachbarschaft vermieden und die Akzeptanz des Projektes im Stadtteil erhöht werden.

 

Herr Arndt erläutert seine Ausführungen am Lageplan.

 

Frau Dr. Schlapeit-Beck weist darauf hin, dass aus Sicht der Verwaltung ein Bedarf an allen fünf Häusern bestehe. Es gebe eine große Warteliste von Familien, die bezahlbaren Wohnraum suchten. Die heutige Bebauung sei dichter als die geplante Bebauung mit fünf Gebäuden. Die beschriebenen Konflikte im Nachbarschaftsbereich seien nicht zu befürchten. Daneben müssten die Auswirkungen einer geänderten Planung auf die kalkulierten Mieten berücksichtigt werden. Bei einer Verringerung der Mieteinheiten sei mit einer Verteuerung der Miete pro Wohnung zu rechnen. Dies sei gerade für einkommensschwache Familien, die Zielgruppe dieses Projektes seien, kontraproduktiv.

 

Hierzu erklärt Herr Arndt, dass baurechtliche Fragen ohne nähere Kenntnis nicht zu beurteilen seien. Allerdings sehe er mehr Sinn darin, für acht Familien etwas Hervorragendes anzubieten, als Gefahr zu laufen, alte Fehler aus anderen Stadtteilen zu wiederholen.

 

Aus Sicht von Herrn Perriello bietet auch die vorliegende Planung mit fünf Häusern genügend Platz für die Familien mit Kindern. Der hohe Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für Familien dürfe nicht aus den Augen gelassen werden.

 

Auf Nachfrage von Herrn Schröter nach der Mietkalkulation erklärt Frau Dr. Schlapeit-Beck, dass diese Kalkulation von der Bauverwaltung durchgeführt werden müsse. Detailzahlen lägen noch nicht vor.

 

Herr Humke-Focks und Herr Schröter erklären, dass sie die geänderte Planung unterstützen könnten.

 

Herr Dr. Hermann betont, dass mit einer geringeren Bebauung dem Wunsch der Nachbarn nachgekommen würde.

 

Einvernehmlich wird den anwesenden Bewohnern aus dem Stadtteil das Wort erteilt.

 

Frau Schneider und Herr Brüger als Nachbarn begrüßen den Vorschlag der Reduzierung auf vier Gebäude.

 

Nachdem Herr Perriello noch Beratungsbedarf angemeldet hatte, wird der Vorschlag der Verwaltung eine Alternativplanung in Auftrag zu geben, einstimmig angenommen.

 

Frau Dr. Schlapeit-Beck stellt abschließend fest, dass dieser Beschluss nicht in den Rat müsse, da der Auftrag, eine alternative Planung durchzuführen, von der Verwaltung angenommen sei. Das Ergebnis dieser Planung werde erneut  im Ausschuss für Soziales und Wohnungsbau vorgelegt. Nach den Ergebnissen der nächsten Ausschussberatung werde das Bürgerforum geplant.

 

 

 
 

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