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28. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 19.06.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:33 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB61/587/08 'Schleichverkehr im Akazienweg beenden' ( Antrag der FDP zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen und Grundstücke am 19.06.2008 )
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Tischvorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Semmelroggen trägt den Antrag seiner Fraktion vor

 

Herr Semmelroggen trägt den Antrag seiner Fraktion vor. Seines Erachtens wäre es besser gewesen, wenn der Verkehr bereits vor der Ortslage hätte abgeleitet werden können; dies unterstreiche die Notwendigkeit einer Südumgehung. Als kurzfristige Maßnahme könne er jedoch den Vorschlag der Verwaltung mittragen.

 

Herr Dienberg erläutert, dass es unvermeidlich sei, den Umleitungsverkehr der Reinhäuser Landstraße auf möglichst viele Achsen zu verteilen. Jede Reduktion der Verkehrsmenge an einer Stelle führe damit zwangsläufig zu einer entsprechenden Mehrbelastung an anderer Stelle. Ausweislich der auch in der Tischvorlage erläuterten Verkehrszählung würden während der einstündigen morgendlichen Verkehrsspitze rd. 450 Kfz den Akazienweg benutzen. Dies sei im Verhältnis zu Durchgangsstraßen relativ wenig, stelle jedoch für eine Wohnstraße wie den Akazienweg eine vergleichsweise hohe Verkehrsbelastung dar. Um die Belastungen für die Anwohner zu minimieren, solle eine Tonnagebegrenzung für Lkw ausgesprochen werden; bezüglich der Details der verkehrsbehördlichen Anordnung verweise er auf die zu Beginn der Sitzung verteilte Tischvorlage.

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Sodann unterbricht Herr Holefleisch die Beratung der Ausschussmitglieder, um Bürgeranhörungen i.S.v. § 43a NGO zu diesem Tagesordnungspunkt zuzulassen.

 

Herr Friedrich verweist darauf, dass zahlreiche Kinder in der Straße wohnten und aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufkommens häufig nicht in der Lage seien, ohne Hilfe die Fahrbahn zu queren. Er bitte daher, die Anlage eines behelfsmäßig Fußgängerüberweges zu prüfen.

 

Herr Brendler gibt zu bedenken, dass ein derartiger Überweg nur eine Scheinsicherheit verschaffe. Die Anlage eines behelfsmäßigen Überweges in gelber Markierung könne geprüft werden. Allerdings verursache eine solche Anlage Kosten von rd. 6.000,- EUR, da auch für einen behelfsmäßigen Überweg eine entsprechende Beleuchtung zu installieren sei.

 

Frau Et-Taib regt die Verwendung einer Baustellenampel an. Herr Ernst gibt zu bedenken, dass hierdurch sogar noch höhere Kosten entstünden.

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Herr Dienberg bittet um Verständnis dafür, dass die Investitionskosten für einen Überweg zu hoch seien, zumal im November die bisherige Verkehrsregelung wieder hergestellt werde. Herr Welskop bittet die Verwaltung, Alternativen zu prüfen.

 

Herr Klatt räumt ein, dass die Verkehrsbelastung im Akazienweg sicherlich problematisch sei. Andererseits bitte er zu berücksichtigen, dass der gesamte Umleitungsverkehr nicht allein über die Kiesseestr./ Hauptstr. geleitet werden könne. Für den Schülerverkehr im Akazienweg könnten jedoch u.U. Schülerlotsen zum Einsatz kommen.

 

Herr Ernst sagt zu, zusammen mit der Unteren Straßenverkehrsbehörde Alternativen zu vorb. Fußgängerüberweg – wie z.B. die Markierung einer Mittelinsel – zu prüfen.

Sodann beschließt der Ausschuss nach kurzer weiterer Diskussion einstimmig:

 

Sodann beschließt der Ausschuss nach kurzer weiterer Diskussion einstimmig:

Dem Verwaltungsvorschlag – Gewichtsbeschränkung auf 3,5 t - wird zugestimmt

Dem Verwaltungsvorschlag – Gewichtsbeschränkung auf 3,5 t - wird zugestimmt. Darüber hinaus hat die Verwaltung zugesagt, ergänzende Maßnahmen zu prüfen, um ein gesichertes Queren der Fahrbahn zu ermöglichen. Eine Befassung des Rates mit dem Antrag ist somit nicht erforderlich.

 

 
 

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