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15. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen
TOP: Ö 3
Gremium: Ortsrat Weende/Deppoldshausen Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 13.11.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 22:03 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Thiehaus Weende, Breite Str. 17, 37077 Göttingen-Weende
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Ortsbürgermeister Vaupel teilt mit, dass

 

Herr Ortsbürgermeister Vaupel teilt mit, dass

 

·         Herr Wolf als neuer Verwaltungsstellenleiter eingesetzt ist und den Ortsrat Weende zukünftig betreuen wird.

·         am Sonntag, den 16.11.2008 Volkstrauertag ist und er eine rege Teilnahme der Ortsratmitglieder an der Gedenkfeier begrüßen würde.

·         die Telekom den Abbau zweier Telefonstellen in Weende (Zedernweg und Föhrenweg) beabsichtige.

 

Herr Berger regt an, dass nur eine der beabsichtigten Telefonstellen abgebaut werden solle.

Der Ortsrat stimmt dem Vorschlag von Herrn Berger geschlossen zu.

 

·         dass sich drei Geschäftsführende des Einzelhandel im Ortsteil Weende-Nord mit der Bitte zur Aufstellung einer Werbetafel auf öffentlicher Verkehrsfläche an den Ortsrat gewand haben (Anlage 1).

 

Herr Drewes sieht keine Bedenken gegen das Vorhaben, wobei vorab die Größe und Gestaltung der Werbetafel zu klären sei. Er könne sich eine Kombination der Werbetafel mit dem Ortsplan Weende vorstellen.

 

Herr Arnold schlägt ebenfalls eine Kombination der Werbetafel und eines Ortsplanes vor.

 

Frau Lankeit gibt zu bedenken, dass vorab der Standort eindeutig festgelegt werden müsse, da bei einer Kombination von Werbetafel und Ortsplan, was sie ebenfalls unterstütze, eine Parkmöglichkeit für PKW´s gegeben sein müsse, damit diese auch an dem Ortsplan zur Orientierung halten können ohne den Verkehrsfluss zu behindern. Des weitern müsse auch bedacht werden, dass bei einer eventuellen Genehmigung andere Antragsteller dem gleichzusetzen seien.

 

Herr Ortsbürgermeister Vaupel wird vorab das Gespräch mit den Gewerbetreibenden suchen. um die angesprochenen Anregungen zu klären und wird den Ortsrat in seiner Dezembersitzung über das Ergebnis in Kenntnis setzen.

 

·         ein Gespräch zwischen ihm und dem Landrat Herrn Schermann hinsichtlich des Ausfalls der Heimat- und Kulturtage stattgefunden habe. Die Aussage des Landrates an die BBS III, dass sie bei der diesjährigen Veranstaltung nicht die Bewirtschaftung übernehmen könne, sei nicht getroffen worden. Vielmehr handelte es sich um ein Kommunikationsproblem zwischen den Beteiligten.

·         am 06. und 07.12.2008 die Seniorenweihnachtsfeier stattfindet und er die Ortsratmitglieder bittet als Helfer mitzuwirken.

·         ein Nutzungskonzept für die Festhalle Weende vorgelegt werden soll.

·         die Ansteckpins mit dem Ortswappen Weende geliefert wurden und ab sofort in der Verwaltungsstelle Weende und der Sparkasse erworben werden können.

Herr Wolf teilt für die Verwaltung mit, dass

·         auf Grund der Einwohnerfragestunde in der Sitzung vom 25.09.2008 betr. der „Säuberung der Weende“ Herr Knyrim (FD 66.1-Wasser und Straßenbau) und Herr Jütting (Werksleiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung) anwesend sind, die hierzu Stellung nehmen werden.

Herr Knyrim erläutert den Sachstand hinsichtlich der Säuberung der Weende wie folgt:

Die Weende ist wasserrechtlich in zwei Abschnitte gegliedert. Von der Quelle bis zur Hannoverschen Straße handelt es sich um ein Gewässer III. Ordnung, für das fast ausschließlich die Stadt Göttingen in Bezug auf Eigentum und Unterhaltung zuständig ist. Von der Hannoverschen Straße bis zur Mündung in die Leine liegt ein Gewässer II. Ordnung vor, für das hinsichtlich der Unterhaltung der Leineverband zuständig ist. Im Abschnitt der Zuständigkeit der Stadt Göttingen ist das Gewässer durch ein extrem geringes Gefälle von 0,05% gekennzeichnet. In diesem Verlauf gibt es drei befestigte Sohlabschnitte, nämlich unter den beiden Brückenbauwerken "Steinweg" und "Breite Straße", sowie im Zulaufbereich zur Oberen Mühle. Diese Sohlabschnitte liegen höhenmäßig fest, so dass eine Vertiefung in den übrigen Gewässerbereichen keine Verbesserung der Abflusssituation erwarten lässt. Hinzu kommt, dass die Querschnitte der zwei Brückenbauwerke das geringste Profil im Verlauf der Weende darstellen. Die Weende ist unter den Bauwerken nicht zugänglich, so dass die Reinigung weder manuell noch mit Baggern möglich ist. Lediglich durch den Einsatz von Spül- und Saugfahrzeugen können diese Bereiche weitestgehend geräumt werden. Ein weiteres Problem stellt während der Sommermonate das starke Wachstum der Wasserpflanzen dar, welches die Abflussgeschwindigkeit zusätzlich herabsetzt. Zukünftig wird seitens der Verwaltung angestrebt, durch jährliche Beseitigung der Ablagerungen unter den Brücken und Beseitigung der Pflanzen in den zugänglichen Bereichen, die Situation zu verbessern.

