zurück
 
 
16. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnungsbau
TOP: Ö 5
Gremium: A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 02.09.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:05 - 19:15 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB61/604/08 Verstetigungskonzept Grone-Süd 'Soziale Stadt'
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung Beteiligt:50-Fachbereich Soziales
    Dezernat D - Planen, Bauen und Umwelt
   Dezernat C - Soziales und Kultur
   11-Fachbereich Personal und Organisation
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Dr

Herr Dr. Hermann führt in das Thema ein und weist darauf hin, dass die weiteren Unterlagen im Rats-Info enthalten seien. Durch die Planungen für das Sanierungsgebiet Weststadt sei es nötig, dass die Sanierung Grone-Süd abgeschlossen und ein Abschlussbericht vorgelegt werde.

 

Frau Dr. Schlapeit-Beck erläutert die Verwaltungsvorlage. Wichtig sei es, die Sanierungssatzung aufrecht zu erhalten, um weitere Fördermöglichkeiten offen zu halten. Die Städtebauförderung Grone-Süd könne jedoch guten Gewissens beendet werden, auch um das neue Projekt Weststadt zu ermöglichen. Das Programm der „Sozialen Stadt“ in Grone-Süd habe erheblich zur Aufwertung als familienfreundlicher Stadtteil beigetragen und die Lebensqualität im Quartier verbessert. Der Ausschuss für Soziales und Wohnungsbau habe das Programm von Anfang an eng begleitet und unterstützt und so könne man heute auf eine erfolgreiche Dekade zurückblicken. Als Zukunftsaufgabe bleibe aber die Verstetigung des heute erreichten Niveaus erhalten.

 

Herr Habermann-Nieße erläutert an Hand einer Präsentation das vorgelegte Verstetigungskonzept.

 

Herr Dr. Hermann dankt für die erfolgreiche Arbeit in Grone.

 

Auf Nachfrage von Herrn Periello erläutert Frau Dr. Schlapeit-Beck, dass das Konzept der Stadtsanierung nie als Dauerförderung angelegt war. Sanierungskonzepte hätten einen definierten Anfang und ein definiertes Ende. Allerdings sei es wichtig, den Stadtteil weiter von Politik und Verwaltung zu unterstützen. Deutlich sei geworden, dass man für Sanierung einen langen Atem brauche. Konkrete Verbesserungsergebnisse seien in Grone erst seit 2 bis 3 Jahren spürbar geworden.

 

Herr Dr. Hermann betont, dass es wichtig sei, Stadtteile rechtzeitig zu unterstützen, um nicht Zustände wie in Grone vor der Sanierung zu erhalten.

 

Herr Humke-Focks stimmt der Verwaltungsvorlage zu. Wichtig sei es zu erkennen, was erreichbar sei. Die Erfahrungen aus dem Sanierungsgebiet Grone müssten für die Weststadt genutzt werden.

 

Herr Arndt erklärt, dass die SPD der Verwaltungsvorlage zustimmen werde, nachdem auch der Ortsrat Grone diese zustimmend zur Kenntnis genommen habe. Wichtig sei es, das Erreichte und das Verantwortungsbewusstsein der Bewohner hierfür zu erhalten.

 

Auf Nachfrage von Frau Schultz nach den Sanierungsvermerken in den Grundbüchern der privaten Grundstücke erläutert Herr Ohlow, dass die Sanierungsvermerke aus den Grundbüchern nach Aufhebung der Sanierungssatzung gestrichen würden. Gespräche mit dem Gutachter-Ausschuss, ob eines Mehrwertes der Grundstücke erreicht worden sei, müssten noch geführt werden. Da das ehemalige Dawe-Grundstück verkauft werden solle, würde versucht, dieses Grundstück schon jetzt aus dem Sanierungsgebiet zu entlassen, um den neuen Investor nicht zu belasten.

 

 

Die Verwaltungsvorlage wird bei 2 Enthaltungen angenommen

Die Verwaltungsvorlage wird bei 2 Enthaltungen angenommen.

 

 

 
 

zurück