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13. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Schulausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Schulausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 25.09.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:30 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Max-Planck-Gymnasium; Theaterplatz 10, 37073 Göttingen
Ort:
FB40/122/08 Qualitätsentwicklungskonzept für den Fachdienst Küchenbetriebe
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Tischvorlage
Federführend:40-Fachbereich Schule   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Dr

 

Herr Dr. Neumann weist darauf hin, dass das mit der Einladung zugegangene Qualitätsentwicklungskonzept von der Verfasserin vorgestellt werde.

Frau Köchermann berichtet, dass mit der Ausarbeitung des Konzeptes vor einem Jahr begonnen worden sei. Zuerst seien die Aufgaben und Ziele definiert worden. Sie habe die Küchenbetriebe besucht und in der IGS, Mensa-Nord und Rathauskantine mitgearbeitet.

Die Schulen, Eltern- und Schülerräte sowie Kindertagesstätten und Kunden im Neuen Rathaus seien in die Überlegungen mit einbezogen worden. Die Stadt Göttingen verfüge mit den städtischen Küchenbetrieben, den Produktionsküchen, den Ausgabeküchen in den Ganztagsschulen und in den Kindertagesstätten über ein flächendeckendes Verpflegungssystem „aus einer Hand“. Sie hebt hervor, dass dieses Verpflegungssystem, betrieben durch einen städtischen Träger, in der vorhandenen Größenordnung beispielhaft in Deutschland sei. Die Kapazitäten in IGS und Mensa Nord würden zum Teil überschritten; dies führe unweigerlich zu Mängeln bei der Qualität des Essens.

In der Prognose für die Mittagsverpflegung von Ganztagsschulen und Kindertagesstätten werde mit weiter steigenden Tischgastzahlen gerechnet. Frau Köchermann erklärt die verschiedenen erforderlichen Handlungsschritte, um das Verpflegungssystem für die Zukunft zu rüsten und geht hierbei u. a. auf die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und die notwendigen Investitionen ein. Um eine Qualitätsverbesserung zu erzielen, sei die Mitarbeit aller Beteiligten erforderlich. Herr Hecke und Frau Schmidt führen aus, dass der Oberbürgermeister dem Konzept zugestimmt hat. Die Essenzahlen an verschiedenen Schulen seien gestiegen; Produktionskapazitäten müssten aufgefangen und die Produktionsküchen entlastet werden. Im Rahmen vorhandener Haushaltsmittel könne mit der Umstellung auf das „cool & cook“- Produktionsverfahren nach den Herbstferien begonnen werden. Auf Nachfrage von Herrn Dr. Neumann erklärt Frau Schmidt, dass nach ersten Kostenschätzungen bei der Gerätetechnik 130.000 bis 140.000 € aus Rücklagen investiert werden müssten. Für das Bestell- und Abrechnungssystem würden im Haushaltsplanentwurf für 2009 Mittel bereit gestellt; vorbehaltlich der Zustimmung des Rates könne mit der Umsetzung im nächsten Jahr begonnen werden. Ein neuer Produktionsstandort in der Weststadt sei aufgrund der zu hohen Kosten i.H.v. 900.000 € derzeit nicht umsetzbar; auch nötige Investitionen für die Rathauskantine i. H. v. bis zu 750.000 € könnten nicht getätigt werden. Frau Köchermann werde mit der Umsetzung des Qualitätsentwicklungskonzeptes im Rahmen eines befristeten Arbeitsvertrages beauftragt. Bereits umgesetzt werden konnte die Einstellung von Beiköchen (1,5 Stellen) an der IGS und einem Küchenhelfer (0,5 Stellen) an der Mensa-Nord im Rahmen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes. Auf Nachfrage ergänzt Herr Hecke, dass die Zugehörigkeit der Küchenbetriebe zum Dezernat B fachlich sinnvoll sei. Frau Köchermann werde auch mit einer Überprüfung der Wirtschaftlichkeit des Fachdienstes und dem Vergleich mit Dritten beauftragt.

 

 

 
 

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