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15. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 11.09.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:02 - 18:18 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Woydt berichtet über die Arbeit des Göttinger Symphonieorchesters (GSO)

 

Herr Woydt berichtet über die Arbeit des Göttinger Symphonieorchesters (GSO). Seit fünf Jahren sei er dessen Geschäftsführer und mit dem Chefdirigenten, Herrn Müller, seien in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte in Sachen Arbeitsinhalte und Qualitätssteigerung erzielt worden. In der Spielzeit 2007 / 2008 habe man 119 zum Teil überregionale (vereinzelt auch im Ausland stattfindende) Auftritte gehabt, davon 15 mit Kinder- / Jugend- / Schulorchestern.

 

Im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, welche bereits vor der entsprechenden Vereinbarung großen Stellenwert gehabt habe, arbeite man an einer stärkeren Kooperation mit den Schulen zwecks Ausgestaltung des Musikunterrichts. Leider sei die Resonanz von Seiten der Schulen nicht  sehr groß und die in den Schulen vorgefundenen  musikalischen Vorkenntnisse sehr dürftig gewesen. Ein weiteres, gemeinhin wirtschaftliches Problem, sei es, das Interesse von Kindern und Jugendlichen an Musik zum tatsächlichen Erlernen eines Instruments umzuwandeln. Außer der Kooperation mit Schulen habe man eine Patenschaft mit der Kindertagesstätte der Petri-Gemeinde in Grone.

 

Grundsätzliches Problem der Kinder- und Jugendarbeit sei deren Finanzierung. Gemäß der Vereinbarung mit der Stadt dürften Auftritte von Kinder- / Jugendorchestern keine Einnahmen erzielen. Im Gegenzug hat auch das GSO die Folgen der Tariferhöhungen zu tragen, welche sich auf ca. 200.000,- € belaufen würden. Wenn sich hierfür keine Kompensation finden lasse, müssten Kinder- und Jugendarbeit in Zukunft erheblich beschnitten werden.

 

Auf Anfrage bezüglich konkreter Maßnahmen in näherer Zeit antwortet er, dass man einen Auftritt während der Jugendbuchwoche habe, am 09.11. zwei weitere in der Waldorfschule sowie einen am ersten Advent im GSO.

 

Herr Schombert vom Deutschen Theater berichtet über deren Kinder- und Jugendarbeit. Er selbst sei dort als Theaterpädagoge beschäftigt und baue mit zwei Kollegen ein neues Konzept „Junges Schauspiel“ auf. Allgemein ziele dieses in den nächsten Spielzeiten auf eine bessere Kooperation mit den Schulen sowie stärkere Ausrichtung auf verschiedene Altersgruppen.    

 

An konkreten Maßnahmen könne er zur Zeit drei „Spielclubs“ benennen, in denen Kinder und Jugendliche selbst auf der Bühne stünden. Mit Schülern des Max-Planck-Gymnasiums bereite man für die Jugendbuchwoche eine szenische Lesung vor. Für Schulen biete man Beratung und Mitgestaltung von Projekten an sowie Lehrerfortbildungen, wofür am 10. Oktober 2008 die nächste Maßnahme stattfinde.

 

Er antwortet auf Anfragen, dass die Resonanz bei den Spielclubs mit 30 – 40 Personen beim Casting und etwa 20 ständigen Besuchern verhältnismäßig gut sei. Neben der Kooperation mit dem Max-Planck-Gymnasium arbeite man mit der Integrierten Gesamtschule sowie dem Otto-Hahn-Gymnasium zusammen. Man könne sich auch eine Kooperation mit Hauptschulen vorstellen, wenn die eigenen Kapazitäten hierfür ausreichen.

 

Herr Dames bittet darum, den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses die Zielvereinbarungen zukommen zu lassen. Herr Schmidt sagt dies zu.

 

 

 
 

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