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14. öffentliche Sitzung des Ortsrates Elliehausen/Esebeck
TOP: Ö 5
Gremium: Ortsrat Elliehausen/Esebeck Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 09.09.2008 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:25 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Feuerwehrhaus Esebeck, Über der Esebeeke 16, 37079 Göttingen-Esebeck
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Ortsbürgermeister Dr

 

Herr Ortsbürgermeister Dr. Neumann führt aus, dass er aufgrund der aktuellen Lage den Punkt auf die Tagesordnung gesetzt habe.

 

Herr Scheer erläutert, dass in der bisherigen Diskussion die Betonung auf einem Lärmschutzwall gelegen habe, dieser jedoch den Lärm lediglich verteile. Benötigt würde hingegen Schallschutz und im Fahrbahnbereich schallschluckende Elemente. Insgesamt vermisse er die Logik in der Gesamtmaßnahme.

 

Herr Rien stellt dar, dass im Bereich Parensen anscheinend das Konzept richtig sei; insofern sollte der Ortsrat dies auch für Elliehausen einfordern.

 

Herr Ernst erklärt, dass die Lärmschutzmaßnahmen vor einigen Jahren im Ortsrat vorgestellt worden seien. Damals wurde mitgeteilt, dass der Schallpegel sinke, wo das Baugebiet ende.

Ein Lärmschutzwall leite in der Tat den Schall lediglich an eine andere Stelle. Die CDU – Fraktion habe seinerzeit eine Lärmschutzwand nördlich der K37 gefordert. Die Ortsrat solle in kleinen Schritten vorgehen und mit der Forderung nach einem Wall im Norden beginnen, für dessen Errichtung die Stadt vermutlich Möglichkeiten habe, Material zu bekommen.

Die Landesbaubehörde habe mitgeteilt, dass aufgrund von Messungen keine weiteren Maßnahmen erforderlich seien. Flüsterasphalt sei in der Unterhaltung sehr teuer und zudem nach einigen Jahren gefährlicher. Insofern müsse man dankbar sein, wenn die Stadt Maßnahmen ergreife.

 

Herr Rien findet es unverständlich, dass im Bereich des Kaufparks eine umstrittene Lärmschutzwand installiert wurde und man sich in Elliehausen so anstelle.

 

Herr Ortsbürgermeister Dr. Neumann schlägt vor, die seitens des Ortsrates geforderten Maßnahmen auf den Bereich Blookweg zu beschränken.

 

Herr Dr. Wiedemann führt aus, dass die Frage gestellt werden müsse, warum für den nördlichen Bereich Elliehausens kein Lärmschutz vorgesehen sei. Eine Lärmschutzwand sei effektiver, werde aber von der Stadt nicht finanziert werden. Ein wirksamer Lärmschutzwall müsse etwa 8 – 10 m hoch sein und werde den Lärm verteilen. Aus diesen Gründen seien Flüsterasphalt sowie eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h notwendig. Ebenso müsse das Straßenbauamt die Lärmschutzwand mit finanzieren.

 

Herr Ortsbürgermeister Dr. Neumann schlägt vor, dass dem Ortsrat die Planung für den Lärmschutzwall vorgestellt werden müsse.

Zudem müsse der Ortsrat die Stadt auffordern, die Errichtung einer Lärmschutzwand gegenüber der Landesbaubehörde zu vertreten und weitere Maßnahmen, wie Flüsterasphalt und eine Geschwindigkeitsbegrenzung ins Gespräch zu bringen.

Anschließend fasst der Ortsrat einstimmig folgenden Beschluss:

 

Anschließend fasst der Ortsrat einstimmig folgenden Beschluss:

Der Ortsrat Elliehausen / Esebeck stimmt den vorgeschlagenen Maßnahmen zu

 

Der Ortsrat Elliehausen / Esebeck stimmt den vorgeschlagenen Maßnahmen zu.

 
 

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