Er führt aus, dass zukünftig die betroffenen Brückenabschnitte mittels eines geeigneten Saugfahrzeugs jährlich gereinigt werden sollen, so dass die Fließrichtung und somit auch die Fließgeschwindigkeit reguliert und normalisiert werden könne. Er appellierte an die Ortsratmitglieder, die Anwohner hinsichtlich der Sauberhaltung zu sensibilisieren, dass möglichst kein Unrat, auch keine Gartenabfälle, in die Weende gelangen. Es werde auch zukünftig eine regelmäßige Wasserschau mit dem Schaubeauftragten und einem Vertreter des Fachdienstes Wasser und Straßenbau erfolgen.

Herr Arnold erläutert, dass es besondere Probleme mit der Fließrichtung gebe, wenn Starkregen falle. Es dauerte dann nicht mehr als 10 min und die Fließgeschwindigkeit der Weende verlangsame sich bis zum Stillstand, anschließend kehrt sich die Fließrichtung um. Er fragt an, ob es zur Einleitung des Oberflächenwassers in die Weende keine andere Möglichkeit gebe, um somit die Wassermassen zu reduzieren.

Herr Jütting erklärt, dass die Weende als Vorfluter des Ortskernes diene und sieben bis acht Einleitungsquellen vorhanden seien. Es sei schwierig, eine Alternative für die Einleitung des Oberflächenwassers zu finden, da die Weende durch einen eng bebauten Bereich fließe und hier nur sehr geringfügige Eingriffe möglich seien. Das Problem der Fließrichtungsänderung bei Starkregen gehe auf das sehr geringe Gefälle der Weende zurück.

Herr Arnold fragt an, ob es nicht Lösungsmöglichkeiten über die sog. „Kleine Weende“ geben könnte, z.B. dass das Quellwasser über die „Kleine Weende“ geleitet werde.

Herr Knyrim weist darauf hin, dass die „Kleine Weende“ zwar ein stärkeres Gefälle habe, allerdings die Einleitung von Regenwasser dort nicht möglich sei. Die Lösung mit dem Quellwasser sei grundsätzlich denkbar, allerdings müsse hierfür ein manuelles Wehr bedient werden und somit ein Ansprechpartner vor Ort sein.

Herr Berger erklärt, dass das Hauptaugenmerk auf der Sauberkeit der Weende liegen müsse und ggf. die Verengung des Querschnitts in Betracht gezogen werden solle, um somit eine erhöhte Fließgeschwindigkeit erreichen zu können.

Herr Knyrim nimmt die Idee der Querschnittverengung als Anregung mit in die Verwaltung, verweist aber darauf, dass zwar die Fließgeschwindigkeit erhöht werde, aber die Wassereinleitung in die Weende dann direkt an den Engstellen (Querschnittverengung) erfolge.

Herr Arnold fasst als Fazit zusammen, dass eine regelmäßige Reinigung unumgänglich sei.

Herr Ortsbürgermeister Vaupel regt noch an, ob es nicht möglich sei, dass auf den Privatgrundstücken eine Leerlaufzisterne installiert werde.

Herr Jütting verspricht sich von dieser Lösung wenig Erfolg und verweist darauf, dass der Wasserfluss auf Privatgrundstücken dem Anliegergebrauch vorbehalten sei. Daher sehe er kaum eine Möglichkeit den Eigentümern die Leerlaufzisterne vorzuschreiben.

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Zu dem Thema wird die Einwohnerfragestunde vorgezogen:

Herr Dederding weist darauf hin, dass sich bei abklingendem Starkregen im Bereich der Wasserzuläufe der Weende und im Bereich der Brücken starke Sandablagerungen bilden. Diese müssen unbedingt entfernt werden.

Herr Knyrim wird sich die Stellen mit den Sandablagerungen im Plan einzeichnen lassen und wird eine Ortsbesichtigung vornehmen.

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Herr Wolf setzt die Mitteilungen der Verwaltung fort:

·         Vorstellung der Neubesetzung und Zuordnung der Ortsräte zu den Verwaltungsstellen (Anlage 2).

·         Hinweis auf die Terminvorschläge für die Ortsratsitzungen 2009, die als Tischvorlage ausgehändigt wurden (Anlage 3).

·         Der Busch, der auf dem südlichen Grundstück der Kreuzung Hennebergstraße/ Hannoversche Straße den Straßenverkehr behinderte, wurde seitens der Verwaltung entfernt.

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Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anlage1 (180 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Anlage2 (142 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich Anlage3 (258 KB)      

 

 

 
 

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